Stefan Andres: Main Nahe zu RheinAhrisches SaarPfalzMoselLahnisches Weinpilgerbuch

Dieses Buch war vor einigen Jahren ein Geschenk von Freunden. Gerade neulich habe ich es einmal wieder aus dem Schrank gegriffen und gelesen. Der Autor Stefan Andres wurde 1906 an der Mosel (Breitwies bei Dröhnchen) geboren und war unter anderem mit „Wir sind Utopia“ in den 1950ern einer der erfolgreichsten deutschen Autoren. Aus dem Jahr 1951 stammt auch sein Weinpilgerbuch:

Stefan Andres

Man sieht dem Buch die Jahre (33) an, ganz klar! Dabei wirkt es keinesfalls alt, sondern nur gereift! Wie ein Riesling von der Mosel eben. Moselrieslinge werden von Andres folgendermaßen beschrieben:

„Sie machen den Zecher, der nicht gerade an Magensäure leidet, fröhlich und beschwingt. Ihre Edelkreszenzen eignen sich zumal, wie auch die Naheweine, um von Paaren getrunken zu werden, von jungen, glücklichen Menschen, die sich weder absondern, noch allzu nah bei den andern sein, sondern ihre Zweisamkeit mitten im Strudel bewahren wollen.“

Andres’ Wurzeln finden sich in einer alten Winzerfamilie der Mosel. Neben der Mosel nimmt er sich sämtliche deutsche Weinanbaugebiete vor. Immer nett erzählt, mit sehr viel Wahrheit, die überwiegend bis heute Bestand hat. Das Ganze mit einem Augenzwinkern geschrieben gibt er hier und da auch mal einen Seitenhieb in internationale, renommierte Regionen. Auch auf Weinbereitung und Weingeschichte geht er ein. Und das Beste ist: Das Buch aus der Neuauflage von 1976 ist von Stefan Andres handsigniert.

Stefan Andres, RS

Von der damaligen Presse hoch gelobt ist und bleibt dieses Buch ein absoluter Dauerbrenner für mich! Nicht nur heute und für mich ist das so, das Buch ist eines der meistverkauften Bücher von Ihm.

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2 Replies to “Stefan Andres: Main Nahe zu RheinAhrisches SaarPfalzMoselLahnisches Weinpilgerbuch”

  1. Alte Bücher haben auf jeden Fall einen ganz besonderen Charme. Gerade bei alten Weinbüchern fasziniert mich auch der Inhalt: 20 oder 30 Jahre alt, hat der Inhalt auch heute oft noch Bestand, nur die Zahlen passen nicht immer…

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