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	<title>der Ultes &#187; Print</title>
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	<description>...aus dem Alltag eines IHK-geprüften Weinfachberaters</description>
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		<title>Printdebatte</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 05:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggerei und Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Weinmarketing, Weinmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Würtz]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Scheuermann]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Pleitgen]]></category>
		<category><![CDATA[Niko Rechenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Vinum]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Weinblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt nicht nur schwarz oder weiß, es gibt viele Abstufungen die dazwischen liegen! Und schwarze Schafe und Langweiler gibt es sowohl im Lager der Printmedien, als auch Online. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder einmal ist die gute alte Debatte um Print und Online neu entfacht worden. Auch dieses Mal schreiben sich einige die Finger wund:</p>
<p><span id="more-3086"></span><strong>Michael Pleitgen</strong> von der Weinakademie Berlin nimmt die neue Vinum unter die Lupe, speziell den Artikel <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/das-neue-vinum-ist-da">&#8220;<del datetime="2009-08-31T17:36:30+00:00">Knolli</del> Trolli Ahoi&#8221;</a> und stellt fest, dass sich nicht wirklich viel geändert hat.</p>
<p>In seinem zweiten Artikel stellt er fest:<a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weinpresse-kann-die-talfahrt-gestoppt-werden"><br />
</a></p>
<blockquote><p><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/weinpresse-kann-die-talfahrt-gestoppt-werden">unter neuer (wieder) Schweizer Regie hatte die Branche gewartet. Die Meinung bei Insidern ist eindeutig: das ist es nicht. Wo ein Neuanfang hätte sein können, ist alles beim alten geblieben. Die alten Themen, die alte Aufmachung, die alten Redakteure.</a></p></blockquote>
<p>Hier verdeutlicht er die <strong>Eindimensionalität der deutschen Weinmagazine</strong>, sie beachten das Internet nahezu gar nicht.</p>
<p><strong>Niko Rechenberg</strong> schickt darauf hin seinen Beitrag zur Thematik aus seiner Wein- und Gourmetwelt in die Diskussionsrunde und stellt klar:</p>
<blockquote><p>Immer wieder müssen die Leser solcher Magazine die immer gleiche Aufmachung der alten Themen ertragen. Das ist erschreckend, nicht nur bei einem Neuanfang.</p></blockquote>
<p>um <a href="http://www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2009/august/31/wein_im_web_meinung_contra_news/index.htm">seinen Beitrag</a> mit den Worten</p>
<blockquote><p>Zeitnaher nützlicher Service und Infos, garniert mit Hintergrundwissen, das Ganze permanent und kostenlos abrufbar, das sind die Grundlagen des online Erfolgs. Wissen das die Macher der großen Gourmet-Verlage?</p></blockquote>
<p>zu beenden.</p>
<p><strong>Dirk Würtz</strong> greift dann die Artikel von den Herren Pleitgen und Rechenberg auf, ergänzt das Ganze um seine Sicht der Dinge um seinen Beitrag zu beenden mit einem Rat für alle &#8220;Profijournalisten&#8221;:</p>
<blockquote><p><a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2009/08/31/wieder-mal-print-und-web-2-0/trackback/">Also, Ihr lieben Printweinprofis. Es ist doch also eigentlich ganz einfach, Ihr müsst doch nur mal schauen wie es im Web 2.0 gemacht wird, ein wenig interdisziplinär und crossmedial denken, und schon geht es vorwärts. Ganz ehrlich, ich verstehe nicht wo das Problem liegt. Ein guter Inhalt, wird gelesen oder meinetwegen auch einfach nur konsumiert.</a></p></blockquote>
<p><strong>Mario Scheuermann</strong> schreibt daraufhin (last but not least) in seinem drink tank:</p>
<blockquote><p><a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2863">Daraus nun aber ein Generalpardon für die Online-Publizistik abzuleiten wie es Niko tut, ist mindestens genauso daneben. Im Netz wird über Wein so viel geschwafelt und geschwätzt wie im Print. Die Behauptung im online würden sorgfältig und aufwendig die harten Fakten recherchiert und in kurzer knapper Form unters Volk gebracht, ist doch nichts als eine Mär. Natürlich recherchieren einige Onliner sehr fleissig und liefern regelmässig ausgezeichneten Content. Das tun aber aber auch manche Kollegen im Print.</a></p></blockquote>
<p>Scheuermann verteilt in seinem Artikel allerdings auch Kritik an vermeintliche Mitstreiter (&#8220;&#8230;abonnieren 20 Google-Alerts sowie alle einschlägigen Newsletter der Branche&#8230;&#8221;) und trifft in seiner Kernaussage die Sache auf den Punkt:</p>
<p>Es gibt nicht nur <strong>schwarz</strong> oder <strong>weiß</strong>, es gibt viele Abstufungen die dazwischen liegen! Und <strong>schwarze Schafe</strong> und <strong>Langweiler</strong> gibt es sowohl im Lager der Printmedien, als auch Online.</p>
