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	<title>der Ultes &#187; Weinsäure</title>
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	<description>...aus dem Alltag eines IHK-geprüften Weinfachberaters</description>
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		<title>Wein: Inhaltsstoffe</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 18:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wein ist in seiner Zusammensetzung zweifelsohne unübersichtlich komplex. Alleine die Zahl der Aromastoffe, die man in einem Wein findet, kann schnell auf über mehrere Hundert steigen! Die gesamte Menge der nicht zu verdampfenden Inhaltsstoffe,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wein</strong> ist in seiner <strong>Zusammensetzung</strong> zweifelsohne unübersichtlich <strong>komplex</strong>. Alleine die Zahl der Aromastoffe, die man in einem Wein findet, kann schnell auf über mehrere Hundert steigen!</p>
<p>Die gesamte Menge der nicht zu verdampfenden Inhaltsstoffe, also ohne Wasser und Alkohole bezeichnet man als <strong>Extrakt</strong> oder Trockenextrakt.</p>
<p><span id="more-3449"></span>In Wein können folgende <strong>Bestandteile</strong> enthalten sein:</p>
<p><strong>Alkohole:</strong></p>
<p>Wein enthält Alkohol, in der Regel zwischen 8 und 16,5 Volumenprozent. Die genannten Prozente geben die Summe an Alkoholen an die ein Wein enthält.</p>
<ul>
<li> Ethylalkohol: 55-160 g/l</li>
<li>Glycerin:			3,5-25,0 g/l</li>
<li>Methylalkohol: Weißwein			0,02-0,1 g/l, Rotwein			0,09-0,75 g/l</li>
<li>Propylalkohol:		Spuren</li>
<li>Isopropylalkohol:		Spuren</li>
<li>Butylalkohol:		Spuren</li>
</ul>
<p><strong>Zucker</strong>:</p>
<p>Wein enthält überwiegend die beiden Zuckerarten</p>
<ul>
<li> Glukose			0,0-150 g/l</li>
<li>Fruktose			0,0-150 g/l</li>
</ul>
<p><strong>Extrakt (zuckerfrei):</strong></p>
<p>Wein enthält je nach Sorte zwischen knapp 20 und bis über 30 g/l zuckerfreien Extrakt. Dieser Extrakt wiederum besteht aus:</p>
<p><strong>Säuren:</strong></p>
<p>Insgesamt enthalten Weißweine 		4-9 g/l und Rotweine			4-6 g/l Säuren. Diese Säuren können sich unter Umständen zusammensetzen aus:</p>
<ul>
<li>Äpfelsäure:			0-6 g/l</li>
<li>Weinsäure:			0,5-4 g/l</li>
<li>Milchsäure:			0,8-3,3 g/l</li>
<li>Zitronensäure:		0,0-0,3 g/l</li>
<li>Flüchtige Säuren:		0,2-1,2 g/l</li>
<li>Essigsäure:			0,15-1,2 g/l</li>
<li>Bernsteinsäure:		0,5-1,3 g/l</li>
<li>Valeriansäure:		0,001-0,002 g/l</li>
<li>Buttersäure:			0,001-0,002 g/l</li>
<li>Propionsäure:		Spuren</li>
<li>Ameisensäure:		Spuren</li>
</ul>
<p><strong>Phenole</strong>:</p>
<p>Auch wenn die Phenole verantwortlich sind für den Unterschied zwischen Weißwein und Rotwein, sie sind in beiden enthalten. Es handelt sich überwiegend um Farbstoffe und Tannine bzw. Gerbstoffe. Insgesamt findet man weit über 100 verschiedene Phenole. Insgesamt sind enthalten:</p>
<ul>
<li>in Weißwein:			0,05-0,4 g/l</li>
<li>in Rotwein:			1,0-2,5 g/l</li>
</ul>
<p><strong>Mineralstoffe (Gesamt: 1,5-3 g/l)</strong>:</p>
<ul>
<li>Kalium			0,5-2,5 g/l</li>
<li>Natrium			0,1-0,6 g/l</li>
<li>Magnesium			0,1-0,24 g/l</li>
<li>Calcium			0,1-0,2 g/l</li>
<li>Kupfer			ca. 0,001 g/l</li>
<li>Silber			ca. 0,001 g/l</li>
<li>Lithium:			&lt;0,1 g/l</li>
</ul>
<p><strong>Stickstoffverbindungen</strong>:</p>
<p>Wein kann insgesamt bis zu  25 verschiedene Stickstoffverbindungen wie zum Beispiel Eiweiß und Aminosäuren enthalten. Relevant sind hier allerdings nur:</p>
<ul>
<li>Gesamtstickstoff:		0,1-0,9</li>
<li>Histidin: etwa 0,0014</li>
</ul>
<p>Darüber hinaus enthält Wein unter anderem bis zu 0,2 g/l <strong>Vitamine</strong>.</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/01/07/was-ist-wein-eigentlich/' rel='bookmark' title='Was ist Wein eigentlich?'>Was ist Wein eigentlich?</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/08/22/histamin/' rel='bookmark' title='Histamin'>Histamin</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/07/28/mostgewicht/' rel='bookmark' title='Mostgewicht'>Mostgewicht</a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was ist Wein eigentlich?</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 07:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wein besteht überwiegend aus Wasser und ist demnach eine hydro-alkoholische Lösung und setzt sich zusammen aus etwa 20 bis 30 Gramm pro Liter in Wasser gelösten Substanzen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir nun wissen <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/08/23/wein-was-ist-das-ueberhaupt/">was Wein überhaupt ist</a>, gehe ich nun ein wenig mehr ins Detail:</p>
