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	<title>der Ultes &#187; Schale</title>
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	<description>...aus dem Alltag eines IHK-geprüften Weinfachberaters</description>
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		<title>Trester</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 10:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Trester dient als Grundlage für die Produktion von Tresterbrand, Grappa (Italien), Marc (Frankreich), Raki (Griechenland) und ist ein Rückstand bei der Weinpressung...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter <strong>Trester</strong> versteht man jene festen Pflanzenbestandteile, die nach der Pressung bei der Weinherstellung übrig bleiben. Diese Pressrückstände der Wein<a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/18/traube/">trauben</a> bzw. <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/20/beere/">Beeren</a> werden je nach Region als Bälisch, Treber oder <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/trester/">Trester</a> bezeichnet.</p>
<p><span id="more-3365"></span>Trester fallen allerdings <strong>nicht ausschließlich</strong> bei der Weinherstellung an, sondern auch bei der Pressung von Früchten zu Obstmost und –saft, zum Beispiel nennt man auch die Rückstände bei der Olivenölpressung oder die Rückstände nach dem Maischen bei der Produktion von Bier oder Whisky Trester. Insbesondere bei der Pressung von Früchten werden die Trester häufig als Futtermittel verwendet</p>
<p>Im Weinbau hingegen verwendet man die Trester gelegentlich als <strong>Düngemittel</strong> und bringt sie in den Weinbergen aus. Heute bieten viele Weingüter allerdings auch, als Alternative zum sehr bekannten italienischen Grappa ihren eigenen <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/11/18/tresterbrand/"><strong>Tresterbrand</strong></a> an. Es verbleiben nach der Pressung von <strong>100 l Maische etwa 25 kg Trester</strong>, dieser besteht zu etwa 75 % aus Schalen und 25 % Kernen.</p>
<p>Gängige <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/08/06/synonym/">Synonyme</a> für Tresterbrand sind: Grappa (Italien), Marc (Frankreich), Raki und Tsipour (Griechenland).</p>
<p>Keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Beere</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 08:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Gegensatz zu Tafel- oder Esstrauben, bei denen man großen Wert auf ein saftiges Fruchtfleisch legt, bevorzugt man im Weinbau Rebsorten die eher kleine Beeren mit eher dicker Schale...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man unterscheidet im Weinbau zwischen der <strong>Beere (Weinbeere)</strong> und der <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/18/traube/">Traube</a>. Eine Traube besteht aus vielen Beeren, je nach Sorte mehr oder weniger viele. Die Qualität des daraus gewonnenen Weins hängt zu einem großen Teil von der Beschaffenheit der Beere ab.<span id="more-2335"></span></p>
<p>Im Gegensatz zu Tafel- oder Esstrauben, bei denen man großen Wert auf ein saftiges Fruchtfleisch legt, bevorzugt man <strong>im Weinbau</strong> Rebsorten die eher kleine Beeren mit eher dicker Schale (auch Hülse genannt) hervorbringen. Weintrauben hingegen besitzen meist deutlich weniger Fruchtfleisch, dafür allerdings relativ viel Schale. Diese Schale schmeckt leicht bitter und ist im Vergleich zu der Beerenhaut von Tafeltrauben relativ hart.</p>
<p><strong>Das Beereninnere</strong> besteht aus den Kernen (bis zu vier Stück pro Beere), dem darum liegenden Mark (auch Butzen genannt) und dem äußeren saftreichen Fruchtfleisch oder Fruchtmark. Der größte Teil des Saftes einer Beere befindet sich zwischen im Bereich des Fruchtfleisches, also zwischen Mark und Schale. Der dort befindliche Saft enthält daneben auch den höchsten Anteil Zucker und Spurenelementen. Dies macht man sich zum Vorteil, wenn man beim Keltern höchstens schwach anpresst, man gewinnt dann den so genannten Vorlaufmost.</p>
<p>Der reine und geklärte <strong>Beerensaft</strong> ist nahezu immer von heller Farbe, nur wenige Rebsorten, die so genannten <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/19/faerberrebsorte/">Färberrebsorten</a>, besitzen auch einen farbigen Saft. Die Farbpigmente (z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anthocyane">Anthocyane</a>) befinden sich ausschließlich in der Beerenschale. Aus diesem Grund spielt die Schale bei der Rotweinerzeugung eine große, bei der Weißweinerzeugung eine weniger große Rolle. Neben den Farbstoffen enthält die Beerenhaut weitere für den Wein unter Umständen wichtige Inhaltsstoffe wie Tannin und diverse weitere phenolische Gruppen. Der Kellermeister kann nun anhand der Maischestandzeit unter anderem bestimmen ob er einen Weiß-, Rosé- oder Rotwein aus seinen roten Trauben erhält.</p>
<p><strong>Tannin</strong>, auch Gerbstoff genannt, ist die zweitwichtigste Substanz, die sich in der Beerenschale befindet. Während man bei Weißwein bestrebt möglichst wenig Tannin aus der Schale in den Saft zu extrahieren, versucht man dies bei vielen Rotweinen ganz bewusst und gezielt.</p>
<p>Die Schale dient der Beere während ihres Wachstums und der Reife auch als <strong>Schutzhülle</strong>. Sie bewahrt das Fruchtfleisch vor <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/oxidation/">Oxidation</a> durch Luftsauerstoff, Verdunstung des Beerensaftes und eventueller Verflüchtigung der Aromastoffe. Wird die Beere vollreif, beginnt im Allgemeinen die Schale leicht porös zu werden, dann findet eine langsame Verdunstung des im Saft der Beere enthaltenen Wassers statt, bis hin zum „Einschrumpeln“ und langsamen Austrocknen der Beere. Auf der Schale der Beere befinden sich bei der Lese unter Umständen bis zu mehreren Millionen Pilzsporen, überwiegend Hefen. Diese Hefen werden dann verwendet um einen Wein gegebenenfalls spontan zu vergären. Zum Thema Hefen und Spontanvergärung gibt&#8217;s <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/01/30/reinzuchthefe-oder-wilde-hef/">hier</a> mehr!</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
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