<p>Der Erfolg liegt <em>(meiner Meinung nach!)</em> in einem gesunden Mix aus tagesaktuellen Themen und tiefgründiger Berichterstattung. <strong>Und da die Weinwelt nicht jeden Tag neu erfunden wird,</strong> ist es auch nichts allzu Außergewöhnliches, wenn jemand über ein Thema berichtet, das ein Anderer bereits abgehandelt hatte. Dennoch kann man jederzeit das Thema erneut aufgreifen. Im Allgemeinen bringt man dann ja doch eine etwas andere Perspektive in das Thema rein und kann dem Leser so einen weiteren Nutzen bieten. Dieser Nutzen, auch wenn <strong>bereits zum X-ten Mal</strong> über das Thema geschrieben wird, kann dennoch größer sein als das reine Veröffentlichen von Pressemeldungen oder PR-Texten. Die kann sich der Leser von Morgen, zum Teil auch bereits der Leser von heute, selbst abonnieren&#8230;</p>
<p>Es gibt in der Online-Weinszene <strong>große Unterschiede was den Anspruch der jeweiligen Seite anbelangt.</strong> Mein Anspruch an diese Seite ist, neben regionalen Informationen aus meinem Lebens- und Berufsalltag rund um das Thema Wein und die Leute dahinter, bzw. mittendrin zu schreiben und nach Möglichkeit auch einen Teil dessen, was ich mir erarbeitet habe an meine Leser weiterzugeben. Hierfür wurde ich sogar schon von Niko Rechenberg gelobt <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/12/18/lob-von-niko-und-vorschau-weinrallye-19/">(wir erinnern uns&#8230;)</a>. Einen professionellen journalistischen Ansatz hingegen wird man <strong>bei mir</strong> wohl vergeblich suchen.</p>
<p>Mein Freund und Weggefährte Dirk Würtz umschreibt die oben genannte Situation gerne mit den Worten &#8220;<a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/">Wuertz-Wein.de</a> ist die Bildzeitung unter Deutschlands Weinblogs, <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/">Der-Ultes.de</a> sei hingegen das Wissensmagazin&#8221;.</p>
<p>Mit diesen Worten beende ich meine Gedanken zum Thema und widme mich nun wieder dem, was wohl auch mancher gerne vernachlässigt: Guten Inhalten die den Leser interessieren. <strong>Der Leser ist das was zählt (!)</strong>, das vergisst man hin und wieder, sowohl im Print als auch Online.</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/03/01/cebit-wein-im-web-20/' rel='bookmark' title='CEBIT: Wein im Web 2.0'>CEBIT: Wein im Web 2.0</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/03/20/spinnen-wir-nicht-alle-ein-wenig/' rel='bookmark' title='Spinnen wir nicht alle ein wenig?'>Spinnen wir nicht alle ein wenig?</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/03/06/cebit-2009-wein-im-web-20/' rel='bookmark' title='CeBIT 2009 &#8211; Wein im Web 2.0'>CeBIT 2009 &#8211; Wein im Web 2.0</a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Knollpress &#8211; Rudolf Knoll auf Yoopress</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/06/22/knollpress-rudolf-knoll-auf-yoopress/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 05:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggerei und Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Skandale]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolf Knoll]]></category>
		<category><![CDATA[Yoopress]]></category>
		<category><![CDATA[„grotesker Humor“]]></category>

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		<description><![CDATA[...Will nun Yoopress.com mit Knoll durchstarten oder greift da jemand nach einem rettenden Strohhalm?...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir erinnern uns:</p>
<p><span id="more-2696"></span>In <a href="http://www.vinum.info/de/detalle8.jsp?id=21065">Vinum Nummer: 4-2009, Ausgabe D. Seite 35</a> führten <strong>Carsten Henn und Rudolf Knoll</strong> ein &#8220;Streitgespräch. Kultweine&#8221;. Auf den Inhalt des Artikels und die darin empfohlenen, beziehungsweise als Kultweine titulierten Weine will ich hier nicht näher Bezug nehmen, da darf sich jeder gerne selbst ein Bild von machen.</p>
<p>Worauf ich hier noch einmal eingehen möchte, das ist Rudolf Knolls in oben genanntem Streitgespräch</p>
<ul>
<blockquote><p><strong><em>Ich nicht, eher die Spinner in ihren Wein-Blogs.</em></strong></p></blockquote>
</ul>
<p>Meine Meinung zu dieser Aussage und dem gesamten Gespräch habe ich <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/03/20/spinnen-wir-nicht-alle-ein-wenig/">bereits geäußert</a>.</p>
<p>Jetzt erhielt ich gestern Abend eine kurze, knappe E-Mail mit folgendem Text:</p>
<ul>
<blockquote><p><strong>Zur Info: Urgestein des deutschen Weinjournalismus Rudolf Knoll neu im Team bei YOOPRESS</strong></p></blockquote>
</ul>
<p>von Arthur Wirtzfeld (Yoopress.com), <a href="http://www.yoopress.com/de/weinnews/szene/portraits/463-urgestein-des-deutschen-weinjournalismus-rudolf-knoll-neu-im-team-bei-yoopress.html">Link zum Artikel</a> inklusive. Als Dirk Würtz ein <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2009/04/08/rudi-knoll-im-gesprach/">Interview mit ihm</a> führte, sagte er noch</p>
<ul>
