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	<title>der Ultes &#187; Dirk Freier</title>
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	<description>...aus dem Alltag eines IHK-geprüften Weinfachberaters</description>
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		<title>NAHEliegende Zusammenfassung &#124; Weinrallye #24</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 05:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zusammenfassung verschiedener Berichte und Verkostungsnotizten zum Thema Weinbaugebiet Nahe, die im Rahmen der 24. Weinrallye zusammengetragen und von mehreren Autoren verfasst wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Weinrallye Nahe" src="http://winzerblog.de/wp-content/uploads/weinrallye_200.jpg" alt="" /></p>
<p>Nun ist sie also <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/06/20/die-weinrallye-24-zieleinlauf/">zu Ende</a>, die 24. Weinrallye. Von mir hatte sie das Motto &#8220;<a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/05/29/weinrallye-24-das-gute-liegt-wirklich-nahe/">Das Gute liegt wirklich NAHE</a>&#8221; bekommen, das verkannte <strong>Anbaugebiet Nahe</strong> wollte ich ein wenig mehr in den Vordergrund stellen. Im Vorfeld machte ich mir <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/05/30/weinrallye-24-erste-vorbereitungen/">auch Gedanken ob, beziehungsweise welcher</a> der Blogs aus dem Anbaugebiet selbst teilnehmen könnte.</p>
<p><span id="more-2662"></span>Die Beiträge zur Naheweinrallye lassen sich ganz grob unterteilen in Beiträge der <strong>&#8220;üblichen Verdächtigen&#8221;</strong>, also der Weinblogger, die bei der Weinrallye meist teilnehmen und Beiträgen die von (ich sag mal) weniger weinaffinen <strong>Bloggern mehr oder minder aus der Region</strong>. Ich werte meine Bemühungen die Leute aus der Region zu akquierieren als Erfolg, immerhin haben sie mit 7 Beiträgen gegenüber den klassischen Weinbloggern mit ebenso 7 Beiträgen einen <strong>Gleichstand</strong> erzielt. Die Beiträge von Weingut Kaul und von mir habe ich in diesem Fall als neutral bewertet. <a href="http://weingut-lisson.over-blog.com/article-32897376.html">D</a><a href="http://www.bernhard-fiedler.at/weblog/?p=1463">r</a><a href="http://bildergeschichten.1on.de/">e</a>i Blogs fehlten entschuldigt, fünf Beiträge wurden mit Verspätung eingereicht. So viel mal zur groben Statistik!</p>
<p><strong>Interessant und spannend</strong> fand ich es die hereinkommenden Artikel und Links zu verfolgen und zu lesen. Selten habe ich so schnell so viele <strong>individuelle Informationen</strong> zu, aus und über eine Weinbauregion gefunden. Die Weinrallye <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/weinrallye-24/">#24</a> war kaum von mir <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/06/20/die-weinrallye-24-ist-eroeffnet/">eröffnet</a>, kam auch schon der erste Beitrag:</p>
<p>Auf <strong>Yuki-Keylin</strong> erzählt Linda uns in Wort und Bild über ihre Heimat, das Weindorf Norheim und den Nachbarort Bad Münster am Stein Ebernburg, und warum <a href="http://www.yuki-keylin.de/2009-06-20/weinrallye-24-das-gute-liegt-wirklich-nahe/">für sie das Gute wirklich so Nahe liegt</a>! Ist ja aber auch kein Wunder wenn man mitten im Weinbaugebiet wohnt!</p>
