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	<title>der Ultes &#187; Frankreich</title>
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	<description>...aus dem Alltag eines IHK-geprüften Weinfachberaters</description>
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		<title>2004 Gewürztraminer Spätlese trocken Weingut Friedrich Becker</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 18:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weinnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[2004]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
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		<category><![CDATA[Pfalz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Dorf Schweigen-Rechtenbach, aus dem dieser Gewürztraminer stammt, liegt nicht einfach nur so in der Südpfalz, es liegt unmittelbar an der Grenze zu Frankreich. Noch vor einigen Jahren war, wenn man durch das Deutsche Weintor den Berg hinab fuh direkt der Grenzübergang. Die Südpfälzer Grenzgänger sind ja in erster Linie für ihre Burgunder, allen voran [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Dorf Schweigen-Rechtenbach, aus dem dieser Gewürztraminer stammt, liegt nicht einfach nur so in der Südpfalz, es liegt unmittelbar an der Grenze zu Frankreich. Noch vor einigen Jahren war, wenn man durch das <a title="Link zu Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Weintor" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Weintor" target="_blank">Deutsche Weintor</a> den Berg hinab fuh direkt der Grenzübergang.</p>
<p><span id="more-4764"></span>Die <a href="http://www.friedrichbecker.de/param/6/grenzlage.html" target="_blank">Südpfälzer Grenzgänger</a> sind ja in erster Linie für ihre Burgunder, allen voran natürlich ihre Spätburgunder bekannt. Gewürztraminer können Sie auch, wie mir schon lange bekannt ist. Manchmal findet man irgendwann noch ein paar <strong><a title="Meine Fundstücke durchstöbern..." href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/fundstueck/" target="_blank">längst vergessene Flaschen</a></strong> eines Weins im Keller mit denen man nicht mehr gerechnet hat. So ist es mir auch mit dieser Flasche ergangen. Ich weiß offen gesagt gar nicht mehr woher ich diese Flasche habe, Preisschild ist keiens drauf, kann sogar sein dass ich sie erstanden habe als ich Fritz Becker besuchte&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a title="2004 Gewürztraminer Spätlese trocken Weingut Friedrich Becker von derUltes bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/derultes/5970570557/"><img class="aligncenter" src="http://farm7.static.flickr.com/6140/5970570557_f12715f583.jpg" alt="2004 Gewürztraminer Spätlese trocken Weingut Friedrich Becker" width="520" height="293" /></a></p>
<p><strong>Der Wein strahlt</strong> in einem kräftigen Gelb aus dem Glas, nicht mehr wirklich jugendlich aber noch lebendig und präsent.</p>
<p><strong>In der Nase</strong> erkennt man die Rebsorte direkt: Rose pur!</p>
<p>Auch <strong>im Mund</strong> wäre diesem Wein blind die Rebsorte zuzuordnen: Er schmeckt sehr kräftig nach Rose und Litschi, nach wenigen Sekunden nimmt man auch eine dezente exotische Frucht wahr! Dafür dass er schon einige Jahre auf dem Buckel hat, zeigt er sich noch immer mit einer präsenten Säure. Viele <a title="mehr Gewürztraminer gefällig?" href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/gewuerztraminer/" target="_blank">Gewürztraminer</a> wirken, wenn sie ein wenig gereift sind, gerne seifig. Davon ist bei ihm keine Spur!</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Lecker und noch überraschen jugendlich.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-thumbnail wp-image-3839 aligncenter" title="Weinrallye - thumb" src="http://weinfachberater.der-ultes.de/wp-content/uploads/2010/04/Weinrallye-thumb-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Der Wein bot sich mir auch als Beitrag zur heutigen Weirnallye an, war doch die Südpfalz auch zeitweise alemannisch besetzt:</p>
<blockquote><p><em>&#8230; 50 v. Chr. beginnt die “römische Zeit” in der Pfalz. Die Römer bringen den Wein mit, und erbauen zahlreiche, teilweise auch heute noch erhaltene Gebäude und Wehranlagen. Um ca. 400 n. Chr. dringen <strong>die Alemannen</strong> in die Pfalz ein, und beenden 454 die römische Herrschaft. Nur ca. 50 Jahre können sich die Alemannen behaupten, bevor sie 506 von den Franken geschlagen werden&#8230;</em></p></blockquote>
<p>Das Thema dieser Weinrallye ist <em>Wein aus Alemannia</em>, alles weitere findet man unter <a href="http://winzerblog.de/weinrallye-47-wein-aus-alemannia-3412/">winzerblog.de/weinrallye-47-wein-aus-alemannia-3412</a>.</p>
<p>Wenn ich die Beiträge dieser Weinrallye gelesen habe klappt es mit mir als Pfälzer hoffentlich auch besser in Sachen alemannisch, damit tu ich mir hier am Kaiserstuhl noch ein wenig schwer&#8230; <img src='http://weinfachberater.der-ultes.