<blockquote><p><em><strong>Und da ich beruflich im Print und mit Seminaren und dem Organisieren von Veranstaltungen gut ausgelastet bin, wäre das allenfalls ein Thema für den Ruhestand.</strong></em></p></blockquote>
</ul>
<p>Na denn: Herzlich willkommen im Ruhestand Herr Knoll! Ich halte es mit dieser Nachricht auf Yoopress.com dann mal wie Herr Knoll in seinem Interview auf <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress">www.wuertz-wein.de</a> und lege seine Aktivität auf <a href="http://www.yoopress.com">Yoopress.com</a> unter <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/grotesker-humor/"><strong><em>„grotesker Humor“</em></strong></a> ab. Will nun Yoopress.com mit Knoll <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/08/wann-startet-yoopress-durch/">durchstarten</a> oder greift da jemand nach einem rettenden Strohhalm?</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Um 7.45 Uhr, als der Artikel online ging, wusste ich noch nichts vom Verkauf der Vinum! Hierzu gibt es Infos <a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2806">hier</a> und <a href="http://www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2009/june/22/weinmagazin_vinum_an_kuenzlerbachmann_verkauft/index.htm">hier</a>! Ich gehe einfach mal davon aus, dass die beiden Ereignisse in keinem Zusammenhang stehen&#8230;</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/08/wann-startet-yoopress-durch/' rel='bookmark' title='Wann startet Yoopress durch?'>Wann startet Yoopress durch?</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/03/20/spinnen-wir-nicht-alle-ein-wenig/' rel='bookmark' title='Spinnen wir nicht alle ein wenig?'>Spinnen wir nicht alle ein wenig?</a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Spinnen wir nicht alle ein wenig?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 11:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggerei und Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Vinum]]></category>

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		<description><![CDATA[...na was denn wohl?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da machen sich die Printmedien mal wieder keinen Gefallen: <strong>Rudolf Knoll und Carsten Henn</strong> im <a href="http://www.vinum.info/de/detalle8.jsp?id=21065">Vinum Streitgespräch Kultweine</a> stellen Weinblogger und somit ja auch deren Leser als Spinner dar.</p>
<p><span id="more-2120"></span>Weitere Stimmen und Meinungen dazu auch bei <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/?p=89">Dirk Würtz</a>, <a href="http://www.weincasting.com/?p=599">Weincasting</a> und der <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wein-blogger-bashing-in-vinum">Weinakademie Berlin</a>!</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/03/01/cebit-wein-im-web-20/' rel='bookmark' title='CEBIT: Wein im Web 2.0'>CEBIT: Wein im Web 2.0</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/12/04/akismet-sortiert-ihre-kommentare-als-spam-ein/' rel='bookmark' title='Akismet sortiert Ihre Kommentare als Spam ein&#8230;'>Akismet sortiert Ihre Kommentare als Spam ein&#8230;</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/08/16/frischer-wind-in-deutschlands-weinblogs/' rel='bookmark' title='Frischer Wind in Deutschlands Weinblogs'>Frischer Wind in Deutschlands Weinblogs</a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Herz für Printmedien</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/01/10/ein-herz-fuer-printmedien/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 14:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggerei und Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Weinmarketing, Weinmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>

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		<description><![CDATA[Meinem Aufruf zu einer Kampagne Pro-Printmedien ist ja leider keiner gefolgt. Dennoch habe ich ab sofort einen Grund mehr den Printmedien positiv gegenüber eingestellt zu sein: So schaue ich regelmäßig auch auf den Seiten diverser Weinmagazine und Weinzeitschriften vorbei, unter anderem eben auch bei der Weinwelt vom Meininger Verlag. Auf deren Homepage wird seit geraumer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meinem Aufruf zu einer <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-25987025.html" target="_blank">Kampagne Pro-Printmedien</a> ist ja leider keiner gefolgt. Dennoch habe ich ab sofort einen     Grund mehr den Printmedien positiv gegenüber eingestellt zu sein:</p>
<p>So schaue ich regelmäßig auch auf den Seiten diverser Weinmagazine und Weinzeitschriften vorbei, unter anderem eben auch bei der <a href="http://www.weinwelt.info/" target="_blank">Weinwelt</a> vom <a href="http://www.meininger.de" target="_blank">Meininger Verlag</a>. Auf deren Homepage wird seit geraumer Zeit ein Gewinnspiel angeboten. Man stimmt bei ihrer Umfrage ab und bekommt dafür     die Gewinnchance für eine 6er Kiste Wein. Die Umfragen betreffen oft sogar interessante Themen, die auch in den einschlägigen Blogs behandelt werden, wie zum Beispiel die aktuelle Frage:<br />