<p><strong>Elke Zedlitz</strong>, ihr Blog steht ganz unter dem Motto <em>&#8220;Ganz naheliegend&#8221;</em>, hat direkt <strong>zwei Artikel</strong> ins Rennen geschickt: Zum Einen berichtet sie uns von einer Veranstaltung mit Naheweinen (Wein im Park)  von 13 Weingütern im Hotel BollAnt&#8217;s in Bad Sobernheim und wie sie mit etwa 1.000 weiteren Besuchern <a href="http://elke-zedlitz.com/blog/2009/06/20/weinrallye-24-das-gute-liegt-wirklich-nahe/">um eine Flasche Emrich-Schönleber kämpfen</a> musste! Darüber hinaus hat sie <a href="http://elke-zedlitz.com/foto/?p=293">in ihrem Fotoblog</a> ein paar ergänzende Fotos von einem Spaziergang <a href="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;q=meddersheim&amp;ie=UTF8&amp;split=0&amp;gl=de&amp;ei=4Fk-SrqXE82g_Aau_cmdAw&amp;ll=49.780821,7.615757&amp;spn=0.050323,0.154495&amp;t=h&amp;z=13&amp;iwloc=A">bei Meddersheim</a> gepostet.</p>
<p>Auch von der Nahe, direkt aus dem Herzen der Region, sogar aus ihrer kulturellen Achse stammt ja das <strong>Kreuznach-Blog</strong>. Hier berichtet uns der Mac über seine anfänglichen Überlegungen was er denn schreiben soll, bevor er sich auf das Thema fest legte und uns <a href="http://www.kreuznach-blog.de/b/2009/06/20/jungwinzer-vereinigungen-weinrallye-24/">die dynamischen Jungwinzer-Vereinigungen Nahetalente und NaheSieben </a>portätiert. Er beendet seinen Artikel mit einem kurzen Exkurs in die Politik der Bundestagsabgeordneten Julia Klöckner und ihres Weinforums.</p>
<p>Auf <strong>BLOGMaNiA</strong> gibt es zu lesen dass dieses Jahr <a href="http://elke-zedlitz.com/nicole/2009/06/21/weinralley-24-bamberger-weisburgunder-s/">ihr Lieblingswein ein 2008er Weißburgunder -S-</a> von dem zu den Nahetalenten gehörenden Weingut Bamberger ist. Sie scheint dem Wein durchaus eng verbunden, nicht nur durch den Wohnort, sondern auch persönlich. Scheinbar hat <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/04/27/stefan-doktor-ist-deutscher-meister-der-weinfachberater/">Stefan Doktor</a> sie ein wenig inspiriert? Ihr Lieblingswein von letztem Jahr, 2006 Riesling GG, <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/06/20/monzinger-fruehlingsplaetzchen-weinrallye-24/">Monzinger Frühlingsplätzchen</a> von Emrich Schönleber ist zumindest nicht von schlechten Eltern, ganz im Gegenteil!</p>
<p><strong>Jo$ C@fé</strong> aus Oberhausen sitzt ja auch direkt an der Quelle. <a href="http://jo.jmatic.eu/2009/06/21/weinrallye-24">Gleich vier Geheimtipps</a> gibt er uns mit auf den Weg, einer davon selbst mir unbekannt (noch!). Beneiden werden viele Weinblogger aus weinfremden Regionen die sagenhafte Aussicht, die er uns mit einem Foto dokumentiert. Den Weinkaiser macht er gar mit einem Link aufmerksam darauf dass er auf den Weinberg blickt, auf dem Weinkaisers Lieblingswein wuchs!</p>
<p>Der ambitionierte Hobbyfotograf Lukas (Gilli) hat für die Weinrallye <a href="http://promopics.pr.ohost.de/2009/weinrallye-24-das-gute-liegt-wirklich-nahe/">ein paar schöne Bilder herausgesucht die er vor seiner Haustür</a> gemacht hat um sie auf <strong>Our Kind of Art</strong> zu veröffentlichen. Besonderer Dank gilt ihm dafür, dass er als einer der jüngsten Teilnehmer, es geschafft hat, neben der Wohnungsrenovierung noch schnell einen Beitrag zu posten!</p>
<p>Dann kommen wir zu den beiNAHE Nahe-Weinbloggern aus Rheinhessen. Das <strong>Weingut Kaul</strong> liegt in Rheinhessen, doch haben sie einige Weinberge auch im Weinbaugebiet Nahe. Er klärt uns nicht nur darüber auf, wo die Grenze zwischen Nahe und Rheinhessen verläuft, sondern stellt uns auch mit <a href="http://kaulwein.wordpress.com/2009/06/20/weinrally-24-nahewein/">Leu eine neue Ausstattung vom Weingut Korrell aus Bosenheim</a> vor.</p>
