<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>der Ultes &#187; Spanien</title>
	<atom:link href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/spanien/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://weinfachberater.der-ultes.de</link>
	<description>...aus dem Alltag eines IHK-geprüften Weinfachberaters</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 17:45:46 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Somontano D.O.</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/02/10/somontano-do/</link>
		<comments>http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/02/10/somontano-do/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 07:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>
		<category><![CDATA[Wo Wein wächst]]></category>
		<category><![CDATA[Alcanon]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Cool Climate]]></category>
		<category><![CDATA[Garnacha]]></category>
		<category><![CDATA[Garnacha Blanca]]></category>
		<category><![CDATA[Gewürztraminer]]></category>
		<category><![CDATA[Macabeo]]></category>
		<category><![CDATA[Merlot]]></category>
		<category><![CDATA[Moristel]]></category>
		<category><![CDATA[Parraleta]]></category>
		<category><![CDATA[Pinot Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Riesling]]></category>
		<category><![CDATA[Sauvignon Blanc]]></category>
		<category><![CDATA[Somontano]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah]]></category>
		<category><![CDATA[Tempranillo]]></category>
		<category><![CDATA[Weinregion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weinfachberater.der-ultes.de/?p=3522</guid>
		<description><![CDATA[Die Weinregion Somontano D.O. liegt in der spanischen Provinz Huesca in Aragonien im Nordosten Spaniens. Als Ende des 19. Jahrhunderts die Reblaus in Bordeaux...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weinregion <strong>Somontano D.O.</strong> liegt in der spanischen Provinz Huesca in Aragonien (Alto Aragón) im Nordosten Spaniens. Im Norden ist das bergige Plateau durch die Pyrenäen begrenzt, welche das insgesamt eher dürre Ebrotal mit Wasser versorgen. Aufgrund seiner Lage nahe der Pyrenäen verfügt Somontano über ein besonderes Klima.</p>
<p><span id="more-3522"></span>Das Weinbaugebiet Somontano verfügt über eine <strong>lange Tradition</strong>. Bereits die Römer hatten Reben in der Region angepflanzt, der Weinbau wuchs und blühte über das Mittelalter hinweg dank dem Einfluss der Klöster, die aus den <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/18/traube/">Trauben</a> ihren Messwein herstellten. Ein Wandel kam, als am Ende des 19. Jahrhunderts die <strong>Reblaus in Bordeaux</strong> ihre Weinberge vernichtete, kam <strong>1894/1895</strong> die Familie von Francis Lalanne über die Pyrenäen nach Somontano und pflanzte hier Cabernet Sauvignon und Merlot um weiterhin die Kunden bedienen zu können. Bereits zu diesem Zeitpunkt waren die Weine aus Somontano auch am <strong>spanischen Königshof</strong> bekannt und beliebt. Innerhalb einiger Jahre wuchs die Rebfläche auf weit über 100.00 Hektar, bevor die Reblaus über die Pyrenäen eingeschleppt wurde und sich ausbreitete. Für den Weinbau in Somontano folgten nun viele schwierige Jahre, bevor das Gebiet <strong>1984</strong> den Status einer <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/02/01/denominacion-de-origen-do/"><strong>D.O.</strong></a> erlangen konnte. Der Weinbau in Somontano wird auch heute noch, wie in anderen den Pyrenäen und somit Frankreich nahen Gebieten auch, durch einen deutlichen <strong>französischen Einfluss</strong> geprägt, dies fängt bei der Wahl <strong>frankophiler Rebsorten</strong> an und ist gerade in dem Bereich bis heute noch auf den ersten Blick erkennbar.</p>
<p><strong>Heute</strong> ist Somontano eine der etablierten Regionen wenn man von qualitativ guten spanischen Weinen spricht. Die Region Somontano lässt sich in drei verschiedene Bereiche unterteilen: die Berge, die Hangregion und die Ebene, Weinbau findet man vor allem an den Terrassen und Hängen. Man findet in Somontan sehr viel Landwirtschaft, ungefähr auf 100.000 <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/18/hektar/">Hektar</a>. Aktuell wird in Somontano auf rund <strong>4.742 <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/18/hektar/">Hektar</a> Weinbau</strong> betrieben, davon sind <strong>133 <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/18/hektar/">Hektar</a></strong><strong> ökologisch</strong> zertifiziert. Insgesamt haben im Jahr 2008 525 Betriebe Trauben für die Weinproduktion der 32 Bodegas angebaut.</p>