<em><br />
<strong>&#8220;Die deutsche Suchtbeauftragte Sabine Bätzing plant ein generelles Alkoholwerbeverbot. Glauben Sie, dass so Alkoholkonsum reduziert oder der Umgang bewusster wird?&#8221;</strong></em><span id="more-222"></span></p>
<p>Simmt man ab, bekommt man auch direkt das aktuelle Ergebnis angezeigt (momentan: 15,53 % JA, 84,47 % NEIN). Klickt man dann auf <em>&#8220;weiter zur Verlosung&#8221;</em> und gibt dort seine Adresse an, so     kann man an einem Gewinnspiel teilnehmen.</p>
<p>So stimme auch ich gelegentlich bei den Umfragen ab. Zum Einen um meine Meinung in die Umfrage einfliessen zu lassen, zum Anderen denke ich immer an die Gewinnmöglichkeit.</p>
<p>Nun habe ich ein Paket erhalten:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3306/3210534532_fb84287bdb.jpg" alt="P1100269" width="358" height="500" /><br />
Dem beiliegenden Schreiben zufolge habe ich wohl bei meinem letzten Besuch auf der Seite der Weinwelt abgestimmt und sogar gewonnen!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://farm4.static.flickr.com/3462/3210534182_8950ce1437.jpg" alt="P1090263vö" width="500" height="289" /></p>
<p>Das Paket hab ich natülich direkt geöffnet um den Inhalt anzuschauen. Es enthält jeweils eine Flasche von:</p>
<ul>
<li>2006 Riesling Hochgewächs trocken, Weingut Kallfelz</li>
</ul>
<ul>
<li>2006 Sankt Laurent trocken Kieselberg, Weingut Rings</li>
</ul>
<ul>
<li>2006 Portugieser Rotwein trocken Hochstädter Roter Berg, Weingut Stern</li>
</ul>
<ul>
<li>2007 St. Laurent Rotwein trocken Albiger Schloss Hammerstein, Weingut Neef-Emmich</li>
</ul>
<ul>
<li>2004 Secastilla Somontano tinto, Vinas del Vero</li>
</ul>
<ul>
<li>1995 Quinta da Roeda Vintage Port, Croft</li>
</ul>
<p>Die Weine lesen sich zumindest schon sehr interessant. Die Verkostung muss allerdings noch ein wenig auf sich warten lassen, wird aber sicher hier veröffentlicht!</p>
<p>Neben meiner Freude über das Paket freue ich mich natürlich auf das Ergebnis der Abstimmung&#8230;</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/12/20/kampagne-pro-printmedien/' rel='bookmark' title='Kampagne Pro-Printmedien?'>Kampagne Pro-Printmedien?</a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer macht Warum 5-€-Weine und Wer trinkt sie?</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/01/07/wer-macht-warum-5-e-weine-und-wer-trinkt-sie/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 16:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weinmarketing, Weinmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Hendrik Thoma]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Pleitgen]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Sommelier]]></category>
		<category><![CDATA[the drink tank]]></category>
		<category><![CDATA[Weinbewertung]]></category>
		<category><![CDATA[Weinfachberater]]></category>
		<category><![CDATA[Weinmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bedarf ist da, der Wein ist da. Wenn der Kunde es will, soll er es bekommen, so funktioniert der Markt und alle werden glücklich! Die Funktion von Weinfachberatern, Sommeliers und sämtlichen weiteren Fachleuten in unserer Branche liegt auch darin dem Kunden zu der jeweiligen preislichen Vorstellung eine möglichst gute Empfehlung auszusprechen,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Die 5-Euro-Debatte auf the drink tank" href="http://drinktank.blogg.de/suche.php?str=5-Euro-Debatte&amp;table=entries&amp;suchen=suchen" target="_blank">5-Euro-Debatte</a>, angeregt durch ein Interview mit Hendrik Thoma auf <a href="http://www.welt.de/lifestyle/article2605772/Gibt-es-guten-Wein-fuer-unter-fuenf-Euro.html" target="_blank">welt.de</a> zieht sich ja schon seit Wochen durch Deutschlands Weinbloggerszene! Ich hatte mich zu Beginn in einem <a href="http://wein.over-blog.com/article-24048414-6.html#anchorComment" target="_blank">Kommentar auf dem Blog von Dirk Würtz</a> zu dem Thema geäußert und mich dann zurückgehalten.</p>
<p>Inspiriert durch den mittlerweile <a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2715" target="_blank">19. Artikel im drink tank</a> zu diesem Thema, den ich auch direkt kommentieren musste ergreife ich jetzt doch noch einmal das Wort, nachdem, wie jetzt auch in dem Artikel von Herr Scheuermann zu lesen ist, sich sogar die Weinwirtschaft zu Wort meldete.</p>
<p>Ich finde es äußerst anmaßend finde wie sich in diesem Fall eben Herr Thoma äußert:<span id="more-237"></span></p>
<blockquote><p>Für diesen Preis gibt es kein Erlebnis, sondern nur Wirkung. Sicher, Geschmack ist eine subjektive Angelegenheit. Doch einen wirklich guten Wein zu diesem Preis zu bekommen ist Utopie.</p></blockquote>
<p>Da möchte ich ebenso widersprechen wie dieser Aussage von ihm:</p>
<blockquote><p>Daher erschließen sie sich auch nicht jedem! Aber der Profi schmeckt den Unterschied.</p></blockquote>