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/05/22/2008-eichstetter-herrenbruck-gewuerztraminer-spaetlese-weingut-friedrich-kiefer-eichstetten-am-kaiserstuhl/' rel='bookmark' title='2008 Eichstetter Herrenbruck Gewürztraminer Spätlese, Weingut Friedrich Kiefer Eichstetten am Kaiserstuhl'>2008 Eichstetter Herrenbruck Gewürztraminer Spätlese, Weingut Friedrich Kiefer Eichstetten am Kaiserstuhl</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/12/22/2005-weisser-burgunder-tafelwein-rhein-trocken-weingut-friedrich-becker/' rel='bookmark' title='2005 Weißer Burgunder Tafelwein Rhein trocken, Weingut Friedrich Becker'>2005 Weißer Burgunder Tafelwein Rhein trocken, Weingut Friedrich Becker</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/05/22/2008-alsbacher-schoental-gewuerztraminer-spaetlese-weingut-simon-buerkle-zwingenberg/' rel='bookmark' title='2008 Alsbacher Schöntal Gewürztraminer Spätlese, Weingut Simon-Bürkle Zwingenberg'>2008 Alsbacher Schöntal Gewürztraminer Spätlese, Weingut Simon-Bürkle Zwingenberg</a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bière de Noel de Meteor, Brasserie Meteor</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 19:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggerei und Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Getränkewelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bier verbindet man mit Sommer, Sonnenschein und Biergarten. Die wenigsten denken bei Bier an Weihnachten. Das dürfte bei dem Bière de Noel de Meteor, dem Weihnachtsbier der Brasserie Meteor aus dem elsässischen Hochfelden anders sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Weihnachtszeit</strong> &#8211; nicht unbedingt die klassische Bierzeit!</p>
<p>Bier verbinden viele eher mit <strong>Sommer, Sonnenschein und Biergarten</strong>. Die wenigsten denken bei Bier an Weihnachten. Das dürfte bei dem Bière de Noel de Meteor, dem Weihnachtsbier der Brasserie Meteor aus dem elsässischen Hochfelden spätestens beim Anblick des Etiketts anders sein:</p>
<p><span id="more-4401"></span>Das <strong>Frontetikett</strong> der Bierflasche wird geziert von einem durchaus <strong>weihnachtlichen Motiv</strong>:</p>
<p><a title="Biere de Noel de Meteor, Brasserie Meteor von derUltes bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/derultes/5280965696/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5167/5280965696_2a6ceb2d17.jpg" alt="Biere de Noel de Meteor, Brasserie Meteor" width="520" height="693" /></a></p>
<p>Nun zum <strong>Bière de Noel de Meteor</strong> der <a href="http://www.brasserie-meteor.fr">Brasserie Meteor</a> in Hochfelden:</p>
<p>Auffällig <strong>an der Flasche</strong> ist:</p>
<ul>
<li>75 cl (0,75L) Flascheninhalt</li>
<li>5,8%vol. Alc.</li>
<li>das gesamte Etikett (Vorder-, Rücken- und Halsetikett!) ist in Französisch! (wie zu erwarten!)</li>
</ul>
<p>Es handelt sich hier also beim Bière de Noel de Meteor um eine Dreiviertelliterflasche Weihnachtsbier mit 5,8 Volumenprozent Alkohol!</p>
<p>Zu den <strong>Inhaltsstoffen</strong> des Biers macht man hier nur wenig Angaben, es steht lediglich geschrieben &#8220;contient du malt d’orge&#8221; (enthält Braugerste). Welch Wunder!</p>
<p>Das Bier zeigt sich im Glas von heller kupfern schimmernder <strong>Farbe</strong>, der <strong>Schaum</strong> ist dicht und gut strukturiert! Im Gegensatz zum <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/12/20/biere-de-noel-colmar-thalhuben/">Bière de Noel Colmar</a> ist das Bière de Noel de Meteor klar.</p>
<p><strong>Die Nase</strong> des Bière de Noel de Meteor ist zurückhaltend hefig, es überwiegen sanfte würzige Noten und ein Hauch gelber Exotenfrüchte.</p>
<p>Das Weihnachtsbier hat einen kräftigen, ein wenig ungewohnten <strong>Geschmack</strong>. Ungewohnt aufgrund der exotischen Fruchtaromen. Bei dem Bier denke ich einfach an Sommer, es ist ein wenig wie Kurzurlaub im Kopf (&#8230;ich sehe mich am Strand liegen und einen exotissch-fruchtigen Cocktail schlürfen&#8230;). Es ist geschmacklich nicht herb, eher schon ein wenig süsslich gehalten, auch das ist ungewohnt, und ist eher mild.</p>
<p>Unerwartet trifft das Bière de Noel der Brasserie Meteor <a href="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;expIds=17259,17291,17315,23628,25646,26761,26849,27520,27613,27862,27889&amp;xhr=t&amp;q=hochfelden+elsass&amp;cp=11&amp;safe=off&amp;client=firefox-a&amp;hs=EjT&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;hq=&amp;hnear=Hochfelden,+Frankreich&amp;gl=de&amp;ei=vwURTc_aJMbG4gbO0OCGAg&amp;sa=X&amp;oi=geocode_result&amp;ct=title&amp;resnum=1&amp;sqi=2&amp;ved=0CCQQ8gEwAA">in Hochfelden</a> genau meinen Geschmack!</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/12/20/biere-de-noel-colmar-thalhuben/' rel='bookmark' title='Bière de Noel Colmar, Thalhuben'>Bière de Noel Colmar, Thalhuben</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/08/15/ganter-pilsner-premium-herb-privatbrauerei-ganter-freiburg-im-breisgau/' rel='bookmark' title='Ganter Pilsner Premium herb, Privatbrauerei Ganter (Freiburg im Breisgau)'>Ganter Pilsner Premium herb, Privatbrauerei Ganter (Freiburg im Breisgau)</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/07/26/regionales-biertasting/' rel='bookmark' title='regionales Biertasting'>regionales Biertasting</a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bière de Noel Colmar, Thalhuben</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/12/20/biere-de-noel-colmar-thalhuben/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 15:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggerei und Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstige Getränkewelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Verkostung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bière de Noel Colmar von Thalhuben in der handlichen 0,75-Literflasche mit 6%vol. Alc., hergestellt aus Eau (Wasser), pur malt d'orge (Braugerste), houblon (Hopfen), levure et epices (Hefe und Gewürze), unfiltriert abgefüllt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/07/26/regionales-biertasting/">meinem regionalen Biertasting</a> bin ich zwar noch nicht ganz durch, aufgrund aktueller saisonaler Gegebenheiten (Weihnachten) halte ich die Unterbrechung noch ein wenig hin und ziehe die <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/verkostung/">Verkostung</a> einiger Flaschen in Frankreich erstandener Weihnachtsbiere vor.</p>