<p>Der Herr Kaiser! Nein nicht der von der Versicherung, sondern der Rheinländer <strong>Weinkaiser</strong> mit Ursprung nicht beim Nahewein, trotzdem mit Ursprung nahe Wein begeistert sich gleich für zwei Weine: <a href="http://www.weinkaiser.de/?p=760">Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling Auslese 2005</a> und <a href="http://www.weinkaiser.de/?p=748">Schäfer-Fröhlich Bockenauer Felseneck Spätlese 2005</a> sind also des Weinkaisers <strong>zwei Favoriten</strong> von der Nahe!</p>
<p>Der <a href="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;safe=off&amp;q=linz+%C3%B6sterreich&amp;ie=UTF8&amp;split=0&amp;gl=de&amp;ei=Ums-SpGmIMKa_QafjN2dAw&amp;ll=48.327039,14.286346&amp;spn=0.207267,0.617981&amp;t=h&amp;z=11&amp;iwloc=A">Linzer</a> Robert (aka <strong>Vinissimus</strong>) hatte es aufgrund der Entfernung nicht wirklich einfach überhaupt an einen Nahewein zu kommen, scheinbar weiß man in Österreich noch nicht wirklich über die Güte dieser Weine. Träumte er anfangs noch von Namen wie Dönnhoff, Diel, Crusius oder Schönleber, wurde er dennoch nicht von dem <a href="http://vinissimus.blogspot.com/2009/06/weinrallye-24-die-nahe.html">2007 Riesling Bockenauer Felseneck trocken vom Weingut Schäfer-Fröhlich</a> enttäuscht. (&#8230;wenigstens die Weinhandlung war ihm <a href="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=Linz,+%C3%96sterreich&amp;daddr=Gmunden,+%C3%96sterreich&amp;hl=de&amp;geocode=%3BFSot2wIdG5DSAA&amp;gl=de&amp;mra=ls&amp;sll=48.112755,14.04822&amp;sspn=0.416272,1.235962&amp;ie=UTF8&amp;t=h&amp;z=10">NAHE!</a>)</p>
<p>Der Thomas hat in seiner neuen Blogheimat <strong>25cl</strong> einen Müller-Thurgau gefunden, der mir aufs Alter bezogen ein Jahr voraus hat. Seinen Beschreibungen zufolge habe ich im Vergleich zu dem Wein allerdings noch ein paar gute Jahre vor mir! Nichts desto trotz beachtlich für einen <a href="http://25cl.de/2009/06/20/weinrallye-24-das-gute-liegt-wirklich-nahe/">Müller-Thurgau nach 31 Jahren noch so viel Spaß</a> zu bereiten wie er bei der Verkostung hatte!</p>
<p>Im <strong>Biowein-Depot</strong> im südpfälzischen <a href="http://maps.google.de/maps?hl=de&amp;q=76831+G%C3%B6cklingen&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;split=0&amp;gl=de&amp;ei=hG8-SvzRKsb7_AbioqXdAQ&amp;sa=X&amp;oi=geocode_result&amp;ct=title&amp;resnum=1">Göcklingen</a> hat man zwischen Weinbergsarbeit und Kartoffelkäferjagd Zeit für die Weinrallye gefunden. Er schreibt über das seit <a href="http://biowein-depot.de/blog/?p=543">1986 biologisch arbeitende Weingut Hahnmühle der Familie Linxweiler</a>, welches ihm irgendwie ans Herzen gewachsen zu sein scheint. Er beschreibt nicht nur das Weingut, sondern hat auch eines der beeindruckendsten Bilder von der Hahnmühle gepostet!</p>
<p>Matthias vom <strong>Viva-Vino Biowein Blog</strong> beschreibt uns das Lebensprojekt <a href="http://www.viva-vino.de/biowein_blog/index.php?/archives/741-Weinrallye-24-Gutes-von-der-Nahe.html">“Biodynamischer Steillagenweinbau am Steyerberg” von Marlene und Wilfried Jacobus</a> und beschreibt uns zwei ihrer Weine. Den Kontakt zum Weingut hat er wohl schon vor der vergangenen BioFach gehabt, die Gelegenheit der Weinrallye dann genutzt um ihn aufzufrischen! Den Link zur Seite des Weinguts hat er wohl vergessen, ich reiche ihn hiermit nach: <a href="http://www.weingut-fuchs-jacobus.de">www.weingut-fuchs-jacobus.de</a></p>