<p><strong>Seinen Namen</strong> verdankt Somontano seiner Lage unmittelbar am Fuß der Pyrenäen: &#8220;am Fuß der Berge&#8221; bedeutet Somontano übersetzt, ebenso wie Piemont in Italien.</p>
<p>Der Weinbau der D.O. Somontano ist festgelegt auf das Gebiet von insgesamt <strong>43 Gemeinden</strong>, diese befinden sich überwiegend in der <strong>Provinz Huesca</strong>, südlich bis westlich der Stadt Huesca, bis nach Barbastro. Nur wenige Ausnahmen gibt es mit einigen Weinbergen in den Nachbarprovinzen Ribagorza und Monegros.</p>
<p>Das Kontinental-mediterran geprägte <strong><a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/klima/">Klima</a> in Somontano</strong> zeichnet sich durch kalte Winter und heiße Sommer mit extremen Temperaturschwankungen, speziell im späten Frühjahr und im Herbst aus. Gegen die extrem kalten Nordwinde schützen die Pyrenäen, dennoch gibt es in den Wintermonaten durchaus harte Nachtfröste. Die <strong>durchschnittliche Temperatur</strong> liegt bei nur <strong>11 Grad Celsius</strong>. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, Sommer und Winter sind generell sehr groß, man misst durchaus bis zu 42°C im Sommer und bis zu -12°C im Winter. Dafür Verantwortlich sind nicht nur die nahen Pyrenäen, auch die Höhe. Weinbau in Somontano findet man in einer <strong>Höhe </strong>von ungefähr <strong>350 bis 700 Meter</strong>. Die <strong>Niederschläge</strong> sind von Norden nach Süden und von Westen nach Osten ansteigend, das heißt der Nordwesten ist am trockensten. Im Schnitt fallen in Somontano etwa <strong>500 mm bis 600 mm</strong> Niederschlagsmenge pro Jahr. Diese Fakten zeigen, dass in Somontano ein trockenes <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/28/cool-climate/"><strong>Cool-climate</strong></a> vorherrscht. Die Reben haben somit eine<strong> lange Vegetationsperiode</strong> und es können unter anderem viele Aromastoffe in den Trauben gebildet werden. Durch die <strong>kühlen Winde</strong>, die Nachts von den Pyrenäen herabwehen, bleibt eine <strong>solide Säurestruktur</strong> erhalten. Der geringe und über das Jahr verteilte Niederschlag sorgt für wenig Probleme mit zum Beispiel mit Fäulnis und Pilzbefall (z.B. Botrytis oder Grauschimmel). Die <strong>Sonne</strong> scheint pro Jahr im Schnitt rund 2.700 Stunden lang.</p>
<p><strong>Der Boden</strong> in Somontano besteht überwiegend aus dunklen Sandstein- und Lehmformationen, je nach Standort der <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/17/rebe/">Reben</a> auch Granit und Kalkstein oder Schwemmböden (entlang des Vero). Die Böden sind gute Wasserspeicher ohne das Wasser zu stauen und verfügen über eine überwiegend gute Drainage. Besonders nördlich und östlich der Stadt Barbastro findet man steinige Böden mit geringer Erdauflage. Somontano ist von Norden nach Süden von vielen kleinen Bachläufen durchzogen, die im Frühjahr das Schmelzwasser aus den Pyrenäen ins trockenere Tal führen.</p>
<p>In Somontano werden heute zu <strong>100 %</strong> Weine mit <strong>D.O.-Status</strong> hergestellt. Die Statuten der D.O. schreiben unter anderem vor, dass der Wein<strong> in der Region abgefüllt</strong> sein muss, daher gibt es aus der Region keinen Bulkwein. In Somontano dürfen folgende Rebsorten angebaut werden:</p>
<p><strong>Rote <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/rebsorte/">Rebsorten</a>:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/cabernet-sauvignon/">Cabernet Sauvignon</a></li>
<li>Garnacha (Garnacha tinta)</li>
<li><a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/merlot/">Merlot</a></li>
<li>Moristel</li>
<li>Parraleta (<a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/09/16/autochthone-rebsorte/">autochthon</a> in Somontano)</li>
<li><a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/pinot-noir/">Pinot Noir</a></li>
<li><a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/08/06/syrah-shiraz/">Syrah</a></li>
<li><a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/tempranillo/">Tempranillo</a></li>
</ul>
<p><strong>Weiße <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/rebsorte/">Rebsorten</a>:</strong></p>
<ul>