<p>Das erste verkostete <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/bier/">Bier</a> ist das <strong>Bière de Noel</strong> Colmar von Thalhuben:</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-4364"></span><a title="Biere de Noel Colmar von derUltes bei Flickr" href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/bier/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5082/5274786176_9778db6e05.jpg" alt="Biere de Noel Colmar" width="520" height="389" /></a></p>
<p><strong>Auffälligkeiten an der Flasche:</strong></p>
<ul>
<li>kein Rückenetikett</li>
<li>75 cl (0,75L) Flascheninhalt</li>
<li>6%vol. Alc.</li>
<li>das gesamte Etikett ist in Französisch! (wie zu erwarten!)</li>
</ul>
<p>Es handelt sich hier also um eine Dreiviertelliterflasche Weihnachtsbier mit 6 Volumenprozent Alkohol!</p>
<p>Das Bier wurde hergestellt unter Verwendung folgender <strong>Zutaten:</strong> Eau (Wasser), pur malt d&#8217;orge (Braugerste), houblon (Hopfen), levure et epices (Hefe und Gewürze).</p>
<p>Am Flaschenboden hatte sich wohl eine ganze Menge Hefe abgesetzt, was darauf schließen läßt dass das Bier <strong>trüb abgefüllt</strong> (unfiltriert) ist.</p>
<p>Im Glas fällt <strong>die Farbe</strong> auf, das Bier ist sehr trüb und fast schon dunkelbraun! Es bildet sich eine kleine Schaumkrone mit feiner samtiger Struktur.</p>
<p>Das Bière de Noel Colmar wirkt <strong>in der Nase</strong> kräftig hefig und malzig.</p>
<p><strong>Der Geschmack</strong> ist ausgesprochen hefig. Man nimmt (neben einem kleinen Böckser) fast ausschliesslich die Hefenote war. Besonders im Nachgeschmack hat man aber auch etwas leicht muffiges, kann sein dass sich dieser Geschmack auch auf den leichten Böckser zurückführen lässt. Weihnachtliche Aromen finde ich hier nicht wirklich!<br />
Entgegen meiner Erwartung ist das Bière de Noel Colmar ein dunkles Hefeweizen.</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/08/15/ganter-pilsner-premium-herb-privatbrauerei-ganter-freiburg-im-breisgau/' rel='bookmark' title='Ganter Pilsner Premium herb, Privatbrauerei Ganter (Freiburg im Breisgau)'>Ganter Pilsner Premium herb, Privatbrauerei Ganter (Freiburg im Breisgau)</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/07/26/regionales-biertasting/' rel='bookmark' title='regionales Biertasting'>regionales Biertasting</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/07/29/rothaus-pils-tannenzaepfle-vom-hochschwarzwald-badische-staatsbrauerei-rothaus-ag-rothaus/' rel='bookmark' title='Rothaus Pils TANNENZÄPFLE vom Hochschwarzwald, Badische Staatsbrauerei Rothaus AG (Rothaus)'>Rothaus Pils TANNENZÄPFLE vom Hochschwarzwald, Badische Staatsbrauerei Rothaus AG (Rothaus)</a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>2010 Pisse Dru Beaujolais Nouveau</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/11/18/2010-pisse-dru-beaujolais-nouveau/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 20:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte, Veranstaltungen, Events und Messen]]></category>
		<category><![CDATA[Weinnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Beaujolais]]></category>
		<category><![CDATA[Beaujolais Primeur]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gamay]]></category>
		<category><![CDATA[Gamay Noir à jus blanc]]></category>
		<category><![CDATA[Noémie Vernaux]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich des heutigen Verkaufsstarts für Beaujolais Nouveau, bzw. Beaujolais Primeur habe ich mir im nahe gelegenen Frankreich umgehend eine Flasche besorgt. Der große Hype der noch vor einigen Jahren rund um das Thema Beaujolais Primeur war scheint zwar deutlich abgeflacht, doch spielt es auch heute noch eine gewisse Rolle.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des <a href="http://weinverkostungen.de/termin-beaujolais-nouveau-primeur-2010/">heutigen <strong>Verkaufsstarts</strong></a><strong> für Beaujolais Nouveau, bzw. Beaujolais Primeur</strong> habe ich mir im nahe gelegenen Frankreich umgehend eine Flasche besorgt.</p>
<p><strong>Der große Hype</strong> der noch vor einigen Jahren rund um das Thema Beaujolais Primeur war scheint zwar deutlich abgeflacht, doch spielt es auch heute noch eine gewisse Rolle.</p>
<p><span id="more-4245"></span>Die Primeur Feste sind weniger ausschweifend, es wird kaum noch kistenweise der Primeur nach Hause geschleppt, kaum einer fährt noch am Vorabend über die Grenze um sich in einem dunklen Hinterhof schon vor dem offiziellen Termin ein paar Kisten in den Kofferraum zu laden (im grenznahen Bereich soll man sowas durchaus schon beobachtet haben&#8230;). Doch es gibt ihn immer noch: <strong>Beaujolais Primeur!</strong></p>
<p>Die erstbeste Flasche die mir in Frankreich in die Finger fiel war der <strong>Beaujolais Nouveau Pisse Dru</strong>:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="2010 Pisse Dru Beaujolais Nouveau von derUltes bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/derultes/5187908810/"><img class="aligncenter" src="http://farm5.static.flickr.com/4145/5187908810_24a0fa6a0c.jpg" alt="2010 Pisse Dru Beaujolais Nouveau" width="520" height="391" /></a></p>
<p>Um eins vorweg zu nehmen: Ich habe ihn nicht des Namens wegen gekauft. (*prust*)</p>