<p>Die liebe Swetlana ließ mich zwar ganz schön zappeln mit ihrem Beitrag, Sonntag Abend erreichte mich dann aber die rettende E-Mail: Sie hat es doch noch in meiner Frist gepackt einen Artikel zu schreiben! Auf <strong>myexperience4u</strong> nimmt sie mit etwas verspätetem Zieleinlauf kurz und knapp doch noch teil. Ich hoffe Sie nimmt den <a href="http://myexperience4u.blogspot.com/2009/06/weinrallye-24-kurz-knapp-und-nahe.html">2007 Riesling trocken vom Weingut Pieroth</a> nicht unbedingt als endgültige Messlatte für Naheweine!</p>
<p>Und last but not least habe <strong>ich</strong> <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/06/20/weinbaugebiet-nahe/">das Weinbaugebiet Nahe</a> unter die Lupe genommen und mich an die Frage zum <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/06/20/monzinger-fruehlingsplaetzchen-weinrallye-24/">Monzinger Frühlingsplätzchen</a> während meiner Abschlussprüfung zum IHK-geprüften Weinfachberater erinnert.</p>
<p>Als Gastbeitrag auf <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de">derUltes.de</a> durften wir, hoffentlich nicht nur für diese Weinrallye, Sommelier <strong>Dirk Freier</strong> begrüßen, der uns <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/06/20/das-alsenztal-nahewein-aus-der-pfalz-gastbeitrag-weinrallye-24/">das Alsenztal und seine Facetten</a> en detail erläuterte. Diese Kleinod scheint bei ihm eine gewisse Leidenschaft entfacht zu haben!</p>
<p>Als <strong>praktisch zum Verfolgen der Weinrallye</strong> haben sich vor allem die <a href="http://www.genussblogs.net/">Genussblogs.net</a> und die <a href="http://blogsearch.google.de/blogsearch?hl=de&amp;ie=UTF-8&amp;q=weinrallye&amp;btnG=Blogs+durchsuchen&amp;lr=">GoogleBlogSearch</a> herausgestellt. Ich hoffe mir ist kein Beitrag entgangen. Falls doch, werde ich ihn gerne nachreichen!</p>
<p>Was <strong>die nächste Weinrallye</strong> anbelangt, das sollte dann bereits die 25te sein, werden wir in Kürze sicher bei <a href="http://bildergeschichten.1on.de/">Harald Steffens Blog Bildergeschichten aus dem Weingut Steffens-Keß</a> lesen können, was das neue Motto ist. Er wird es uns sicher auch nicht allzu leicht machen. Vielleicht gewinnt ja <strong>der ein oder andere Naheländer</strong> Spaß an der Weinrallye und will auch künftig teilnehmen. Da sag ich mal stellvertretend für alle Weinblogger ein herzliches Willkommen an die Nahe!</p>
<p>Ich bedanke mich bei sämtlichen Teilnehmern für diese <strong>schöne und spannende Weinrallye</strong>!</p>
<br><p><strong>Ähnliche Beiträge:</strong></p><ul>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/06/22/weinrallye-24-nahe-linksammlung/' rel='bookmark' title='Weinrallye #24 | Nahe | Linksammlung'>Weinrallye #24 | Nahe | Linksammlung</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/05/29/weinrallye-24-das-gute-liegt-wirklich-nahe/' rel='bookmark' title='Weinrallye #24 | Das Gute liegt wirklich NAHE'>Weinrallye #24 | Das Gute liegt wirklich NAHE</a></li>
<li><a href='http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/06/20/halbzeit-weinrallye-24/' rel='bookmark' title='Zwischenstand | Weinrallye #24'>Zwischenstand | Weinrallye #24</a></li>
</ul></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Alsenztal (Nahewein aus der Pfalz) &#124; Gastbeitrag &#124; Weinrallye #24</title>