<li>Alcañón (<a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/09/16/autochthone-rebsorte/">autochthon</a> in Somontano)</li>
<li><a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/chardonnay/">Chardonnay</a></li>
<li>Garnacha Blanca</li>
<li>Gewürztraminer</li>
<li>Macabeo</li>
<li><a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/riesling/">Riesling</a></li>
<li><a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/sauvignon-blanc/">Sauvignon Blanc</a></li>
</ul>
<p>Die auf 56 <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/17/hektoliter-2/">Hektoliter</a> pro <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/18/hektar/">Hektar</a> (für rote Trauben) und 63 <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/17/hektoliter-2/">Hektoliter</a> pro <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/18/hektar/">Hektar</a> (bei weißen Trauben) limitierten <strong>Erträge</strong> verdeutlichen das Qualitätsstreben in der Region. In Somontano werden derzeit von <strong>32 Bodegas</strong> (Abfüller, Kellereien und Erzeuger) zwischen 113.000 <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/17/hektoliter-2/">Hektoliter</a> (2008) und 156.00 <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/17/hektoliter-2/">Hektoliter</a> (2007) <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/08/23/wein-was-ist-das-ueberhaupt/">Wein</a> hergestellt, im Jahr 2008 gingen davon gerade 29.047 <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/17/hektoliter-2/">Hektoliter</a> in den <strong>Export</strong>, etwa 1/6 davon wird nach Deutschland exportiert. In Somontano wird zu je etwa 1/6 Weiß- und Roséwein hergestellt, knapp 2/3 entfallen hier auf die Rotweinproduktion.</p>
<p>Die drei mengenmäßig größten Betriebe in Somontano sind <a href="http://www.enate.es/">Bodegas Enate</a> (<a href="http://www.enate.de/">deutsch</a>), <a href="http://www.bodegapirineos.com/">Bodega Pirineos</a> und <a href="http://www.vinasdelvero.es/">Vinas del Vero</a>. Daneben gibt es zahlreiche kleinere Betriebe, wie zum Beispiel <a href="http://www.alodia.es/">Bodegas Alodia</a>, <a href="http://www.bodegaslalanne.com/">Bodegas Lalanne</a>, <a href="http://bodegasosca.com/">Bodegas Osca</a> und viele mehr!</p>
<p>Für <strong>weiterführende Informationen</strong> siehe auch:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.dosomontano.com/">www.dosomontano.com</a></li>
<li><a href="http://www.mapa.es/">www.mapa.es</a></li>
<li><a href="http://www.winesfromspain.com/icex/cda/controller/pageGen/0,3346,1559872_4946317_4947102_1125_0,00.html">www.winesfromspain.com</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/02/10/somontano-do/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Denominacion de Origen (D.O.)</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/02/01/denominacion-de-origen-do/</link>
		<comments>http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/02/01/denominacion-de-origen-do/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 19:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>
		<category><![CDATA[1926]]></category>
		<category><![CDATA[Denominacion de Origen (D.O.)]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Ursprungsbezeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Weinrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weinfachberater.der-ultes.de/?p=3540</guid>
		<description><![CDATA[Im spanischen Qualitätsweinsystem werden die Weine ihrer Herkunft nach in Herkunftsbereiche eingeordnet. Die Defination einer Denominacion de Origen (D.O.) obliegt dem zuständigen Consejo Regulador...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nicht nur bei Wein</strong>, auch bei weiteren landwirtschaftlichen Produkten (z.B.: Schinken, Käse, Gemüse) wird in Spanien ein Produkt in erster Linie anhand seiner <strong>Herkunft</strong> definiert. Denominaciones de Origen Protegidas, kurz DOP genannt sind Ursprungsbezeichnungen, Indicaciones Geográficas Protegidas (IGP) wiederum sind geschützte geografische Angaben (ggA). So schaffen unter anderem die Spanier, aber auch Franzosen und Italiener Anerkennung der Herkunft und Qualität ihrer Agrarprodukte aufgrund des geografischen Umfelds in dem Rohstoffe und Produkte hergestellt werden. Dieses System findet auch im <strong>spanischen Weinrecht</strong> Anwendung!</p>
