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	<title>der Ultes &#187; Alsenztal</title>
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	<description>...aus dem Alltag eines IHK-geprüften Weinfachberaters</description>
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		<title>Rheinland-Pfalz Tag 2009 in Bad Kreuznach -&gt; Wie komme ich da hin?</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 05:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Wochenende findet in Bad Kreuznach der <strong>Rheinland-Pfalz Tag 2009</strong> statt (3. bis 5. Juli 2009)! Wie auf <a href="http://www.kreuznach-blog.de/b/2009/05/07/webseite-rheinland-pfalz-tag-2009/">www.kreuznach-blog.de berichtet wird</a>, werden über 300.000 Besucher erwartet. Da bei so vielen Besuchern mit einer durchaus etwas <strong>&#8220;schwierigen Verkehrslage&#8221;</strong> gerechnet werden muss, zumal die<strong> B48</strong> durch das Alsenztal bei Dielkirchen komplett gesperrt ist und auf der <strong>A61</strong> kurz vor Bad Kreuznach eine große Baustelle den Verkehr enorm behindert, sollte man die Anreise gut planen. Die beiden Hauptverkehrsstraßen aus dem Süden und Südwesten, also die <a href="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=Winnweiler&amp;daddr=49.656961,7.820892+to:Bad+Kreuznach&amp;hl=de&amp;geocode=%3B%3BFbWW-AId3e93AA&amp;gl=de&amp;mra=dme&amp;mrcr=0&amp;mrsp=1&amp;sz=11&amp;via=1&amp;sll=49.679625,7.956848&amp;sspn=0.201713,0.617294&amp;ie=UTF8&amp;ll=49.705832,7.878914&amp;spn=0.403209,1.234589&amp;t=h&amp;z=10&amp;msa=0&amp;msid=108796599420291032731.00045402212362567b2e1">B48 aus Richtung Kaiserslautern/Winnweiler</a> kommend und die <a href="http://maps.google.de/maps?daddr=Bad+Kreuznach&amp;geocode=CQZROpgzDZoFFbWW-AId3e93AA&amp;dirflg=&amp;saddr=Neustadt+an+der+Weinstra%C3%9Fe&amp;f=d&amp;gl=de&amp;sll=49.866317,8.379822&amp;sspn=0.803752,2.469177&amp;ie=UTF8&amp;ll=49.621387,8.094177&amp;spn=0.80782,2.469177&amp;t=h&amp;z=9&amp;msa=0&amp;msid=108796599420291032731.00045402212362567b2e1">A61 aus Richtung Pfalz/Weinstraße/Rhein-Neckar-Gebiet</a> sind höchstwahrscheinlich nur schwer befahrbar.</p>
<p><span id="more-2763"></span>Diejenigen Leser, die sich den Rheinland-Pfalz Tag in Bad Kreuznach nicht entgehen lassen möchten, <strong>empfehle ich</strong> daher in Kaiserslautern oder Winnweiler, wo in Bahnhofsnähe zahlreiche Parkplätze (in Winnweiler sogar kostenlos) in Bahnhofsnähe sind zu fahren. Von dort aus dann mit der Deutschen Bahn (<a href="http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn?ld=212.148&amp;seqnr=1&amp;ident=hc.032306148.1246221699&amp;rt=1&amp;rememberSortType=minArrival&amp;HWAI=JS!ajax=yes!&amp;REQ0HafasScrollDir=1">ab Kaiserslautern in etwa einer Stunde für für 11,30 €</a>, bzw. <a href="http://reiseauskunft.bahn.de/bin/query.exe/dn?ld=212.148&amp;seqnr=3&amp;ident=hc.032306148.1246221699&amp;rt=1&amp;rememberSortType=minArrival&amp;REQ0HafasScrollDir=1">ab Winnweiler in 40-45 Minuten für gerade 6,90 €</a>) nach Bad Kreuznach fahren. Die Bahnstrecke durchs Alsenztal ist ohnehin sehr idyllisch und malerisch, somit sehr sehenswert.</p>
<p>Der Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund hat über das Wochenende einen <strong>Sonderverkehr</strong> eingerichtet, <em><strong>Züge fahren halbstündlich &#8211; Busse meist stündlich</strong></em>. Die Fahrpläne, auch als <a href="http://www.rnn.info/uploads/media/Rueckfahrten__RP_Tag.pdf">PDF zum Ausdrucken</a> für die Hosentasche gibt es <a href="http://www.rnn.info/Sonderverkehr_Rheinland-Pfalz-Tag_2009_in_Bad_Kreuznach.1089.0.html">hier</a>!</p>