		<link>http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/06/20/das-alsenztal-nahewein-aus-der-pfalz-gastbeitrag-weinrallye-24/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 10:45:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Freier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es fiel mir dazu sofort ein Thema ein, ein kleines Tal zwischen Alsenborn-Winnweiler-Rockenhausen-Mannweiler/Cölln-Oberndorf-Alsenz-Altenbamberg-Ebernburg. Ja richtig das Alsenztal, welches geografisch zur Pfalz zählt aber Weinbautechnisch...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich zu den Menschen gehöre die <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/uber-mich/">&#8220;derUltes&#8221;</a> schon etwas länger kennen und auch zu seiner Nachgeburtstagsfeier eingeladen war, durfte ich dort einige Blogger kennenlernen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Weinrallye Nahe" src="http://winzerblog.de/wp-content/uploads/weinrallye_200.jpg" alt="" /></p>
<p>Dort wurde auch das <strong>Thema Weinrallye</strong> aufgegriffen und es wurde das Thema die <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/nahe/">Nahe</a> erwähnt. Nun so versprach ich, das ich auch mal über einen Beitrag nachdenken werde.<br />
<span id="more-2621"></span>Dass es irgendwann mal so kommen würde war mir ja schon lange klar, aber das ich gleich einen ganzen Artikel für einen Blog schreiben würde hätte ich nicht gedacht.</p>
<p>Es fiel mir dazu sofort ein Thema  ein, ein <strong>kleines Tal</strong> zwischen Alsenborn-Winnweiler-Rockenhausen-Mannweiler/Cölln-Oberndorf-Alsenz-Altenbamberg-Ebernburg.<br />
Ja richtig das Alsenztal, welches <strong>geografisch zur Pfalz</strong> zählt aber <strong>Weinbautechnisch zur <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/06/20/weinbaugebiet-nahe/">Nahe</a></strong> gerechnet wird.</p>
<p>Die Alsenz fließt von rechts in Richtung Nahe und wird vom wichtigsten Nebenfluß der Moschel gespeist. Die Gegend ist heute industriell gesehen äußerst strukturschwach. Bis auf die Firma <strong>Keiper-Recaro in Rockenhausen</strong> gibt es dort fast nur handwerkliche Betriebe.<br />
<strong>Historisch</strong> betrachtet war das Alsenztal eine recht bedeutende Weinbaugegend bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts, dann setzte leider der Verfall der alten <strong>Terrassen</strong>- und<strong> Steillagenweinberge</strong> ein.<br />
Heute ist das Alsenztal vor allem durch Landwirtschaft geprägt, welche aber nur selten den Talgrund verlässt. Die wunderbaren südlich ausgerichteten Hänge werden nur noch in geringem Maß für den Obstbau genutzt.</p>
<p>Durch das Alsenztal führen sehr gut ausgebaute <strong>Wander- und Radwanderwege</strong>. Hier kann fern von Lärm und Streß die <strong>Natur pur</strong> genossen werden.<br />
Die Landschaft ist durch Magerrasenhänge, Verbuschungen und Wald gekennzeichnet. Der <strong>Stolzenberg</strong> als 8 Hektar großes <strong>Naturschutzgebiet</strong> sei hier besonders erwähnt, ein Magerrasenbiotop, in dem sich auch seltene Orchideenarten wohlfühlen. Hier kann man beim wunderbaren Blick in das Tal die Seele baumeln lassen. Das Alsenztal zeichnet sich durch ein trockenes warmes Klima mit cirka 1900 Sonnenstunden im Jahr aus. Das dient sowohl dem Weinbau als auch dem Wanderer, der sich hier fast immer vom Wetter begünstigt fühlen kann.</p>
<p>Der <strong>heutige Weinbau</strong> beginnt erst in dem kleinen romantischen Ort Bayerfeld-Steckweiler in der Mitte des Tals mit einer der besten Lagen. Der <strong>Steckweiler Mittelberg</strong> ist eine durch Sandstein geprägte Hangkuppe und der südlichstes Weinberg des Weinanbaugebiets Nahe. Heute ist leider nur noch ein kleiner Teil der alten Toplage genutzt. Diese 3,5 Hektar sind vor allem mit Riesling, Silvaner und Spätburgunder bepflanzt. Der Weinbau hier liegt ausschließlich in der Hand der <strong>Winzerfamilie Linxweiler</strong> von der <a href="http://www.weingut-hahnmuehle.de/">Hahnmühle</a>.</p>