<p><span id="more-3442"></span>Wein besteht überwiegend aus Wasser (über 80 %). Wein ist demnach (chemisch betrachtet) eine hydro-alkoholische Lösung und setzt sich zusammen aus etwa 20 bis 30 Gramm pro Liter in Wasser gelösten Substanzen. Diese 20 bis 30 Gramm weitere Substanzen machen den Wein als solches aus, da Wasser alleine neutral ist.</p>
<p>Alkohol, genauer gesagt Äthylalkohol, bzw. Äthanol hat neben Wasser den größten Anteil, man findet ihn je nach <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/08/10/weinarten/">Weinart</a> und -stil meist mit einem Anteil von etwa 60 bis 130 g/l. Daneben kann man gegebenenfalls noch reichlich Zucker finden (vor allem natürlich bei Süßweinen!). Zucker kann zwar mit einem Anteil von bis zu 400 g/l einen enormen Anteil haben, jedoch ist dies eher die Ausnahme als die Regel. Mit etwa 4,5 bis 15 g/l nehmen auch die Säuren, überwiegend natürlich die Weinsäure, einen wichtigen Rang in der Liste der Bestandteile des Weins ein. Glyzerin stellt mit ungefähr 5 bis 20 g/l auch noch einen wichtigen Bestandteil dar.</p>
<p>Die weiteren Bestandteile nehmen in der inhaltsstofflichen Relation nur einen kleinen Stellenwert ein. Lediglich Mineralstoffe und Spurenelemente mit 1,5 bis 3 g/l und die Phenolsäuren mit bis zu 2,5 g/l sind hier noch über der Marke von 1 g/l zu finden, sie tragen auch erheblich zum Geschmacksbild des Weins bei.</p>
<p><a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/11/15/aroma/">Aroma</a>stoffe, Vitamine, Aldehyde, Stickstoffverbindungen (z.B. <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/08/22/histamin/">Histamin</a>), Methanol (Methylalkohol), höhere Alkoholen, Eiweißverbindungen, Anthocyane, Flavone, Tannine, Catechine und Kolloide und viele weitere findet man nur in geringsten Mengen.</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/08/23/wein-was-ist-das-ueberhaupt/">Wein &#8211; Was ist das überhaupt?</a></p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/26/passerillage/' rel='bookmark' title='Passerillage'>Passerillage</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/08/23/wein-was-ist-das-ueberhaupt/' rel='bookmark' title='Wein &#8211; was ist das überhaupt?'>Wein &#8211; was ist das überhaupt?</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/02/26/abstoppen-gaerungsunterbrechung/' rel='bookmark' title='Abstoppen, Gärungsunterbrechung'>Abstoppen, Gärungsunterbrechung</a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sieht so auch unsere Zukunft aus?</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/10/19/sieht-so-auch-unsere-zukunft-aus/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 14:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Betrachtet man nun dieses Rückenetikett und verfolgt die o.g. Diskussion und die Entwicklung bezüglich der Kennzeichnungspflicht für Wein (voraussichtlich ab 31.12.2010), so liegt die Frage...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich wurde ich <strong>dank <a href="http://twitter.com/thirstforwine">Robert McIntosh</a></strong> von <a href="http://wineconversation.com/">Wine Conversation</a> aufmerksam auf das <strong>Rückenetikett</strong> eines <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/chile/">chilenischen </a>Pinot Noir aus dem <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/29/chiles-valle-del-aconcagua-valle-de-casablanca-valle-de-san-antonio/">Casablanca Valley</a>. <a href="http://twitpic.com/i35lf">Der Wein</a> stammt aus einem Laden der britischen Kette Coop. Beim Betrachten des Rückenetiketts fielen mir die <strong>zahlreichen Informationen</strong> auf, die dem Konsumenten hier mit auf den Weg gegeben werden:</p>
<p><span id="more-3329"></span>
<p style="text-align: center;"><a title="Coop Pinot noir - since when are wines clarified with albumin... on Twitpic" href="http://twitpic.com/i35sk"><img class="aligncenter" title="Robert McIntosh - Santa Helena Pinot Noir Casablanca Valley, backlabel" src="http://twitpic.com/show/thumb/i35sk.jpg" alt="Coop Pinot noir - since when are wines clarified with albumin... on Twitpic" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Bei diesem Anblick schwirren mir seit Tagen die Fragen durch den Kopf ob der Konsument das alles wissen muß und ob er das alles wissen will!</p>