<p>An dieser Stelle verweise ich gerne auf den <a href="http://schaumwein.over-blog.com/article-26127910.html" target="_blank">kuriosen Champagner-Test des Sterns</a> im Blog alles Schampus! in dem die beiden Sommelièren des Hamburger Luxushotels Louis C. Jacob Dagmar Willich und Lidwina Weh (Hendrik Thoma ist ehemaliger Chef-Sommelier des Hamburger Hotels) Champagner verkosten. Diese Situation zeigt uns ganz klar das selbst die Profis nicht unbedingt den Unterschied schmecken müssen.</p>
<p>Ich möchte mich nicht unnötig mit der Frage beschäftigen ob es gute Weine für 5 € gibt. Ich beschäftige mich hier vielmehr mit der Frage:</p>
<p><strong>Wer macht Warum 5-€-Weine und Wer trinkt sie?</strong></p>
<p>Betrachten wir das Jahr 2005, mir liegt leider zurzeit keine aktuellere Statistik vor: <strong>91 %</strong> des gesamten Weinkonsums (Stillwein) in Deutschland entfielen im Jahr 2005 auf das <strong>Preissegment bis 4 Euro</strong>. Der Weinkäufer von heute sucht gute Weine, aber auch zu guten Preisen. Diese Entwicklung geht natürlich auch nicht an den Produzenten vorbei. Betrachtet man die Qualitäten, die heute aus großen Kellereien und/oder Genossenschaften usw. aus allen Ländern auf den Markt kommen und vergleicht diese Qualitäten dann mit dem was noch vor fünf oder zehn Jahren aus den gleichen Betrieben auf den Markt kam, so muss man die <strong>positive Entwicklung zu mehr Qualität</strong> gerade auch im unteren Preisbereich anerkennen.</p>
<p>Der Markt kann nicht an den Wünschen des Kunden vorbei produzieren. Aus genau diesem Grund haben diese Betriebe dann Berater engagiert und Kapital (oftmals aus Fördermitteln der EU) in ihre Keller investiert. So konnte man einen gewissen qualitativen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern erlangen, wenn auch nur vorübergehend.</p>
<p>Der <strong>Erfolg</strong> der Wein produzierenden Unternehmen hängt auf dem vorhandenen <strong>Käufermarkt</strong> von dem Vorteil ab welcher das jeweilige Produkt dem Kunden (Weinkäufer) bietet. Man kann dem Kunden nun einen Leistungsvorteil oder einen Kostenvorteil bieten.</p>
<p>Der <strong>Leistungsvorteil</strong> für den Kunden bedeutet für den Produzenten eine klare Qualitätsstrategie. Der <strong>Kostenvorteil</strong> hingegen erfordert eine Preis- und/oder Mengenstrategie. Verfolgt ein Erzeuger nun eine der beiden Strategien, so wird ihn diese zum Erfolg führen. Die Konsequenzen hierbei liegen auf der Hand:</p>
<p>Die <strong>Qualitätsführerschaft</strong> kann ebenso wie die Kosten- bzw. <strong>Preisführerschaft</strong> zum Unternehmenserfolg führen. Die Marktanteile der beiden Strategien differenzieren sich allerdings deutlich voneinander. Die Unternehmen dazwischen existieren auch, auch ihre Produkte werden gekauft, nur führt diese nicht vorhandene Strategie zu einem deutlich geringeren Unternehmenserfolg und somit zu einer schwindenden Marktpräsenz dieser Unternehmen.</p>
<p>Auch der Weinmarkt ist ein <strong>dynamischer Markt</strong>, die Dynamik wurde durch zunehmenden globalen Wettbewerb in den letzten Jahren beschleunigt. Heute bestimmt, wie oben gesagt, der Verbraucher den Markt. Die gestiegene Produktion und der rückläufige Pro-Kopf-Konsum haben diese Situation herbeigeführt. So hat der Weinkäufer heute die Wahl zwischen einem produktorientierten <strong>Nische</strong>nprodukt ,einem verbraucher- bzw. marktorientiertem <strong>Marke</strong>nprodukt und einem kostenorientiert produzierten Niedrig<strong>preis</strong>produkt. Die Produktionskosten nehmen wie zu erwarten vom Nischenprodukt über das Markenprodukt zum Niedrigpreisprodukt hin ab, der damit zu erzielende Verkaufspreis dementsprechend auch.</p>
<p>Durch die breit angelegte Qualitätsverbesserung, die wir nicht zuletzt auch modernen önologischen Verfahren verdanken, gibt es heute eine gute <strong>„Grundqualität“</strong> (technisch betrachtet) Weine aus den verschiedensten Ländern. Die Produzenten haben gelernt ihr Produkt technisch einwandfrei zu produzieren und beanspruchen im Zweifelsfall auch externe Berater zwecks önologischer Unterstützung.</p>
<p>Doch nicht nur die Produktionsseite des Marktes hat sich gewandelt, auch <strong>„der Konsument“</strong> hat sich gewandelt. Heute sehen sich viele Konsumenten als Individuum, so wollen sie denn auch behandelt werden, leben, konsumieren und einkaufen. Das bedeutet wiederum dass gerade im Qualitätsorientierten Bereich des Marktes die Individualität von größter Bedeutung ist. Der <strong>qualitätsorientierte Kunde</strong> muss nicht unbedingt Wein aus den „alten Weinbauländern“ kaufen, genießt Wein statt ihn nur zu trinken, will „Neues“ ausprobieren, sucht Lifestyle und möchte mit seinem Konsumverhalten auch seinen relativen Wohlstand darstellen. Im Gegenzug dazu darf sich heute auch der <strong>preisorientierte Kunde</strong> an einer relativ guten Produktqualität erfreuen. Er sucht auch heute noch nicht den besten Wein, sondern er ist gewillt für eine Flasche Wein den Betrag X auszugeben. In der Preisklasse X findet er heute mehr Weine als noch vor zehn Jahren, diese haben alle eine relativ gute Qualität und er kann sich dann seinen persönlichen Favoriten suchen.</p>