<p>Mannweiler-Cölln dürfte dem ein oder anderen Liebhaber von feinen, mineralischen und reintönigen Weinen aus <strong>ökologischem Anbau</strong> ein Begriff sein. Hier ist die Heimat der Familie Linxweiler und ihres Weinguts, der Hahnmühle. Dort wird seit 1986 ökologisch gearbeitet, unabhängig von Modetrends. Das geht über die konsequente ökologische Arbeitsweise in den Weinbergen bis hin zum <strong>eigenem Strom aus Wasserkraft</strong>. Die Hahnmühle liegt etwas zurückgesetzt von der Straße direkt an der Alsenz und sollte auf dem Weg durchs Tal einer der festen Besuchspunkte sein. Jeder Besucher sollte hier bei der sympathischen Martina Linxweiler die Produkte der Hahnmühle probieren.</p>
<p>Wärmstens sei hier dem Besucher der <strong>Gemischte Satz aus Riesling &amp; Traminer</strong> vom Cöllner Rosenberg  empfohlen. Der Weinberg liegt direkt gegenüber der Hahnmühle und wird mit dem Jahrhunderte bewährten &#8220;gemischten Satz&#8221; bewirtschaftet. Das heisst, hier dürfen Riesling und Traminerreben in trauter Eintracht nebeneinander im Weinberg ihre Trauben zur vollen Reife bringen. Sie werden zusammen gelesen und gekeltert. Das gibt diesem Wein eine einmalige Tiefe in der Verbindung der beiden Rebsorten.</p>
<p>Die Besonderheit dieses Weines wird unterstrichen durch ein Jugenstiletikett von <strong>Paul Münch</strong>, dem bekanntesten Pfälzer Heimatdichters.  Der Ritter auf dem Etikett erinnert an die Stolzenburg, deren Bannmühle die Hahnmühle war. Leider sind auch im Cöllner Rosenberg neben den Linxweilers nur noch <strong>wenige Winzer</strong> aktiv.</p>
<p>Weiter der <strong>Alsenz folgend</strong> kommt man  an das Tal der Moschel, dem es auch einen Besuch abzustatten gilt.</p>
<p>Hier gibt es neben dem Weinbau die gut erhaltene Moschellandsburg, die mehr als einen Besuch wert ist. Dort findet jedes Jahr Ende Juni das Mittelalterfest mit der Freien Rittergruppe Alsenztal statt, auch dieses Jahr wieder vom 27.-28.Juni. Aber auch die <strong>kraftstrotzenden Grauburgunder</strong> des <strong><a href="http://www.weingut-schmidt.net">Weinguts Schmidt</a></strong> sollen nicht unerwähnt bleiben. Das Weingut Schmidt, das zweite große Weingut der Region, hat seine Weinberge in den besten Lagen im Tal der Moschel. Hier kann man nach dem anstrengenden Aufstieg zur <strong>Moschelslandsburg Labsal</strong> bei einem feinfruchtigen Riesling aus der Steillage Obermoscheler Silberberg finden.<br />
Weiter geht es dann nach Alsenz. Dieser Ort war schon zur Römerzeit unter dem Namen <strong>Alisencia</strong> bekannt. Hier liegt der Weinberg der Hahnmühle, der  heute wahrscheinlich den besten Wein des Alsenztal hervorbringt. Der Riesling ist in Anlehnung an die Römer auf den Namen Alisencia getauft. Die Besonderheit dieser Lage ist nicht nur ihre Steilheit mit bis 60% Steigung, sondern auch der Tonschiefer, der hier vorkommt. Dieser gibt den Rieslingen eine einmalige Mineralik und eigenen Stil.  Sie sind mit einer stabilen Säure und einem kräftigen Körper ausgestattet bei mäßigem Alkoholgehalt. Die  späte Reife dieser Weine lässt sie in ihrer Jugend oft etwas zurückhaltend wirken.</p>
<p>Der weitere Weg durch das Tal der Alsenz führt nun unweigerlich zur <strong>Altenbaumburg</strong>, einer der größten Burgruinen der Pfalz.  Von dieser hoch über dem Alsenztal gelegenen Ruine hat man wiederum einen herrlichen Blick über die ganze Region. Insbesondere die Weinberge des zur Nahe auslaufenden Tals. Auch hier findet sich ein guter Schoppen für den Wanderer. Das <a href="http://www.weingut-steigerhof.de/"><strong>Weingut Steigerhof</strong></a> hat für das Picknick auf der Altenbaumburg einen kräftigen Silvaner zum Durst löschen parat.</p>