<p><strong>Spaß beiseite:</strong> Es handelt sich bei dem Pisse Dru Beaujolais Primeur um einen leicht hellroten Rotwein. In der Nase nimmt man überwiegend Kirschjoghurt wahr, daneben flüchtige Säure. Im Mund bestätigt sich der Geruch mit identischer Aromatik, ich finde hier eine milde aber vorhandene Säure und äußerst wenig Gerbstoffe.</p>
<p>Das entspricht so weit alles den Erwartungen die man üblicherweise an einen Beaujolais Primeur stellt.</p>
<p>Dem <strong>Rückenetikett</strong> kann ich entnehmen dass dieser Beaujolais Primeur aus  Gamay Noir à jus blanc produziert wurde, der auf den von Granit geprägten Hängen des Beaujolais wächst.</p>
<p>Als Produzent ist Noémie Vernaux angegeben.</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2010/11/05/erntebericht-2010/' rel='bookmark' title='Erntebericht 2010'>Erntebericht 2010</a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Passerillage</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/26/passerillage/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 07:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Jura]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Restsüße]]></category>
		<category><![CDATA[Süßwein]]></category>
		<category><![CDATA[Vin de Paille]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Zucker]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Herstellung von Strohwein (in Frankreich Vin de Paille genannt), werden die Inhaltsstoffe der Weinbeeren auf natürliche Weise mittels Wasserverdunstung in ihrer Relation konzentriert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter <strong>Passerillage</strong> versteht man in <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/frankreich/">Frankreich</a> das natürliche Eintrocknen der ganzen, gesunden <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/20/beere/">Beeren</a> am Rebstock oder auch auf Strohmatten zur Süßweinproduktion.<span id="more-2383"></span></p>
<p>Bei der <strong>Herstellung von Strohwein</strong> (in Frankreich <strong>Vin de Paille</strong> genannt), werden die <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/18/traube/">Trauben</a> auf Strohmatten oder Holzgitter (der Hygiene wegen) ausgelegt und getrocknet. Hierbei verdunstet Wasser, wodurch sich auf natürlichem Wege der Zuckergehalt, sowie alle weiteren Inhaltsstoffe in ihrem Anteil erhöhen. So erhält man einen sehr konzentrierten Wein mit natürlicher Restsüße ganz ohne <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/11/17/anreicherung-chaptalisation/">Anreicherung</a>.</p>
<p>Der Wasserverlust während dem Eintrocknen bedeutet auch, dass der Winzer <strong>deutlich weniger Ertrag</strong> erhält: Während bei regulärer Verarbeitung aus 100 Kg Trauben etwa 70 Liter (schwankt zwischen 65 und 85 Litern) <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/08/23/wein-was-ist-das-ueberhaupt/">Wein</a> gewonnen werden können, spricht man bei der Produktion eines Vin de Paille mittels Passerillage von gerade einmal nur 25 Litern Wein pro 100 Kg Trauben.</p>
<p>Das Verfahren ist heute <strong>vor allem im Jura</strong> noch stark verbreitet und von Bedeutung.</p>
<p>Weitere Begriffe hierfür sind auch Passerillage sur souche, Passerillage naturel oder Passerillé.</p>
<p>Keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Marktchance deutscher Weine</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/03/26/marktchance-deutscher-weine/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 13:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutsche Weine haben in den vergangenen Jahren ja ohne Zweifel einen gigantischen Boom erlebt. Man hat sich konzentriert auf seine Stärken, hat die Qualitäten deutlich gesteigert und sich mehr Gedanken um den Markt gemacht....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutsche Weine</strong> haben in den vergangenen Jahren ja ohne Zweifel einen gigantischen Boom erlebt. Man hat sich <strong>konzentriert auf seine Stärken</strong>, hat die Qualitäten deutlich gesteigert und sich mehr Gedanken um den Markt gemacht. Sehr detailliert betrachtet Dirk Würtz in seinem Artikel <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2009/03/26/die-zukunft-des-deutschen-wein/">Die Zukunft des deutschen Wein</a> dann allerdings auch die momentane Situation und wagt einen <strong>kurzen Blick nach vorne</strong>.<span id="more-2162"></span></p>
<p>Die derzeitige rezessionsbedingte Stagnation, auch im deutschen Premiumweinbereich bringt er auf den Punkt. Bei vielen deutschen Weingütern tut sich momentan der Absatz der &#8220;Großen Gewächse&#8221; und Premium- oder &#8220;Kultweine&#8221; deutlich schwer.</p>
<p>Leider fällt sein Blick nach vorne eher kurz aus. Wenn man nun den Gedanken aufgreift, den er anschneidet, nämlich die derzeitige Situation zu nutzen, die Chance, die durch die Liberalisierung mittels der EU-Weinmarktreform vor der Tür steht wartet derzeit nur darauf aufgegriffen zu werden.</p>