<p>Durch die oben beschriebenen Entwicklungen ist die Schere zwischen dem qualitätsorientierten und dem preisorientierten Markt klafft immer weiter auseinander, <strong>die Mitte wird verengt!</strong> So stehen heute hochwertige Terroirweine gegen industriell erzeugte Massenweine, Herkunft gegen Marke, Konzerne gegen Familienbetriebe oder auch Individualität gegen Uniformierung.</p>
<p>Ein weiterer Faktor auf dem Markt von heute ist <strong>der Handel</strong>. Die durch Wachstum und Übernahmen gewachsenen Handelsriesen bieten den Erzeugern einerseits die Möglichkeit ihre Weine einem breiten und großen Publikum anzubieten, andererseits erhöhen Sie den <strong>Preisdruck</strong>. Gerade im Bereich der Marken ist man wiederum auf den Handel angewiesen, nur mit dem Handel kann man eine Marke (im ursprünglichen Sinn) aufbauen, da sie eine äußerst breite Distribution benötigen. Den Handelsketten spielt es natürlich auch in die Hände dass sie es vorziehen mit wenigen Lieferanten zu arbeiten, so ist die Abwicklung einfacher und sie wissen um ihre Macht bei den Partnern in dieser Situation und erhoffen sich weitere Einkaufsvorteile. Diese Faktoren sowie der in den vergangenen Jahren ohnehin deutliche Trend zu <strong>mehr Heimkonsum</strong> und weg von der Gastronomie (Außer-Haus-Konsum) stärken die Position des Handels.</p>
<p>In den vergangenen Jahren ist im Segment des Handels speziell der <strong>Discount</strong> gewachsen. Heute werden <strong>43,6 % der Weine</strong> über den Discount vermarktet. Dieser erzielt einen Preis von durchschnittlich 2,16 €/L, was wiederum bedeutet <strong>1,62 €</strong> für eine Flasche à 0,75L. Der klassische <strong>Lebensmitteleinzelhandel</strong> setzt nur noch rund <strong>26,4 %</strong> des Weins um und erzielt im Vergleich zu den Discountern einen durchschnittlichen Literpreis von 2,73 € oder aber <strong>2,05 €</strong> pro 0,75L-Flasche. Die restlichen 30 Prozent des Marktes teilen sich dann die Weingüter, Winzergenossenschaften und sonstige Erzeuger im Direktvertrieb mit dem Fachhandel.</p>
<p>Interessant ist hier die Tatsache, dass der <strong>Fachhandel</strong> einen Preis von 6 €/L (<strong>4,50 € pro 0,75L-Flasche</strong>) erzielen kann, die <strong>Erzeuger</strong> selbst hingegen nur 4,90 €/L (<strong>3,68 € pro 0,75L-Flasche</strong>). Der Fachhandel kommt hier gerade einmal auf die Hälfte dessen was die Erzeuger umsetzen. (siehe auch: <a href="http://is.gd/7P63" target="_blank">DWI-Statistik 2008-2009</a>)</p>
<p>Mittlerweile spricht der <strong>Discount</strong> allerdings nicht mehr nur den „Billigkäufer“ an sondern <strong>wirbt gezielt</strong> um den qualitätsorientierten Kunden und bietet ihm auch immer wieder hochwertige Weine an, auch mit dementsprechend hohen Preisen. So tätigt heute der „Premiumkunde“ 18 % seiner Weineinkäufe beim Discounter. <strong>Der Fachhandel</strong>, sei es nun Hawesko, Rindchen’s Weinkontor, CWD oder Brogsitter (uvm.), bietet in den letzten Jahren auch <strong>vermehrt „Einstiegsweine“</strong> für seine Kunden an. Diese liegen dann mit Preisen von unter 5 € im für den Kunden attraktiven Preisbereich und bieten dem Fachhändler immer noch ausreichend Marge dass das Geschäft mit ihnen Interessant bleibt. (Quelle: FH Geisenheim)</p>
<p>Michael Pleitgen trifft es mit seiner Aussage auf den Punkt: <strong>Gegner ist für die Fachhändler ganz klar der Discount</strong>. Mit dem immer wichtiger werdenden Preissegment von bis 5 € profiliert sich der Fachhändler auch mehr und mehr seinen Kunden gegenüber und stärkt so seine Position gegenüber dem Discount, der dem Kunden eben nicht alles bieten kann das er sucht. Neben der Beratung und allem weiterem sucht der Kunde im Fachhandel auch gute Weine. Diese liegen natürlich nicht immer nur im preislichen Premium-Bereich, sondern eben auch (für den mehr oder minder alltäglichen Genuss), sondern auch im etwas günstigeren Bereich. Genau das ist die Stelle, an der der aufmerksame und vorausschauende Fachhändler von heute und morgen ansetzen müssen um weiterhin erfolgreich zu bestehen. Auf dem gewandelten Markt auf der Produzentenseite gilt es nun die passenden Weine und Angebote zu finden um diesen <strong>Bedarf</strong> zu befriedigen.</p>
<p>Ein selbstbewusster Fachhändler darf für die Zukunft kein Problem damit haben ein Werbeschild für einen Aktionswein vor die Tür zu stellen, der mit einem <strong>Preis von unter 5 €</strong> wirbt! So kann er dann auch nicht nur seine Stammkundschaft vor der Abwanderung bewahren, sondern eben auch eine Klientel ansprechen die der Meinung ist dass es in seinem Ladengeschäft eben nur „teure Weine“ gäbe.</p>