<p>Bei der Ankunft zeigt sich Bad Kreuznach dann, dank fleißiger Bürger, mit einem <a href="http://www.kreuznach-blog.de/b/2009/06/26/ehrensache-sauberer-bahnhof/">herausgeputzten und aufpolierten Bahnhof</a>.</p>
<p><strong>Warum soll man auf den Rheinland-Pfalz Tag nach Bad Kreuznach fahren?</strong> Ganz einfach: Es gibt dort <a href="http://www.kreuznach-blog.de/b/2009/06/16/many-wein-am-rheinland-pfalz-tag/">Wein und Autogramm-Stunden mit Weinköniginnen</a> von der Nahe, Freitag stehen zum Beispiel <a href="http://www.kreuznach-blog.de/b/2009/06/08/polarkreis-18-bei-rheinland-pfalz-tag/">Polarkreis 18 und Boppin B.</a> auf der Bühne,  Samstag gibt es als musikalisches Highlight <a href="http://www.kreuznach-blog.de/b/2008/11/11/foreigner-kommt-nach-bad-kreuznach/">Foreigner</a> zu hören und sehen. An beiden Tagen ist volles Programm durch die ganze Stadt geboten, sogar Jürgen Drews, <em>König von Mallorca</em> reist am Sonntag an, <a href="http://www.kreuznach-blog.de/b/2009/05/07/webseite-rheinland-pfalz-tag-2009/">Details siehe hier</a>! Sonntags ist dann auch der Umzug durch die Innenstadt von Bad Kreuznach. Was man wo hören kann gibt&#8217;s <a href="http://www.yuki-keylin.de/2009-06-25/rheinland-pfalz-tag-2009-zu-gast-in-bad-kreuznach/">hier im Überblick</a> zu lesen!</p>
<p><strong>Die Daheimgebliebenen</strong> können das bunte Treiben in Bad Kreuznach wie der Kreuznach Blog berichtet dann in <a href="http://www.kreuznach-blog.de/b/2009/06/18/swr-live-am-rheinland-pfalz-tag/">Radio und Fernsehen</a> verfolgen, oder auf dem <a href="http://www.kreuznach-blog.de/b/2009/06/08/swr-blog-live-aus-bad-kreuznach/">Blog des SWR zum Rheinland-Pfalz-Tag</a> lesen (<a href="http://www.swr.de/blog/rp-tag/">hier geht&#8217;s direkt zum Blog</a>).</p>
<p>Damit man sich <strong>nicht in Bad Kreuznach verläuft</strong>, gibt es <a href="http://www.rlp-tag.de/index.php?menuid=143">hier</a> eine Karte des Festgeländes mit Bühnen. Man kann sie sich auch einfach als <a href="http://www.rlp-tag.de/dokumente/upload/buehnen-badkreuznach_089ba.pdf">PDF herunterladen</a> und ausdrucken und mitnehmen oder speichern.</p>
<p><strong>Weitere</strong> Berichte und Artikel findet man sicher in Kürze unter dem <a href="http://www.kreuznach-blog.de/b/tag/rheinland-pfalz-tag/">Stichwort: Rheinland-Pfalz Tag</a> auf dem <a href="http://www.kreuznach-blog.de/"><strong>Kreuznach-Blog</strong></a>, der uns sicher gerne auf dem Laufenden hält in Sachen was ist in und um Bad Kreuznach los!</p>
<p>Ich wünsche allen Besuchern eine angenehme Anreise und einen schönen <a href="http://www.rlp-tag.de/">Rheinland-Pfalz-Tag</a> 2009 in Bad Kreuznach! Vielleicht sieht man sich ja&#8230;</p>
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		<title>Das Alsenztal (Nahewein aus der Pfalz) &#124; Gastbeitrag &#124; Weinrallye #24</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 10:45:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich zu den Menschen gehöre die <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/uber-mich/">&#8220;derUltes&#8221;</a> schon etwas länger kennen und auch zu seiner Nachgeburtstagsfeier eingeladen war, durfte ich dort einige Blogger kennenlernen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Weinrallye Nahe" src="http://winzerblog.de/wp-content/uploads/weinrallye_200.jpg" alt="" /></p>
<p>Dort wurde auch das <strong>Thema Weinrallye</strong> aufgegriffen und es wurde das Thema die <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/tag/nahe/">Nahe</a> erwähnt. Nun so versprach ich, das ich auch mal über einen Beitrag nachdenken werde.<br />
