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	<title>der Ultes &#187; Faberrebe</title>
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	<description>...aus dem Alltag eines IHK-geprüften Weinfachberaters</description>
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		<title>Faberrebe</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 06:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Faberrebe ist eine Kreuzung aus Weißburgunder x Müller-Thurgau von Georg Scheu an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey aus dem Jahr 1929. Die Faberrebe reift recht früh und bringt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Faberrebe</strong> ist eine Kreuzung aus Weißburgunder x Müller-Thurgau von <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/03/22/georg-scheugeorg-scheu/">Georg Scheu</a> an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey aus dem Jahr 1929. Die Faberrebe reift recht früh und bringt einen sicheren und großen Ertrag, ohne Ansprüche an den Boden, und auch nur in geringem Maß an die Lage zu stellen. Lediglich für Oidium und Peronospora ist sie leicht anfällig. Der Name der Rebsorte geht zurück auf den Landauer Karl Schmitt (lat. für Schmied: Faber).<span id="more-2145"></span></p>
<p>Der <strong>Wein aus der Faberrebe</strong> hat eine helle Farbe und ein dezentes Aroma nach gelben Früchten und etwas Würze (Apfel, Birne, Muskat). Es sind einfache, fruchtige und frische Weine mit rassiger Säure, die nahezu ausschliesslich als Verschnittpartner in Weißweincuvées Verwendung finden.</p>
<p>Die <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/rebsorte/">Rebsorte</a> wurde 1967 vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundessortenamt">Bundessortenamt</a> für den Anbau zugelassen und wird derzeit auf etwa <strong>632 <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/18/hektar">Hektar</a></strong> angebaut. Die mit Faberrebe bestockte Rebfläche findet man zu über 80 % in Rheinhessen, wo sie ihren Ursprung hat. Der Anbau der Faberrebe ist deutlich rückläufig, so war die Anbaufläche vor zehn Jahren noch mehr als doppelt so groß.</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
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</ul></p>]]></content:encoded>
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		<title>Georg Scheu</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 20:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Georg Scheu begann bald sich mit der Reben-/Klonselektion und Kreuzungszüchtung zu beschäftigen. So gehen die Rebsorten Scheurebe, Faberrebe, Huxelrebe, Siegerrebe, Würzer, Kanzler, Septimer auf seine Forschungsarbeiten und Kreuzungsversuche zurück. Den größten Erfolg der von Ihm gezüchteten Rebsorten konnte die Scheurebe erzielen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Georg Scheu</strong> war ein deutscher Gartenbau- und Weinbautechniker, am 21. Juni 1879 in Krefeld geboren und am 2. November 1949 im rheinhessischen Alzey verstorben.<span id="more-2138"></span></p>
<p>Scheu begann nach seiner Schulzeit und einer Gärtnerausbildung in Hannover seine Tätigkeit als Gartenbautechniker in München, später ging er dann nach Schierstein.</p>
<p>Um 1900 kam er für seine weitere Ausbildung an der <a href="http://www.campus-geisenheim.de/505.0.html"><strong>Lehr- und Forschungsanstalt in Geisenheim</strong></a> ins Rheingau. 1909 wurde er Kreisberater für Wein- und Obstbau bei der <a href="http://www.lwk-rlp.de/content.jsp?jsessionid=ED45572BCFED0CDE8A7B8E2AF6CA76E4&amp;kontext=Kontext_9&amp;auswahl=2159&amp;publicationlanguage=de">Landwirtschaftskammer in Alzey</a>, Rheinhessen. Er beschäftigte sich ausgiebig mit dem <strong>Aufbau der Rebschulen</strong> und organisierte die Versorgung der Winzer in Rheinhessen mit Pflanzgut.</p>
<p>Georg Scheu begann bald sich mit der <strong>Reben-/Klonselektion und Kreuzungszüchtung</strong> zu beschäftigen. So gehen die <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/rebsorte/">Rebsorten</a> Scheurebe, Faberrebe, Huxelrebe, Siegerrebe, Würzer, Kanzler, Septimer auf seine Forschungsarbeiten und Kreuzungsversuche zurück. Den größten Erfolg der von Ihm gezüchteten Rebsorten konnte die Scheurebe erzielen.</p>
<p>Die größte kommerzielle Bedeutung erlangte die Scheurebe mit zeitweise über 4.000 <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/18/hektar/">Hektar</a> im deutschen Weinbau.</p>
<p>Neben der Rebsortenzüchtung hatte Georg Scheu immer ein offenes Ohr für die Belange und Probleme der Winzer. Seine Forschungsergebnisse halfen Krankheiten an Rebstöcken zu verstehen, Aufzucht und Erziehung der Rebstöcke zu verbessern und verhalfen der Winzerschaft sich in Richtung eines qualitätsorientierten Weinbau zu verbessern.</p>
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