<p>An dem <strong>Rechenbeispiel</strong> von <a href="http://is.gd/eGO3">Herrn Pleitgen von der Weinakademie Berlin</a> ist klar zu erkennen dass, wenn man den Ertrag etwas erhöht und in einem Land mit einem deutlich niedrigeren Lohnniveau produziert, es durchaus machbar ist einen Wein für <strong>deutlich unter 5 € Endverbraucherverkaufspreis </strong>zu produzieren. Produziert man seinen Wein zum Beispiel in Südamerika, in einem maschinell bearbeiten Weinberg, hat schlanke Strukturen und ein rationelles Weinbergs- und Kellermanagement, kann man dort ohne größere Probleme sehr günstige Weine produzieren. Nicht nur Südamerika ist als Quelle günstiger Weine geeignet, das Beispiel kam mir nur als erstes in den Sinn.</p>
<p>Der <strong>Faktor Lohn</strong> sieht in vielen Ländern eben auch deutlich anders aus als bei uns: Ein einfacher Arbeiter z.B. in Argentinien verdient eben mit gerade einmal 250 € pro Monat auch ein wenig weniger als bei uns! Wenn man dann noch überlegt welcher Preis realisiert werden kann wenn man (Handel und Kunde) noch dazu offen ist für <strong>alternative Verpackungen</strong> wie Bag-in-Box, werden gerade in diesem Preisbereich diese Verpackungsformen immer interessanter, auch aufgrund steigender Kosten für Glasflaschen. Betrachtet man sich den <strong>Markt für Fasswein</strong>, z.B. in <a href="http://is.gd/eLlO">Rheinhessen</a> oder der <a href="http://is.gd/eLlU">Pfalz</a>, kann man ganz klar erkennen dass es durchaus machbar ist einen gut zu trinkenden, alltagstauglichen Wein für unter 5 € auch aus Deutschland herzustellen.</p>
<p>Es liegt nun an der <strong>Hersteller</strong>seite nicht nur die Kosten sondern auch die Qualität weiter zu optimieren. Der <strong>Handel</strong> (egal welcher Art) wird in Zukunft noch mehr Auswahl an guten Qualitäten in der jeweiligen Preiskategorie haben und sich die besten Qualitäten auswählen um sie seinen <strong>Kunden</strong> attraktiv anzubieten.</p>
<p><strong>Ich schließe diesen Artikel und dieses Thema an dieser Stelle für mich ab</strong> und fasse wie folgt zusammen: Der Bedarf ist da, der Wein ist da. Wenn der Kunde es will, soll er es bekommen, so funktioniert der Markt und alle werden glücklich! Die Funktion von Weinfachberatern, Sommeliers und sämtlichen weiteren Fachleuten in unserer Branche liegt auch darin dem Kunden zu der jeweiligen preislichen Vorstellung eine möglichst gute Empfehlung auszusprechen, und nicht, wie es zumindest in dem Interview den Anschein hat dass es Herr Thoma sagte, den eigenen Geschmack und die persönlichen Vorlieben über die Wünsche des Kunden, bzw. des Gasts zu stellen. Ein <em>“Hauswein”</em> muss in der Erwartungshaltung des Kunden nicht dem entsprechen was sich Hendrik Thoma unter einem <em>“Edelgewächs”</em> vorstellt. Und doch kann ein Wein für unter 5 € nicht nur <em>“Wirkung”</em> sondern auch ein <em>“Erlebnis”</em> darstellen. Vielleicht kein Erlebnis wie der Wein der Thoma’s <em>“Lieblingswein”</em> ist, dafür aber auch höchstwahrscheinlich in einer anderen Preisklasse angesiedelt!</p>
<p>Keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Kampagne Pro-Printmedien?</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 19:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weinmarketing, Weinmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Scheuermann]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Pleitgen]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>

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		<description><![CDATA["Wein Online: Alternative zu Print Medien?" Das fragte Michael Pleitgen von der Weinakademie Berlin schon vor längerem. Ich habe deshalb in den letzten Wochen mein Verhalten diesbezüglich mal genau beobachtet. Auch wenn die Weinzeitschriften wie Mario Scheuermann in]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.weinakademie-berlin.de/wein-online-alternative-zu-print-medien">&#8220;Wein Online: Alternative zu Print Medien?&#8221;</a> Das fragte Michael Pleitgen von der Weinakademie Berlin schon vor längerem. Ich habe deshalb in den letzten Wochen mein Verhalten diesbezüglich mal genau beobachtet. Auch wenn die Weinzeitschriften wie Mario Scheuermann in seinem Blog the drink tank berichtet sich <a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2633">&#8220;im Sturzflug&#8221;</a> befinden, schon die Umfrage von Michael Pleitgen <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/ergebnis-wo-informieren-sich-weinprofis-bevorzugt-ueber-wein">&#8220;Wo informieren sich Weinprofis bevorzugt über Wein?&#8221;</a> zeigte, dass selbst diejenigen Weinprofis, die in erster Linie damit angesprochen wurden, also die ohnehin online Aktiv sind oder zumindest offen diesbezüglich sind, nach wie vor Wert auf Printmedien legen.<span id="more-434"></span></p>