<p><span id="more-3540"></span>Im spanischen Qualitätsweinsystem werden die Weine ihrer Herkunft nach in Herkunftsbereiche eingeordnet. Eine Kategorie hierbei ist die <strong>Denominacion de Origen (D.O.)</strong>. Die Bedeutung einer D.O. definieren die Spanier allgemein als:</p>
<ul>
<li>Name einer Gegend, eines Ortes oder (in Ausnahmefällen) eines Landes, der ein landwirtschaftliches Erzeugnis oder Lebensmittel beschreibt.</li>
<li>Ein Produkt, das aus dieser Gegend, diesem bestimmten Ort oder einem Land stammt.</li>
<li>Ein Produkt, dessen Güte oder Eigenschaften überwiegend oder ausschließlich der geografischen Umgebung mit ihrer natürlichen, kulturellen und durch den Menschen geschaffenen Einflüsse verdankt.</li>
<li>Produktion, Verarbeitung und Herstellung erfolgen komplett in dem abgegrenzten geografischen Gebiet.</li>
<li>Es erfolgt ausschließlich Anbau von Vitis vinifera für die Weinproduktion.</li>
</ul>
<p>Nun ist dies eine recht oberflächliche Aussage. Liest man nun die <strong>Details</strong>, so hat natürlich jede Region ihr eigenes Reglement. Die Aussagen variieren zwar hinsichtlich der Werte, doch die Parameter sind gleich: genau umgrenztes Anbaugebiet, zugelassene Rebsorten, maximal erlaubte Ertragsmengen, Produktions- und Reifevorschriften sowie erlaubte önologische Verfahren oder auch Einschränkungen in der Weinbergsarbeit. Die Auflagen werden vom zuständigen <strong>Consejo Regulador</strong> umgesetzt und durch das <strong>Instituto Nacional de Denominaciones de Origen</strong> überwacht. Die Herkunftsbezeichnung D.O. (Denominacion de Origen) ist in etwa <strong>vergleichbar</strong> mit der deutschen Bezeichnung Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (<strong>Q.b.A.</strong>).</p>
<p><strong>Rioja war 1926 die erste</strong> spanische Weinbauregion, die eine D.O. einführte, ihr folgten Jerez, Málaga und Penedès.</p>
<p>Die Region Rioja wurde 1991, das Priorat im Jahr 2001 in die neu geschaffene, in der Qualitätspyramide höher angesiedelte Abstufung Denominacion de Origen Calificada (D.O.C. bzw. D.O.Ca.) aufgewertet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/02/01/denominacion-de-origen-do/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bierzo D.O.</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/18/bierzo-do/</link>
		<comments>http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/18/bierzo-do/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 16:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>
		<category><![CDATA[Wo Wein wächst]]></category>
		<category><![CDATA[Alvaro Palacios]]></category>
		<category><![CDATA[Bierzo]]></category>
		<category><![CDATA[Castilla y Leon]]></category>
		<category><![CDATA[Mencia]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Tempranillo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weinfachberater.der-ultes.de/?p=2310</guid>
		<description><![CDATA[Das spanische Weinbaugebiet Bierzo hat im November 1989 seinen Status der Denominacion d’Origen (DO) erhalten. Bierzo liegt in der Region Castilla y Leon im Nordwesten Spaniens, Weinbau wird hier auf etwa 4.200 Hektar betrieben. Die weinwirtschaftliche Struktur der Region..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das spanische <strong>Weinbaugebiet Bierzo</strong> hat im November 1989 seinen Status der <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/02/01/denominacion-de-origen-do/">Denominacion d’Origen (DO) </a>erhalten. Bierzo liegt in der Region <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kastilien-Le%C3%B3n">Castilla y Leon</a> im Nordwesten Spaniens, Weinbau wird hier auf etwa <strong>4.200 <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/18/hektar/">Hektar</a></strong> betrieben. Die weinwirtschaftliche Struktur der Region basiert auf einer Gesamtmenge von über 5.000 Winzern, dementsprechend überwiegend Klein- und Kleinstbetriebe im Nebenerwerb und rund 40 Kellereibetrieben, die sich überwiegend auf die Traubenverarbeitung und Weinproduktion spezialisiert haben.<span id="more-2310"></span></p>
<p>Von diesen Kellereien wiederum sind es nur 26 (Stand 2008) die selbst abfüllen und vermarkten. Die <strong>Weinproduktion pro Jahr</strong> beläuft sich in Bierzo auf (jahrgangsbedingt schwankend) 100.000 <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/17/hektoliter-2/">Hektoliter</a> <a href="http://www.crdobierzo.es/datos_tecnicos_dobierzo.html">oder auch deutlich mehr</a>. Nahezu die gesamte produzierte Menge Qualitätswein aus der Region wird auf dem innerspanischen Markt konsumiert, exportiert werden lediglich rund 2%.</p>
