Heitersheim

Der Weinbauort Heitersheim liegt im Tal des südlichen Oberrheins, eingebettet in der Rheinebene (siehe hier). am Fuß des Schwarzwalds. Ein auffällig markanter Berg im Osten der Stadt ist der 1414 m hohe Belchen inmitten des Schwarzwaldes. Von Heitersheim nach Basel im Süden sind es rund 40 Kilometer, nach Freiburg im Norden 25 Kilometer. 

Heitersheim

Der Ort Heitersheim liegt mitten in einem sehr fruchtbaren Schwemmlößgebiet im Markgräflerland in Baden. Zum Rhein hin kommt vermehrt sandige kieshaltige Erde und Flusskies dazu. Weiter im Osten sind die Hügel sehr stark lösshaltig, wobei der Sand- und Steingehalt des Bodens zum Schwarzwald hin zunimmt. Der Lössboden um die Malteserstadt bietet dem Weinbau exzellente Möglichkeiten, neben Wein wird hier auch etwas Mais und Getreide angebaut. Vor allem in den sandigeren Niederungen nahe des Rheins wird auch vermehrt Spargel angebaut. Die Stadt hat rund 6.000 Einwohner, die überwiegend in der Landwirtschaft inklusive Weinbau erwerbstätig sind.
Zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Heitersheim belegen seine Geschichte über verschiedenste Epochen:

  • die Römer hinterließen hier eine Villa Urbana (siehe Römermuseum!)
  • die Johanniter gründeten das Kloster Murbach
  • die Malteser bauten das Kloster Murbach zum Wasserschloss um
  • Alemannen, Merowinger und Franken zogen über das Land hinweg bevor
  • mit den Herzögen von Zähringen die Schwaben einzogen.
  • Heitersheim wurde als Fürstentum mit 10 Gemeinden von Napoleon ins Großherzogtum Baden eingegliedert.
  • 2010 eröffnete das Dreiecksland-Museum

Die große Bedeutung des Weinbaus für Heitersheim und Umgebung zeigt sich auch in der Konzentration guter Weingüter in verschiedenen Größen. Verschiedene Familienweingüter von ganz klein bis hin zu einem der bedeutendsten Familienweingüter Deutschlands findet man in der Malteserstadt Heitersheim, zum Beispiel Weingut FeuersteinWeingut WalzWeingut Zähringer und das Weingut Zotz.

Bezug nehmend auf die starke Präsenz des Malteserordens, das Heitersheimer Schloss war der deutsche Hauptsitz des Malteserordens im Mittelalter, wurden die Weinberge um Heitersheim „Maltesergarten“ getauft. Weine mit der Lagenbezeichnung Heitersheimer Maltesergarten stehen bei Weintrinkern weit oben auf der Liste, vor allem natürlich der Heitersheimer Maltesergarten Gutedel gilt als typisch für das Markgräflerland!

Siehe auch die Homepage der Gemeinde für weitere Informationen.