<span id="more-2621"></span>Dass es irgendwann mal so kommen würde war mir ja schon lange klar, aber das ich gleich einen ganzen Artikel für einen Blog schreiben würde hätte ich nicht gedacht.</p>
<p>Es fiel mir dazu sofort ein Thema  ein, ein <strong>kleines Tal</strong> zwischen Alsenborn-Winnweiler-Rockenhausen-Mannweiler/Cölln-Oberndorf-Alsenz-Altenbamberg-Ebernburg.<br />
Ja richtig das Alsenztal, welches <strong>geografisch zur Pfalz</strong> zählt aber <strong>Weinbautechnisch zur <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/06/20/weinbaugebiet-nahe/">Nahe</a></strong> gerechnet wird.</p>
<p>Die Alsenz fließt von rechts in Richtung Nahe und wird vom wichtigsten Nebenfluß der Moschel gespeist. Die Gegend ist heute industriell gesehen äußerst strukturschwach. Bis auf die Firma <strong>Keiper-Recaro in Rockenhausen</strong> gibt es dort fast nur handwerkliche Betriebe.<br />
<strong>Historisch</strong> betrachtet war das Alsenztal eine recht bedeutende Weinbaugegend bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts, dann setzte leider der Verfall der alten <strong>Terrassen</strong>- und<strong> Steillagenweinberge</strong> ein.<br />
Heute ist das Alsenztal vor allem durch Landwirtschaft geprägt, welche aber nur selten den Talgrund verlässt. Die wunderbaren südlich ausgerichteten Hänge werden nur noch in geringem Maß für den Obstbau genutzt.</p>
<p>Durch das Alsenztal führen sehr gut ausgebaute <strong>Wander- und Radwanderwege</strong>. Hier kann fern von Lärm und Streß die <strong>Natur pur</strong> genossen werden.<br />
Die Landschaft ist durch Magerrasenhänge, Verbuschungen und Wald gekennzeichnet. Der <strong>Stolzenberg</strong> als 8 Hektar großes <strong>Naturschutzgebiet</strong> sei hier besonders erwähnt, ein Magerrasenbiotop, in dem sich auch seltene Orchideenarten wohlfühlen. Hier kann man beim wunderbaren Blick in das Tal die Seele baumeln lassen. Das Alsenztal zeichnet sich durch ein trockenes warmes Klima mit cirka 1900 Sonnenstunden im Jahr aus. Das dient sowohl dem Weinbau als auch dem Wanderer, der sich hier fast immer vom Wetter begünstigt fühlen kann.</p>
<p>Der <strong>heutige Weinbau</strong> beginnt erst in dem kleinen romantischen Ort Bayerfeld-Steckweiler in der Mitte des Tals mit einer der besten Lagen. Der <strong>Steckweiler Mittelberg</strong> ist eine durch Sandstein geprägte Hangkuppe und der südlichstes Weinberg des Weinanbaugebiets Nahe. Heute ist leider nur noch ein kleiner Teil der alten Toplage genutzt. Diese 3,5 Hektar sind vor allem mit Riesling, Silvaner und Spätburgunder bepflanzt. Der Weinbau hier liegt ausschließlich in der Hand der <strong>Winzerfamilie Linxweiler</strong> von der <a href="http://www.weingut-hahnmuehle.de/">Hahnmühle</a>.</p>
<p>Mannweiler-Cölln dürfte dem ein oder anderen Liebhaber von feinen, mineralischen und reintönigen Weinen aus <strong>ökologischem Anbau</strong> ein Begriff sein. Hier ist die Heimat der Familie Linxweiler und ihres Weinguts, der Hahnmühle. Dort wird seit 1986 ökologisch gearbeitet, unabhängig von Modetrends. Das geht über die konsequente ökologische Arbeitsweise in den Weinbergen bis hin zum <strong>eigenem Strom aus Wasserkraft</strong>. Die Hahnmühle liegt etwas zurückgesetzt von der Straße direkt an der Alsenz und sollte auf dem Weg durchs Tal einer der festen Besuchspunkte sein. Jeder Besucher sollte hier bei der sympathischen Martina Linxweiler die Produkte der Hahnmühle probieren.</p>