<p>Das <strong>Klima in Bierzo</strong> ist Atlantisch-Kontinental, je nach Standort dominiert das atlantische oder das kontinentale Klima geringfügig. Dies bedeutet wiederum ein im Mittel mäßiges bis mildes Klima, zu Galicien hin eher feucht, in Richtung Kastiliens eher trocken. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt mit 12,3° C klar im mäßig warmen Bereich, der durchschnittliche Niederschlag liegt bei etwa 720 mm/ m². Knapp 2.200 Stunden Sonnenschein pro Jahr und die eher niedrige Höhe der Region helfen allzu späte Fröste zu vermeiden und begünstigen die recht frühe Ernte.</p>
<p>Der <strong>Boden in Bierzo</strong> besteht überwiegend aus leicht saurer, dunkler Erde, die gut die Feuchtigkeit hält ohne zu Übernässen. Zu den Bergen hin findet man dann auch vermehrt Anteile von Schiefer oder Quarzit im Boden.</p>
<p>Die <strong>Weinberge</strong> sind je überwiegend in einer Höhe von 400 bis knapp 1.000 m Höhe und je nach Neigung terrassiert oder halbterrassiert entlang der Abhänge in Flussnähe.</p>
<p>Typische und häufig angebaute <strong>rote <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/17/rebe/">Reb</a>sorten</strong> sind Mencia (2/3 der Rebfläche), Garnacha Tintorera, Tempranillo und internationale Rebsorten, <strong>weiße Rebsorten</strong> sind Godello, Dona Blanca und Malvasia.</p>
<p>Gerade auf den terrassierten Hanglagen mit hohem Schieferanteil zeigen seit einigen Jahren eine handvoll ambitionierte Weingüter das <strong>Potenzial der Region</strong> und der Rebsorte Mencia auf! <strong>Bekannte Weinproduzenten</strong> der Region sind unter anderem: Bodega Mariano Garcia, Bodega Descendientes (Alvaro Palacios), <a href="http://www.bodegasestefania.com/">Bodegas Estefania</a> und die <a href="http://www.bodegarturo.com/index.html">Bodega Arturo Garcia</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/18/bierzo-do/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Marktchance deutscher Weine</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/03/26/marktchance-deutscher-weine/</link>
		<comments>http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/03/26/marktchance-deutscher-weine/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 13:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weinmarketing, Weinmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Wo Wein wächst]]></category>
		<category><![CDATA[Aldi]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Würtz]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Weinmarktreform]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Weinmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Weinmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Weinwirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weinfachberater.der-ultes.de/?p=2162</guid>
		<description><![CDATA[Deutsche Weine haben in den vergangenen Jahren ja ohne Zweifel einen gigantischen Boom erlebt. Man hat sich konzentriert auf seine Stärken, hat die Qualitäten deutlich gesteigert und sich mehr Gedanken um den Markt gemacht....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutsche Weine</strong> haben in den vergangenen Jahren ja ohne Zweifel einen gigantischen Boom erlebt. Man hat sich <strong>konzentriert auf seine Stärken</strong>, hat die Qualitäten deutlich gesteigert und sich mehr Gedanken um den Markt gemacht. Sehr detailliert betrachtet Dirk Würtz in seinem Artikel <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2009/03/26/die-zukunft-des-deutschen-wein/">Die Zukunft des deutschen Wein</a> dann allerdings auch die momentane Situation und wagt einen <strong>kurzen Blick nach vorne</strong>.<span id="more-2162"></span></p>
<p>Die derzeitige rezessionsbedingte Stagnation, auch im deutschen Premiumweinbereich bringt er auf den Punkt. Bei vielen deutschen Weingütern tut sich momentan der Absatz der &#8220;Großen Gewächse&#8221; und Premium- oder &#8220;Kultweine&#8221; deutlich schwer.</p>
<p>Leider fällt sein Blick nach vorne eher kurz aus. Wenn man nun den Gedanken aufgreift, den er anschneidet, nämlich die derzeitige Situation zu nutzen, die Chance, die durch die Liberalisierung mittels der EU-Weinmarktreform vor der Tür steht wartet derzeit nur darauf aufgegriffen zu werden.</p>