<p>Schauen wir einmal ins benachbarte Ausland: Aus den <strong>&#8220;großen Nationen des europäischen Weinbaus&#8221;</strong>, sprich Frankreich, Italien oder auch Spanien, gibt sehr viele sehr erfolgreiche Weine auf dem deutschen Markt. Diese stehen natürlich auch als Konkurrenzprodukt zum deutschen Wein da. In diesen Ländern ist man allerdings den deutschen schon ein Stück weit voraus. Die Masse der Weinproduktion, die man in Deutschland aus diesen Ländern kennt, sind nicht produziert wie die deutschen Weingutsweine. Für diese Basis- oder Konsumweine nimmt der deutsche Winzer alles komplett selbst in die Hand. In anderen Nationen sind da komplett andere Strukturen innerhalb des Weinbaus. Die Winzer bauen Trauben an, Kellereien machen Weine, die Vermarktung macht wieder ein anderer. Durch diese Rollenaufteilung kann sich jeder auf das konzentrieren, was er gut kann. Damit sind wir dann beim letzten Kapitel des Würtz&#8217;schen Artikels. Dort schreibt er darüber, dass es wichtig ist &#8220;Gute Basisweine zu produzieren, in immer gleichbleibender Qualität, zu einem adäquaten Preis&#8221;. Diese Aussage trifft eine große Schwachstelle in Deutschlands Weinwelt, nämlich die der <strong>in großem Volumen zur Verfügung stehenden Konsumweine ordentlicher Qualität auf internationalem Niveau</strong>. Sprich Weine, die zum Beispiel dem &#8220;Pinot Grigio aus Italien&#8221; oder dem &#8220;Bordeaux aus Frankreich&#8221; etwas entgegensetzen können. Profilweine die eine gewisse Typizität besitzen, vom Verbraucher regelrecht als <strong>&#8220;Dachmarke&#8221;</strong> wahrgenommen werden und in ihrem Preis-Genuss-Verhältnis sehr gut positioniert sind.</p>
<p><strong>Diese Weine braucht die deutsche Weinwelt</strong> nicht nur im internationalen Auftritt, sondern auch auf dem heimischen Markt. Weine, bei denen nicht der Winzer oder die Besonderheit einer Lage im Vordergrund stehen, sonder Weine, die den Konsumenten in den Mittelpunkt stellen. Nur so kann man die Leute für Wein begeistern und dauerhaft für die Branche gewinnen! Den Schritt, den in dieser Sache <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;safe=active&amp;client=firefox-a&amp;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&amp;hs=6qU&amp;q=spitzenwinzer+aldi&amp;btnG=Suche&amp;meta=">Spitzenwinzer die mit Aldi kooperieren</a> eingeschlagen haben, ist in meinen Augen ein gutes Beispiel dafür, wie sich zukünftig der Markt entwickeln kann. Damit meine ich weniger den Discounter selbst, als vielmehr die Möglichkeit eine Chance zu entdecken und gemeinsam zu nutzen! Da kann man nur sagen: Deutschlands Winzer reißt euch zusammen und ergreift gemeinsam die Chance! Weniger vernichtendes Konkurrenzdenken, dafür mehr Kooperation bringt alle voran.</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
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</ul></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Bedeutung einer Gebietserweiterung in der Champagne</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 09:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Champagner darf sich bekannterweise nur der Schaumwein nennen, der aus dem Anbaugebiet Champagne im Nordosten Frankreichs stammt. Dadurch ist die Menge sehr begrenzt. Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage hat das INAO das Anbaugebiet für Champagner um 38 Gemeinden ausgeweitet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Champagner</strong> darf sich bekannterweise nur der Schaumwein nennen, der aus dem Anbaugebiet <strong>Champagne</strong> im Nordosten Frankreichs stammt. Dadurch ist die Menge sehr begrenzt. Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage hat das <a href="http://www.inao.gouv.fr/">INAO</a> das Anbaugebiet für Champagner um 38 Gemeinden ausgeweitet.<span id="more-756"></span> Derzeit umfasst das Gebiet laut <a href="http://www.champagne.fr/">CIVC</a> 32.722 <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-21320222.html">Hektar</a> Weinberge in 319 Gemeinden. Nach Ablauf sämtlicher zu beachtender Fristen würden jene neuen Anbauflächen wohl erst im Jahr 2015 anerkannt werden. Nach den Neuanpflanzungen der Weinberge würden in etwa ab dem Jahr 2021 erste Champagne aus der neuen Produktion auf den Markt kommen (2015 Anpflanzung &#8211; drei Jahre bis Erstertrag &#8211; Hefelager für 3 Jahre).</p>
<p>Die Flächenerweiterung des Anbaugebiets Champagne auf dann etwa 37.000 Hektar würde bedeuten dass ab etwa 2015 dann die Menge der produzierten Flaschen um etwa 10 bis 15 Prozent erhöht sein würde:</p>
<p>Momentan werden aus durchschnittlich 2.500.000 hl Wein etwa 335.000.000 Flaschen Champagner produziert.</p>
<p>Nach der Erweiterung würden dann etwa 2.827.000 hl Wein produziert werden, was einer Produktion von etwa 377.000.000 Flaschen und somit einer Steigerung von 12,5 % der zu vermarktenden Menge entspricht.</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
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</ul></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Chardonnay</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/11/21/chardonnay/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 11:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie groß ist die weltweit mit Chardonnay-Reben bestockte Fläche? Was ist die Besonderheit der Weine aus Chardonnay? Wie präsentiert Chardonnay sich sensorisch analytisch?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich kam im Gespräch mit <a href="http://www.weinsensorik.de/">Dr. Steffen Michler</a> die Frage auf wie groß die weltweit mit Chardonnay-Reben bestockte Fläche ist. Trotz ausgiebiger Suche habe ich bislang keine zuverlässige Angabe bezüglich der gesamten weltweiten Anbaufläche gefunden. Folgende Flächenangaben sind zurzeit aufzufinden (mit Quellenangabe und Jahr):<span id="more-768"></span></p>
<li>Argentinien 5.747 ha (<a href="http://www.inv.gov.ar/">INV</a> 2005)</li>
<li>Australien 32.150 ha (<a href="http://www.awbc.com.au/" target="_blank">AWBC</a> 2007)</li>
<li>Chile 8.548 ha (<a href="http://www.sag.gob.cl/">SAG</a> 2006)</li>
<li>Deutschland 1.120 ha (<a href="http://is.gd/7P63">DWI</a> 2007)</li>
<li>Frankreich 42.047 ha (<a href="http://www.onivins.fr/">ONIVINS</a> 2005)</li>
<li>Italien 11.800 ha (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chardonnay#Italien">Wikipedia</a>)</li>