<p>Man findet dort eine Auflistung der Inhaltsstoffe: <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/18/traube/"><strong>Trauben</strong></a> (Pinot Noir), <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/weinsaeure/"><strong>Weinsäure</strong></a>,  Potassium metabisulphite (<strong>Kaliumdisulfit</strong>, K2S2O5) und Angaben unter Zuhilfenahme welcher Stoffe er produziert wurde: <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/01/30/reinzuchthefe-oder-wilde-hef/"><strong>Hefe</strong></a>, Diammonium-Phosphat (<strong>(NH4)2HPO4</strong>), <strong>Albumin</strong> (sprühgetrocknetes Eiweißpulver zur Eiweißklärung), <strong>Enzyme</strong> (Pectinase), <strong>Filtration</strong>.</p>
<p><strong>Allergiehinweise auf Eiweiß und Sulfite</strong> (z.B. <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/11/15/so2-schwefeldioxid/">Schwefeldioxid</a>) wirken hier noch recht harmlos und nachvollziehbar!</p>
<p>Darüber hinaus findet man den Hinweis, dass dieser Wein für <strong>Vegetarier</strong> geeignet ist und wie viele <strong>Kalorien</strong> er enthält. Der Hinweis <strong>&#8220;Know you limits&#8221;</strong> mit Angaben wie viel Mann/Frau von diesem Wein pro Tag laut <a href="http://www.drinkaware.co.uk/">drinkaware.co.uk</a> trinken kann/darf ergibt gerade aufgrund der aktuellen Diskussion rund um das Thema Alkoholsteuer und Alkoholmissbrauch auch einen Sinn.</p>
<p>Betrachtet man nun <a href="http://twitpic.com/i35sk/full">dieses Rückenetikett</a> und verfolgt die o.g. Diskussion und die Entwicklung bezüglich der Kennzeichnungspflicht für Wein (<a href="http://rae-siebert.de/news/kennzeichnungspflicht-fur-wein-verschoben.html">voraussichtlich ab 31.12.2010</a>), so liegt die Frage danach, ob unsere Zukunft bezüglich der Weinetikettierung ebenso aussieht nur so auf der Hand. Ich denke die Richtung in dieser Angelegenheit ist festgelegt und nicht mehr aufzuhalten.</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/10/30/schwarzer-tag-unter-frankreichs-weinbloggern-und-winzern/' rel='bookmark' title='Schwarzer Tag unter Frankreichs Weinbloggern und Winzern'>Schwarzer Tag unter Frankreichs Weinbloggern und Winzern</a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weinstein</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/29/weinstein/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 19:28:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CaC4H4O6]]></category>
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		<description><![CDATA[Weinstein entsteht als ein Gemisch aus Salzen der Weinsäure, überwiegend bestehend aus Kaliumhydrogentartrat (KC4H5O6) und Calciumtartrat (CaC4H4O6).

Weinstein ist nur schwer in Wasser löslich, wodurch er sich im Allgemeinen am Boden der Flasche...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weinstein entsteht als ein Gemisch aus Salzen der Weinsäure, überwiegend bestehend aus Kaliumhydrogentartrat (KC4H5O6) und Calciumtartrat (CaC4H4O6).</p>
<p>Weinstein ist nur schwer in Wasser löslich, wodurch er sich im Allgemeinen am Boden der Flasche<span id="more-1155"></span> oder am Korken kristallin absetzt. Geschmacklich ist Weinstein neutral, im Mund fühlt er sich an wie Sand oder Salz, er hat keine schädlichen Auswirkungen. Weinstein deutet darauf hin, dass während des Weinausbaus im Tank oder Fass weder chemisch (durch den Einsatz von Metaweinsäure), noch physikalisch (durch Kälte) dahingehend stabilisiert wurde, was letztendlich der Qualität des Weins zugute kommt!</p>
<p>Entgegenwirken kann man dem eventuell unangenehm auftretenden Erscheinungsbild im Glas schlichtweg durch fachgerechtes <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/30/dekantieren-den-wein-vom-depot-trennen/">Dekantieren</a>.</p>
<p>Gerade die hochwertigsten deutschen <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/riesling/">Rieslinge</a> haben gerne zum Teil sogar sehr viel Weinstein.</p>
<p>Keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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