<p>Schauen wir einmal ins benachbarte Ausland: Aus den <strong>&#8220;großen Nationen des europäischen Weinbaus&#8221;</strong>, sprich Frankreich, Italien oder auch Spanien, gibt sehr viele sehr erfolgreiche Weine auf dem deutschen Markt. Diese stehen natürlich auch als Konkurrenzprodukt zum deutschen Wein da. In diesen Ländern ist man allerdings den deutschen schon ein Stück weit voraus. Die Masse der Weinproduktion, die man in Deutschland aus diesen Ländern kennt, sind nicht produziert wie die deutschen Weingutsweine. Für diese Basis- oder Konsumweine nimmt der deutsche Winzer alles komplett selbst in die Hand. In anderen Nationen sind da komplett andere Strukturen innerhalb des Weinbaus. Die Winzer bauen Trauben an, Kellereien machen Weine, die Vermarktung macht wieder ein anderer. Durch diese Rollenaufteilung kann sich jeder auf das konzentrieren, was er gut kann. Damit sind wir dann beim letzten Kapitel des Würtz&#8217;schen Artikels. Dort schreibt er darüber, dass es wichtig ist &#8220;Gute Basisweine zu produzieren, in immer gleichbleibender Qualität, zu einem adäquaten Preis&#8221;. Diese Aussage trifft eine große Schwachstelle in Deutschlands Weinwelt, nämlich die der <strong>in großem Volumen zur Verfügung stehenden Konsumweine ordentlicher Qualität auf internationalem Niveau</strong>. Sprich Weine, die zum Beispiel dem &#8220;Pinot Grigio aus Italien&#8221; oder dem &#8220;Bordeaux aus Frankreich&#8221; etwas entgegensetzen können. Profilweine die eine gewisse Typizität besitzen, vom Verbraucher regelrecht als <strong>&#8220;Dachmarke&#8221;</strong> wahrgenommen werden und in ihrem Preis-Genuss-Verhältnis sehr gut positioniert sind.</p>
<p><strong>Diese Weine braucht die deutsche Weinwelt</strong> nicht nur im internationalen Auftritt, sondern auch auf dem heimischen Markt. Weine, bei denen nicht der Winzer oder die Besonderheit einer Lage im Vordergrund stehen, sonder Weine, die den Konsumenten in den Mittelpunkt stellen. Nur so kann man die Leute für Wein begeistern und dauerhaft für die Branche gewinnen! Den Schritt, den in dieser Sache <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;safe=active&amp;client=firefox-a&amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;hs=6qU&amp;q=spitzenwinzer+aldi&amp;btnG=Suche&amp;meta=">Spitzenwinzer die mit Aldi kooperieren</a> eingeschlagen haben, ist in meinen Augen ein gutes Beispiel dafür, wie sich zukünftig der Markt entwickeln kann. Damit meine ich weniger den Discounter selbst, als vielmehr die Möglichkeit eine Chance zu entdecken und gemeinsam zu nutzen! Da kann man nur sagen: Deutschlands Winzer reißt euch zusammen und ergreift gemeinsam die Chance! Weniger vernichtendes Konkurrenzdenken, dafür mehr Kooperation bringt alle voran.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/03/26/marktchance-deutscher-weine/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Chardonnay</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/11/21/chardonnay/</link>
		<comments>http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/11/21/chardonnay/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 11:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>
		<category><![CDATA[Weinmarketing, Weinmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Ampelographie]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[AWBC]]></category>
		<category><![CDATA[Burgund]]></category>
		<category><![CDATA[Chardonnay]]></category>
		<category><![CDATA[Cool Climate]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Rebsorte. Dr. Steffen Mischler]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Synonym]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weinfachberater.der-ultes.de/?p=768</guid>
		<description><![CDATA[Wie groß ist die weltweit mit Chardonnay-Reben bestockte Fläche? Was ist die Besonderheit der Weine aus Chardonnay? Wie präsentiert Chardonnay sich sensorisch analytisch?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich kam im Gespräch mit <a href="http://www.weinsensorik.de/">Dr. Steffen Michler</a> die Frage auf wie groß die weltweit mit Chardonnay-Reben bestockte Fläche ist. Trotz ausgiebiger Suche habe ich bislang keine zuverlässige Angabe bezüglich der gesamten weltweiten Anbaufläche gefunden. Folgende Flächenangaben sind zurzeit aufzufinden (mit Quellenangabe und Jahr):<span id="more-768"></span></p>
<li>Argentinien 5.747 ha (<a href="http://www.inv.gov.ar/">INV</a> 2005)</li>