<li>Moldawien 10.000 ha (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chardonnay#Moldawien">Wikipedia</a> 2001)</li>
<li>Neuseeland 3.918 ha (<a href="http://www.nzwine.com/">New Zealand Wine</a> 2007)</li>
<li>Österreich ungewiss da in Statistiken (<a href="http://www.weinausoesterreich.at/">siehe hier</a>) immer gemeinsam mit Weißem Burgunder aufgeführt.</li>
<li>Slowenien 3.600 ha (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chardonnay#Slowenien">Wikipedia</a> 2001)</li>
<li>Spanien 4.243 ha (<a href="http://www.icex.es/">ICEX</a> 2007)</li>
<li>Südafrika 7.925 ha (<a href="http://www.suedafrika-wein.de/">Wines of South Africa</a> 2005)</li>
<li>USA 47.700 ha (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chardonnay#Vereinigte_Staaten_von_Amerika">Wikipedia</a>)</li>
<p>Hieraus ergibt sich eine gesamte Fläche von mindestens 178.000 <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-21320222.html">Hektar</a> als nachvollziehbar. Auf Wikipedia (deutsche Version) spricht man von gerade einmal 140.000 ha, in der englischen Version hingegen hat man 175.000 ha entdeckt. Das zeigt mir nur dass man sich auf Wikipedia auch nicht blind verlassen sollte. Leider ist es aber schwierig zuverlässige Zahlen aus manchen Ländern zu bekommen. Die Zahlen stammen teils aus verschiedenen Jahren, somit ist eine exakte Aussage nicht machbar. Der weltweite Anbau dürfte höher liegen, da sicher in einigen Ländern Chardonnay angebaut wird die hier nicht aufgeführt sind. Über Ergänzungen via <a href="http://ann.de.over-blog.com/ajout-commentaire.php?ref=1379852&amp;ref_article=21526392">Kommentar</a> freue ich mich!</p>
<p>Gängige <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-21784065.html">Synonyme</a> sind Morillon (Österreich) oder Weißer Clevner, die unzähligen weiteren spielen keine große Rolle. Der Name Chardonnay stammt aus dem französischen vom Ortsnamen Chardonnay, Burgund und bedeutet Ort der vielen Disteln.</p>
<p>In der <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-21289583.html">Ampelographie</a> wird die Rebsorte unter anderem beschrieben als mittelfrüh austreibend, dadurch empfindlich für Spätfrost, dafür aber bis zu extremen Temperaturen gegen Winterfrost bestehend, anpassungsfähig und früh reifend. Chardonnay-Trauben sind recht dichtbeerig und höchstens mittelgroß, haben eine eher dünne Beerenhaut und färben sich bei voller Reife bernsteinfarben. Chardonnay gehört der Burgunderfamilie an und ist laut dem <a href="http://www.vivc.bafz.de/datasheet/dataResult.php?data=2455">Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof</a> eine Kreuzung aus Pinot X Weißer Heunisch. Wegen der großen genetischen Ähnlichkeiten ist man sich allerdings noch nicht im Klaren darüber ob es sich bei Pinot um Pinot Blanc, Gris oder Noir handelt.</p>
<p>Insgesamt ist Chardonnay eine für den Winzer nicht gerade einfache Rebsorte, da Sie sehr anfällig ist für Grauschimmelfäulnis. Für echten wie falschen Mehltau hingegen ist sie nur mäßig anfällig. Der Rebstock stellt mittlere bis hohe Ansprüche an den Boden und bevorzugt tiefgründige warme, möglichst kalkhaltige Böden. Das Klima hingegen spielt keine so große Bedeutung. Allerdings wachsen die großen Chardonnay-Weine allesamt in <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-21544747.html">Cool Climates</a>, also eher kühleren Weinbauregionen. Da die Trauben ohnehin über den mittelfrühen Austrieb und einen späten Lesezeitpunkt ausreichend Zuckergehalt mitbringen ist das kühle Klima dann von Vorteil um den Alkoholgehalt im moderaten Bereich zu halten und dem Wein eine frische Säure mitzugeben.</p>
<p>Chardonnay wird den Edelreben zugeordnet. Zahlreiche der international renommiertesten Weine werden aus oder mit Chardonnay hergestellt (siehe Burgund, Champagne, aber auch die besten Weißweine der neuen Welt, besonders die kalifornischen Chardonnays) und machen die Rebsorte so zu einer der populärsten weltweit. In Deutschland ist Chardonnay erst seit 1991 offiziell zugelassen!</p>
<p>Die Aromatik der Chardonnay-Weine reicht von Melone und reifem Apfel, aber auch Pfirsich über Butter- und Mandel- beziehungsweise Nussaromen bis hin zu rauchigen Noten. Gute Chardonnay-Weine verfügen über gutes Lagerpotenzial. Bei geringen Erträgen vom richtigen Boden bringt der Wein genug Struktur, Körper und Alkohol mit um mit Bravour für den gekonnten Ausbau im Barrique-Fass geeignet zu sein.</p>
<p>Auf den großen Boom der Chardonnay-Weine folgte die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chardonnay#Redensart">ABC-Welle</a>, in der die Weintrinker vermehrt nach Weinen mit mehr Individualität suchten als sie in den üppigen, schweren Chardonnay-Weinen finden konnten.</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/08/06/syrah-shiraz/' rel='bookmark' title='Syrah / Shiraz'>Syrah / Shiraz</a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schwarzer Tag unter Frankreichs Weinbloggern und Winzern</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/10/30/schwarzer-tag-unter-frankreichs-weinbloggern-und-winzern/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 11:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggerei und Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Iris Rutz-Rudel]]></category>
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		<description><![CDATA[...am heutigen Aktionstag teilzunehmen um möglichst öffentlichkeitswirksam darauf hinzuweisen wie derzeit in Frankreich über Werbeverbote ja nicht nur die Werbung selbst, sondern eben auch sämtliche Weinblogs usw. verboten wird.