<p>Hier ginge die kleine Weinrallye Richtung Nahe schon <strong>fast zu Ende</strong>, wäre da nicht noch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ebernburg_(Burg)"><strong>Ebernburg</strong></a>, welche man durch den umfangreichen Altenbamberger Forst erreicht.</p>
<p>Majestätisch liegt sie nun vor uns die Ebernburg, welche <strong>zur Zeit der Reformation</strong> eine wichtige Rolle spielte. <strong>Franz von Sickingen</strong> bot als Burgherr <strong>Martin Luther</strong> Asyl auf der Burg an. Jedoch floh er alls Junker Jörg auf die Wartburg. Die als Herberge der Gerechtigkeit bezeichnete Burg bot aber vier Mitstreitern Luthers Asyl und wurde so doch noch ein wichtiger Eckpfeiler für die Reformation.</p>
<p>Dass <strong>Glauben und Wein</strong> sehr eng miteinander verflochten sein können, lernte ich beim <strong><a href="http://www.weingut-rapp.de/">Weingut Rapp</a></strong> in Ebernburg.  <img src='http://weinfachberater.der-ultes.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Da ich in dem<strong> sehr miserabelen Weinjahr 1972</strong> geboren bin, glaubte ich nicht mehr daran, eines Tages einen noch trinkbaren Wein meines Jahrgangs kosten zu dürfen. Als ich auf das Weingut kam wurde ich nach meinem Jahrgang befragt. Darauf winkte ich nur ab und sagte, dass es aus dem Jahr nichts trinkbares mehr gäbe. Aber nun wurde ich eines besseren belehrt, Herr Rapp gab mir <strong>lächelnd</strong> einen 1972 Riesling QbA aus der Lage Ebernburger Erzgrube.<br />
Der Wein war<strong> tatsächlich noch </strong>goldgelb mit grünlichen Reflexen, ihm entströmte ein Duft von sehr reifen Südfrüchten, Honig und Petrol. Im Gaumen setzten sich die Früchte und der Honig fort, untermalt mit einer gerade zu noch frisch wirkenden Säure. Ja was soll ich sagen, manchmal kommt man vollkommen unerwartet zu tollen Erlebnissen rund um und mit dem Wein.<br />
An dieser Stelle möchte ich die Weinreise durch das Alsenztal enden lassen.</p>
<p>Ich hoffe, dass <strong>meine kleine Reise durch das Alsenztal zur Nahe</strong> Euch liebe Leser auf den Geschmack gebracht hat und vielleicht einige von Euch sich das Alsenztal auch einmal anschauen wollen. Den anderen Lesern, denen die Zeit und Muse fehlt, empfehle ich die einzigartigen Weine dieser Region, die zumindest für die Zeit ihres Genusses ein köstliches Erlebnis bilden.</p>
<p>Mit vinophilen Gruß<br />
Euer <a href="http://twitter.com/Weinspunk">Weinspunk</a> alias <a href="http://www.dirkfreier.de/">D.Freier</a></p>
<p><strong>PS.</strong> Sollte jemand Fehler oder Ungenauigkeiten entdecken, schiebe ich es hiermit auf den Genuss einer Flasche 2008 Alisencia Riesling trocken vom Weingut Hahnmühle während des Schreibens. Damit auch noch einen herzlichen Dank an Martina Linxweiler. Sie stellte mir diesen inspirierenden Wein schon vorab zur Verfügung.</p>
<p><strong>Ps.Ps.</strong> Vielen Dank auch an derUltes, meinen Text auf seinem Blog als Gastbeitrag zur Weinrallye 24 einzustellen.</p>
<p>Anm. d. Red.: Geschrieben im Rahmen der <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/05/29/weinrallye-24-das-gute-liegt-wirklich-nahe/">Weinrallye #24</a>, die Regeln gibt&#8217;s im <a href="http://winzerblog.de/weinrallye/weinrallye-die-regeln/">Winzerblog</a>.</p>
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