<li>Australien 32.150 ha (<a href="http://www.awbc.com.au/" target="_blank">AWBC</a> 2007)</li>
<li>Chile 8.548 ha (<a href="http://www.sag.gob.cl/">SAG</a> 2006)</li>
<li>Deutschland 1.120 ha (<a href="http://is.gd/7P63">DWI</a> 2007)</li>
<li>Frankreich 42.047 ha (<a href="http://www.onivins.fr/">ONIVINS</a> 2005)</li>
<li>Italien 11.800 ha (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chardonnay#Italien">Wikipedia</a>)</li>
<li>Moldawien 10.000 ha (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chardonnay#Moldawien">Wikipedia</a> 2001)</li>
<li>Neuseeland 3.918 ha (<a href="http://www.nzwine.com/">New Zealand Wine</a> 2007)</li>
<li>Österreich ungewiss da in Statistiken (<a href="http://www.weinausoesterreich.at/">siehe hier</a>) immer gemeinsam mit Weißem Burgunder aufgeführt.</li>
<li>Slowenien 3.600 ha (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chardonnay#Slowenien">Wikipedia</a> 2001)</li>
<li>Spanien 4.243 ha (<a href="http://www.icex.es/">ICEX</a> 2007)</li>
<li>Südafrika 7.925 ha (<a href="http://www.suedafrika-wein.de/">Wines of South Africa</a> 2005)</li>
<li>USA 47.700 ha (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chardonnay#Vereinigte_Staaten_von_Amerika">Wikipedia</a>)</li>
<p>Hieraus ergibt sich eine gesamte Fläche von mindestens 178.000 <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-21320222.html">Hektar</a> als nachvollziehbar. Auf Wikipedia (deutsche Version) spricht man von gerade einmal 140.000 ha, in der englischen Version hingegen hat man 175.000 ha entdeckt. Das zeigt mir nur dass man sich auf Wikipedia auch nicht blind verlassen sollte. Leider ist es aber schwierig zuverlässige Zahlen aus manchen Ländern zu bekommen. Die Zahlen stammen teils aus verschiedenen Jahren, somit ist eine exakte Aussage nicht machbar. Der weltweite Anbau dürfte höher liegen, da sicher in einigen Ländern Chardonnay angebaut wird die hier nicht aufgeführt sind. Über Ergänzungen via <a href="http://ann.de.over-blog.com/ajout-commentaire.php?ref=1379852&amp;ref_article=21526392">Kommentar</a> freue ich mich!</p>
<p>Gängige <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-21784065.html">Synonyme</a> sind Morillon (Österreich) oder Weißer Clevner, die unzähligen weiteren spielen keine große Rolle. Der Name Chardonnay stammt aus dem französischen vom Ortsnamen Chardonnay, Burgund und bedeutet Ort der vielen Disteln.</p>
<p>In der <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-21289583.html">Ampelographie</a> wird die Rebsorte unter anderem beschrieben als mittelfrüh austreibend, dadurch empfindlich für Spätfrost, dafür aber bis zu extremen Temperaturen gegen Winterfrost bestehend, anpassungsfähig und früh reifend. Chardonnay-Trauben sind recht dichtbeerig und höchstens mittelgroß, haben eine eher dünne Beerenhaut und färben sich bei voller Reife bernsteinfarben. Chardonnay gehört der Burgunderfamilie an und ist laut dem <a href="http://www.vivc.bafz.de/datasheet/dataResult.php?data=2455">Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof</a> eine Kreuzung aus Pinot X Weißer Heunisch. Wegen der großen genetischen Ähnlichkeiten ist man sich allerdings noch nicht im Klaren darüber ob es sich bei Pinot um Pinot Blanc, Gris oder Noir handelt.</p>
<p>Insgesamt ist Chardonnay eine für den Winzer nicht gerade einfache Rebsorte, da Sie sehr anfällig ist für Grauschimmelfäulnis. Für echten wie falschen Mehltau hingegen ist sie nur mäßig anfällig. Der Rebstock stellt mittlere bis hohe Ansprüche an den Boden und bevorzugt tiefgründige warme, möglichst kalkhaltige Böden. Das Klima hingegen spielt keine so große Bedeutung. Allerdings wachsen die großen Chardonnay-Weine allesamt in <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-21544747.html">Cool Climates</a>, also eher kühleren Weinbauregionen. Da die Trauben ohnehin über den mittelfrühen Austrieb und einen späten Lesezeitpunkt ausreichend Zuckergehalt mitbringen ist das kühle Klima dann von Vorteil um den Alkoholgehalt im moderaten Bereich zu halten und dem Wein eine frische Säure mitzugeben.</p>
<p>Chardonnay wird den Edelreben zugeordnet. Zahlreiche der international renommiertesten Weine werden aus oder mit Chardonnay hergestellt (siehe Burgund, Champagne, aber auch die besten Weißweine der neuen Welt, besonders die kalifornischen Chardonnays) und machen die Rebsorte so zu einer der populärsten weltweit. In Deutschland ist Chardonnay erst seit 1991 offiziell zugelassen!</p>