Winzer aller Appellationen decken heute Ortsschilder der Ortschaften, deren Name gleich der Appellation ist, mit schwarzen Tüchern ab...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerne folge ich hier dem <a href="http://weingut-lisson.over-blog.com/article-24238699.html">Aufruf von Iris Rutz-Rudel</a>. Sie rief <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=1243340810&amp;ref=name">mich via Facebook</a> auf, am heutigen Aktionstag teilzunehmen um möglichst öffentlichkeitswirksam darauf hinzuweisen wie derzeit in Frankreich über Werbeverbote ja nicht nur die Werbung selbst, sondern eben auch sämtliche Weinblogs usw. verboten wird.<span id="more-837"></span><br />
Winzer aller Appellationen decken heute Ortsschilder der Ortschaften, deren Name gleich der Appellation ist, mit schwarzen Tüchern ab. Ich hoffe sehr dass es davon auch ein paar Bilder zu sehen geben wird (Iris?).</p>
<p>Die Diskussion <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-22464951-6.html">zu diesem Thema in Deutschland</a> ist ja auch noch nicht allzu lange her. Nur wird in Deutschland eben nicht wirklich protestiert, sondern einfach hingenommen.</p>
<p>Hoffentlich werden wir nicht auch bald die Lichter in unseren Blogs ausmachen müssen. Details über dieses Szenario findet man <a href="http://www.le-vin-sur-internet.fr/">hier</a>.</p>
<p>Nachtrag 1: <a href="http://weingut-lisson.over-blog.com/article-21134208.html">Hier</a> findet man auch die Vorgeschichte und Argumente warum.</p>
<p>Nachtrag 2: <a href="http://www.kreuznach-blog.de/b/2008/10/30/schwarzer-tag-unter-frankreichs-winzern/">Bad Kreuznach Blog</a> und <a href="http://drinktank.blogg.de/eintrag.php?id=2609">the drink tank</a> zeigen sich ebenso solidarisch!</p>
<p>Keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Syrah / Shiraz</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/08/06/syrah-shiraz/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 19:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rebsorte]]></category>
		<category><![CDATA[Synonym]]></category>
		<category><![CDATA[Syrah]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihren Ursprung hat die Rebsorte Syrah vermutlich an der Rhône. Es wurde zeitweise spekuliert dass die Rebe aus dem Iran kommen könnte wo es eine Stadt Namens Schiraz gibt. 1998 hat Dr. Carole Meredith an der University of California, Davis per DNA-Analyse nachgewiesen, dass...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Syrah (gängige Synonyme: Shiraz, Marsanne noir, Hermitage, Damaszener, Neiretta, weitere findet man in der <a href="http://www.vivc.bafz.de/datasheet/dataResult.php?data=11748" target="_blank">Datenbank VIVC</a> vom <a href="http://www.bafz.de/baz2006V4/index.php?id=159" target="_blank">Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof</a>) ist eine rote <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/rebsorte/">Rebsorte</a>.<span id="more-1221"></span> Ihren Ursprung findet man im mediterranen Südfrankreich. Heute ist Syrah weltweit auf mehr als 100.000     <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/18/hektar/">Hektar (ha)</a> gepflanzt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="GcheTexte aligncenter" style="border: 10px solid #ffffff; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" title="Syrah-Traube - Alexander Ultes" src="http://idata.over-blog.com/2/11/06/42//shiraz-Traube-schmal.png" alt="Syrah-Traube - Alexander Ultes" width="76" height="175" /></p>
<p>Ihren Ursprung hat die Rebsorte Syrah vermutlich an der Rhône. Es wurde zeitweise spekuliert dass die Rebe aus dem Iran kommen könnte wo es eine Stadt Namens <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schiraz" target="_blank">Schiraz</a> gibt. 1998 hat <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Carole_Meredith" target="_blank">Dr. Carole Meredith</a> an der <a href="http://www.ucdavis.edu/index.html" target="_blank">University of California, Davis</a> per <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DNA-Analyse" target="_blank">DNA-Analyse</a> nachgewiesen, dass     Syrah eine natürliche Kreuzung der autochthonen alten französischen Rebsorten Dureza und Mondeuse Blanche ist und somit ihren Ursprung höchstwahrscheinlich tatsächlich im mediterranen Teil     Frankreichs, unter Umständen auch an der Rhône hat. Im italienischen <a href="http://www.ismaa.it" target="_blank">Forschungsinstitut IASMA</a>, San Michele all&#8217;Adige wurde bei weiterführenden     genetischen Untersuchungen herausgefunden, dass die Syrah-Rebe auch mit den vor allem im Trentino und in Südtirol verbreiteten Rebsorten Marzemino, Lagrein und Teroldego verwandt ist.</p>
<p><img class="CtreTexte alignleft" style="border: 0px solid #000000; margin: 0px auto;" title="Syrah Triebspitze - Alexander Ultes" src="http://idata.over-blog.com/2/11/06/42//Shiraz---Trieb.jpg" alt="Syrah Triebspitze - Alexander Ultes" width="275" height="197" /></p>