<p>Leider konnte man bei dieser Umfrage nur für eine Variante stimmen. Interessant wäre doch auch wie sich das Umfrageergebnis verhalten hätte, wären Mehrfachnennungnen möglich gewesen. Ich persönlich kann nicht sagen dass ich mich lediglich auf einen Kanal beschränken würde, ganz im Gegenteil. Ich versuche aus möglichst vielen Kanälen möglichst umfangreich Informationen zu beziehen um dann das Herauszufiltern was ich für richtig und wichtig halte. Klar kann man nicht bestreiten dass die Auflagen der Printmedien teils empfindlich nachgelassen haben. Interessant ist das Fazit zu diesem Thema von Eckhard Supp im WorldWine Blog. Er titelt zutreffend <a href="http://enoworldwine.wordpress.com/2008/12/11/online-vs-print-im-weinbusiness-eine-diskussion-und-ihre-konsequenzen/">&#8220;Online vs. Print im Weinbusiness &#8211; Eine Diskussion und ihre Konsequenzen&#8221;</a> und trifft es im letzten Abschnitt auf den Kopf indem er schreibt: &#8220;Dass niemand mit dem Hinweis “Du mir schönes Artikel schreibe, ich Dich viele Anzeige schalte!” bei uns redaktionelle Inhalte kaufen kann.&#8221;</p>
<p>Diese Aussage und ein paar Absätze weiter oben die Schilderungen über Unverständnis seitens Erzeuger und Vermarkter (&#8220;starrköpfige Haltung der Weinbranche&#8221;) zeigen letzten Endes dann ganz klar auf: Der Leser entscheidet sich mehr und mehr für Informationen aus diversen Online-Kanälen, die Printmedien, sowohl Fachmagazine als auch Wein- und Genusszeitschriften, verlieren mehr und mehr Stammleser. Verschwinden werden die Printmedien allerdings so schnell nicht, auch wenn dass vielleicht ein <a href="http://www.nikos-weinwelten.de/home/beitrag/archive/2008/december/01/blogoscoop_november_charts_der_genuss_und_wein_blogs/index.htm">Wunschgedanke</a> manches Kollegen ist.</p>
<p>Betrachtet man sich nur einmal die Struktur der gesamten deutschen Weinbranche, so war diese bis vor einigen Jahren eine reine &#8220;Altherrenbranche&#8221;. Hier ist der Wandel zu suchen. DIe Konsumenten sind deutlich jünger geworden, mit dem Durchschnittsalter der Konsumenten hat sich natürlich auch deren Einstellung zu Online-Medien gewandelt und konnte dementsprechend zunehmen. In vielen Weinbauregionen hat sich in den letzten Jahren auch ein umfangreicher Generationenwechsel vollzogen. Das merkt man nicht nur an den Weinen, das sieht man auch ganz deutlich wenn man sich den Internetauftritt der betroffenen Weingüter anschaut.</p>
<p>Aller Diskussionen zum Trotz werden die Printmedien uns auch für die nächsten Jahre begleiten und die (oftmals zu sehr) traditionelle Weinbranche medial dominieren. Wenn sich der aktuelle Trend weiter fortsetzt, wovon ich ganz klar ausgehe, werden Weinblogs und sämtliche weitere Onlinemedien allerdings an (Ge-) Wichtigkeit ganz klar zunehmen.</p>
<p>Abschliessend hier mein Portfolio aus dem Zeitungsständer:</p>
<p><img class="alignnone" title="Printmedien" src="http://idata.over-blog.com/2/11/06/42//PC209996v-.jpg" alt="" width="480" height="324" /></p>
<p>Ich muss allerdings auch sagen dass ich dem Medium Internet gegenüber deutlich offener bin als noch vor einigen Jahren. <a href="http://www.feedreader.com/">Mein Feedreader</a> (danke <a href="http://www.blog.mactv24.de/">Mac</a> dass du mir erklärt hast was das ist und wie es geht) wird mittlerweile deutlich öfter genutzt als die Printmedien, die bis vor kurzem meinen Wissensbedarf befriedigen mussten und droht manchmal förmlich überzulaufen. Hier gilt wie bei den Printmedien: Drüberlesen und finden was interessant und von Bedeutung ist!</p>
<p>Fakt ist dass für unsere Branche beide Bereiche von großer Bedeutung sind. Print kann sich durch &#8220;belegbare&#8221; Auflagenzahlen eben deutlich besser darstellen und wirkt dadurch für viele Entscheider wenn es um Werbebudgets geht als deutlicher Nachvollziehbar. Der von <a href="http://enoworldwine.wordpress.com/2008/12/11/online-vs-print-im-weinbusiness-eine-diskussion-und-ihre-konsequenzen/">Herr Supp</a> angesprochene Aspekt  “Du mir schönes Artikel schreibe, ich Dich viele Anzeige schalte!” trifft es allerdings auf den Punkt: Für diese Entscheider sind die &#8220;seriöseren&#8221; Printmedien attraktiver, da leichter zu beeinflussen und zu steuern.</p>
<p>Geld regiert eben doch die Welt!</p>
<p>Keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Selection &#8211; Peter Cech setzt sich zur (Un-)Ruhe</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 20:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggerei und Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Weinmarketing, Weinmarkt]]></category>
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		<description><![CDATA[Peter Cech, der in den vergangenen 17 Jahren das Magazin selection aufgebaut hat, bevor er es an die Konradin Mediengruppe verkauft hat, beendet seine Tätigkeit als Chefredakteur...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Cech, der in den vergangenen 17 Jahren das Magazin <a href="http://www.selection-online.com/">selection</a> aufgebaut hat, bevor er es an die <a href="http://www.konradin.de/">Konradin Mediengruppe</a> verkauft hat, beendet seine Tätigkeit als Chefredakteur zum 30. September 2008.<span id="more-995"></span></p>
<p>Ich kenne ihn nun schon seit einigen Jahren und habe ihn als äußerst sympathischen und sehr verbindlichen Art immer sehr geschätzt. Ich kann nur hoffen dass Peter Cech der Weinbranche, wie auch mir noch eine Weile erhalten bleibt.</p>
<p>Keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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