<p>Die Aromatik der Chardonnay-Weine reicht von Melone und reifem Apfel, aber auch Pfirsich über Butter- und Mandel- beziehungsweise Nussaromen bis hin zu rauchigen Noten. Gute Chardonnay-Weine verfügen über gutes Lagerpotenzial. Bei geringen Erträgen vom richtigen Boden bringt der Wein genug Struktur, Körper und Alkohol mit um mit Bravour für den gekonnten Ausbau im Barrique-Fass geeignet zu sein.</p>
<p>Auf den großen Boom der Chardonnay-Weine folgte die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chardonnay#Redensart">ABC-Welle</a>, in der die Weintrinker vermehrt nach Weinen mit mehr Individualität suchten als sie in den üppigen, schweren Chardonnay-Weinen finden konnten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/11/21/chardonnay/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>2002 Pompaelo Crianza Navarra DO</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/10/17/2002-pompaelo-crianza-navarra-do/</link>
		<comments>http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/10/17/2002-pompaelo-crianza-navarra-do/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 12:10:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weinnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[2002]]></category>
		<category><![CDATA[Alberto Flamarique]]></category>
		<category><![CDATA[Barrique]]></category>
		<category><![CDATA[Cabernet Sauvignon]]></category>
		<category><![CDATA[Crianza]]></category>
		<category><![CDATA[Merlot]]></category>
		<category><![CDATA[Navarra]]></category>
		<category><![CDATA[Oxidation]]></category>
		<category><![CDATA[Pompaelo]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Tempranillo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weinfachberater.der-ultes.de/?p=868</guid>
		<description><![CDATA[Der Wein hat im Glas eine reife ziegelrote Farbe mit nur wenigen zarten Nuancen in Orange zum Rand hin. Auch in der Nase versteckt er seine Reife nicht, warum denn auch? Die Aromen in der Nase und auf der Zunge sind gleichermaßen geprägt von Tertiäraromen nach Waldboden, eingelegten Kirschen und Pflaumen, Kompott. Oxidation hat eben tiefe Wurzeln in der Geschichte des spanischen Weinbaus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag spanische Weine. Besonders die Roten. Spaniens Weinwelt ist sehr vielseitig und interessant. Ich persönlich mag traditionelle spanische Weine sehr, was sicher nicht jeder nachvollziehen kann. So polarisiert auch der Pompaelo Crianza aus dem Jahr 2002. <span id="more-868"></span>OK, es ist kein ganz großer Wein, aber er gefällt mir trotzdem.</p>
<p>Navarra als Region ist eine der Weinbauregionen die leider während und nach der Reblauskrise sehr stark von Frankreich beeinflusst wurden. Dadurch wurden die typischen spanischen Rebsorten verdrängt. Verdrängt wurden sie auch bei der Erstellung der Cuvée dieses Weins durch den Kellermeister Alberto Flamarique. Es handelt sich hier um eine Cuvée aus Merlot, Tempranillo und Cabernet Sauvignon die zwölf Monate lang in Barriquefässern reifte.</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://idata.over-blog.com/2/11/06/42//PA159710v-.jpg" alt="" width="505" height="671" /></p>
<p>Der Wein hat im Glas eine reife ziegelrote Farbe mit nur wenigen zarten Nuancen in Orange zum Rand hin. Auch in der Nase versteckt er seine Reife nicht, warum denn auch? Die Aromen in der Nase und auf der Zunge sind gleichermaßen geprägt von Tertiäraromen nach Waldboden, eingelegten Kirschen und Pflaumen, Kompott. Oxidation hat eben tiefe Wurzeln in der Geschichte des spanischen Weinbaus. Wir sprechen hier über Weine aus dem Land das ein Qualitätssystem (Crianza-Reserva-Gran Reserva) hat, das sich an der Reifezeit eines Weins orientiert.<br />
Man nimmt auf der Zunge immer noch eine präsente Säure und reife Tannine war. Man spürt zwar direkt das man keinen 2007er am Gaumen hat, der Wein ist jetzt und für dei nächsten beiden Jahre auf seinem Höhepunkt. Das beweist er nicht nur in der Nase und am Gaumen, auch im Abgang zeigt er noch ein wenig Reifepotential.</p>
<p>Ich finde es sehr Schade dass mit solchen vom Stil her traditionell gehaltenen Weinen nicht jeder umgehen kann und aus diesem Grund solche Weine oftmals in Verkostungen nicht gut abschneiden!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/10/17/2002-pompaelo-crianza-navarra-do/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