<p>Syrah treibt sehr spät aus, deswegen gibt es kaum Frostschäden und braucht einen gleichmäßig starken Sonnenschein bis in die Reifeperiode, dann etwas weniger. Ist gegen Ende der Reifezeit die Sonnenbestrahlung zu stark erhält man leicht plumpe, eindimensionale Weine mit breiter, marmeladiger Frucht. Was den Boden anbelangt ist Syrah nicht sonderlich anspruchsvoll, es reicht wenn er möglichst steinig (im besten Fall Granit) ist und gut Wärme speichert. Beim Klima mag sie es gerne warm und mild. Der Bedarf an Sonne bestimmt somit in großem Maße die Verbreitung der Rebsorte. Man findet Sie überwiegend in Frankreich (vor allem nördliche Rhône, südliche Rhône sowie Languedoc und nahezu der gesamte Mittelmeerraum), <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-21135766.html">Australien</a> und Argentinien. Wenn auch nur in flächenmäßig kleinem Umfang angebaut gibt es dennoch einige sehr gute Syrah-Weine aus     Kalifornien, <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-21444296.html">Chile</a>, Südafrika und auch aus Italien. Ein entscheidender Faktor für die Typizität der Syrah-Weine sind die kleinen Beeren mit fester Haut und kräftiger Färbung. Für den Winzer ist Syrah nicht ganz unproblematisch, ein Risiko stellt gegebenenfalls nasses, kaltes Wetter während der Rebblüte dar, was durch die Verrieselung zu enormen Ertragseinbußen führen kann. Die Sonne spielt wie oben gesagt bei der Reife eine große Rolle. Scheint zu wenig, reifen die Trauben nicht ganz aus und der Wein erhält raue grüne Tannine und wirkt auch unreif, scheint zu wenig Sonne stellt sich die Reife sehr schnell ein und die Trauben werden leicht überreif. Dann erhält man Weine die keine Eleganz besitzen, überreif und marmeladig wirken und zu wenig Säure haben. Dafür sind die Reben relativ gut resistent gegen die meisten Krankheiten. Syrah ist von Natur aus nicht zu sehr ertragreich aber hat das Potential um sehr gute Weine daraus herzustellen. Syrah eignet sich sowohl sehr gut zum sortenreinen Ausbau, als auch zum Verschnitt. Sie ist ein hervorragender Verschnittpartner und hat so unter anderem auch in Frankreich eine lange Tradition um verschiedensten Weinen des Languedoc, aber auch der Provence mehr Struktur und Tannin zu geben. Während speziell in Frankreich der Anbau in den vergangenen Jahrzehnten wieder deutlich zugenommen hat auf mittlerweile wieder deutlich über 30.000 <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-21320222.html">Hektar</a>, ist die weltweit anerkannte Edelrebe Syrah erst seit dem Jahrgang 2002 in Deutschland für den Anbau zugelassen. Auch wenn zur Zeit nur wenige Hektar bepflanzt sind ist ein deutlicher Trend hin zu Syrah erkennbar, so haben einige Winzer vom Kaiserstuhl, dem Markgräflerland, aus Rheinhessen und der Pfalz lebhaftes Interesse an dieser Sorte, so dass die Rebschulen mit dem Veredeln kaum nachkommen und so die Rebfläche bald ansteigen wird. Gerade in diesen warmen und sonnenverwöhnten Weinbaugebieten kann es einem guten Winzer gelingen einen guten deutschen Syrah zu erzeugen.</p>
<p><img class="alignright" src="http://idata.over-blog.com/2/11/06/42//Terroir-Rhone-Kopie-1.jpg" alt="" width="206" height="117" />Bei der Vinifizierung fordert der Syrah den Winzer nicht sonderlich, vielmehr sind Geduld, Ruhe und Zeit gefragt. Schon die Maischestandzeit kann recht flexibel gewählt werden, von ein paar Tagen bis hin zu rund drei Wochen sind problemlos möglich. Er erträgt durchaus höhere Gärtemperaturen von Mitte 30°C, kann sogar in offenen Gärbottichen vergoren werden und erhält trotz allem seine intensiv färbenden Athocyane bei um einen farbtiefen Wein zu ergeben. Das Vergären in offenen Gärbottichen war im Norden der Rhône früher üblich. Man ging dann zu geschlossenen Tanks oder Fässern über. In den letzen Jahren gehen weltweit einige Erzeuger jedoch wieder zu den offenen Gärbottichen zurück. Die Jungweine eignen sich bestens um in Barriquefässern zu reifen. Hierbei dürfen es sowohl elegantere französische Barriques sein, als auch die intensiv aromatisierenden Amerikanischen. Auch bei der Dauer der Lagerung im Barrique kann man einem hochwertigen Syrah etwas mehr Zeit gönnen. Auf der Flasche reift der Syrah je nach Herkunft und Qualität in fünf bis acht Jahren auf seine Trinkreife und hält diese dann auch über einen recht langen Zeitraum von vier, fünf oder mehr Jahren. Seine langsame Reife verdankt der Syrah vor allem dem hohen Tanningehalt und seinem (bei entsprechend niedrig gehaltenem Ertrag) hohen Extrakt. Besonders die Tannine bedürfen der Flaschenreife um die Adstringenz zu mildern und den Wein geschmeidiger zu machen. Nach längerer Flaschenreife soltle man die Weine behutsam dekantieren um sie vom Depot zu trennen.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://idata.over-blog.com/2/11/06/42//KJ-Shiraz.jpg" alt="" width="235" height="314" /></p>
<p>Syrah-Weine haben in ihrer Jugend meist Aromen exotisch duftender Blumen wie Nelke oder Veilchen, aber auch schwarze und rote Johannisbeere, Himbeere, Brombeere und Schwarzkirsche, bringen aber auch leichte Rauchnoten mit. Während er reift gewinnt er Aromen von Kräutern und Gewürzgarten bis hin zu Wild und Leder, Tabak und Kakao, vor allem aber auch Lakritze. Je nach Boden auf dem er wächst reicht sein Aromaspektrum von pfeffrig-würzig nach Pflaume schmeckend bis hin zu mächtig, würzig und konzentriert marmeladig. Gerade junge dichte Syrah-Weine sollte man rechtzeitig karaffieren, damit der Wein sich besser entfalten kann.</p>
<p>Neben den renommierten Rotweinen der nördlichen Rhône (wie zum Beispiel Côte-Rôtie, Hermitage, St. Joseph oder Crozes-Hermitage) gibt es auch internationale Spitzenweine, besonders aus Australien, aber auch anderen Ländern wie Kalifornien, Südafrika und Italien.</p>
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