<p>Wärmstens sei hier dem Besucher der <strong>Gemischte Satz aus Riesling &amp; Traminer</strong> vom Cöllner Rosenberg  empfohlen. Der Weinberg liegt direkt gegenüber der Hahnmühle und wird mit dem Jahrhunderte bewährten &#8220;gemischten Satz&#8221; bewirtschaftet. Das heisst, hier dürfen Riesling und Traminerreben in trauter Eintracht nebeneinander im Weinberg ihre Trauben zur vollen Reife bringen. Sie werden zusammen gelesen und gekeltert. Das gibt diesem Wein eine einmalige Tiefe in der Verbindung der beiden Rebsorten.</p>
<p>Die Besonderheit dieses Weines wird unterstrichen durch ein Jugenstiletikett von <strong>Paul Münch</strong>, dem bekanntesten Pfälzer Heimatdichters.  Der Ritter auf dem Etikett erinnert an die Stolzenburg, deren Bannmühle die Hahnmühle war. Leider sind auch im Cöllner Rosenberg neben den Linxweilers nur noch <strong>wenige Winzer</strong> aktiv.</p>
<p>Weiter der <strong>Alsenz folgend</strong> kommt man  an das Tal der Moschel, dem es auch einen Besuch abzustatten gilt.</p>
<p>Hier gibt es neben dem Weinbau die gut erhaltene Moschellandsburg, die mehr als einen Besuch wert ist. Dort findet jedes Jahr Ende Juni das Mittelalterfest mit der Freien Rittergruppe Alsenztal statt, auch dieses Jahr wieder vom 27.-28.Juni. Aber auch die <strong>kraftstrotzenden Grauburgunder</strong> des <strong><a href="http://www.weingut-schmidt.net">Weinguts Schmidt</a></strong> sollen nicht unerwähnt bleiben. Das Weingut Schmidt, das zweite große Weingut der Region, hat seine Weinberge in den besten Lagen im Tal der Moschel. Hier kann man nach dem anstrengenden Aufstieg zur <strong>Moschelslandsburg Labsal</strong> bei einem feinfruchtigen Riesling aus der Steillage Obermoscheler Silberberg finden.<br />
Weiter geht es dann nach Alsenz. Dieser Ort war schon zur Römerzeit unter dem Namen <strong>Alisencia</strong> bekannt. Hier liegt der Weinberg der Hahnmühle, der  heute wahrscheinlich den besten Wein des Alsenztal hervorbringt. Der Riesling ist in Anlehnung an die Römer auf den Namen Alisencia getauft. Die Besonderheit dieser Lage ist nicht nur ihre Steilheit mit bis 60% Steigung, sondern auch der Tonschiefer, der hier vorkommt. Dieser gibt den Rieslingen eine einmalige Mineralik und eigenen Stil.  Sie sind mit einer stabilen Säure und einem kräftigen Körper ausgestattet bei mäßigem Alkoholgehalt. Die  späte Reife dieser Weine lässt sie in ihrer Jugend oft etwas zurückhaltend wirken.</p>
<p>Der weitere Weg durch das Tal der Alsenz führt nun unweigerlich zur <strong>Altenbaumburg</strong>, einer der größten Burgruinen der Pfalz.  Von dieser hoch über dem Alsenztal gelegenen Ruine hat man wiederum einen herrlichen Blick über die ganze Region. Insbesondere die Weinberge des zur Nahe auslaufenden Tals. Auch hier findet sich ein guter Schoppen für den Wanderer. Das <a href="http://www.weingut-steigerhof.de/"><strong>Weingut Steigerhof</strong></a> hat für das Picknick auf der Altenbaumburg einen kräftigen Silvaner zum Durst löschen parat.</p>
<p>Hier ginge die kleine Weinrallye Richtung Nahe schon <strong>fast zu Ende</strong>, wäre da nicht noch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ebernburg_(Burg)"><strong>Ebernburg</strong></a>, welche man durch den umfangreichen Altenbamberger Forst erreicht.</p>
<p>Majestätisch liegt sie nun vor uns die Ebernburg, welche <strong>zur Zeit der Reformation</strong> eine wichtige Rolle spielte. <strong>Franz von Sickingen</strong> bot als Burgherr <strong>Martin Luther</strong> Asyl auf der Burg an. Jedoch floh er alls Junker Jörg auf die Wartburg. Die als Herberge der Gerechtigkeit bezeichnete Burg bot aber vier Mitstreitern Luthers Asyl und wurde so doch noch ein wichtiger Eckpfeiler für die Reformation.</p>
<p>Dass <strong>Glauben und Wein</strong> sehr eng miteinander verflochten sein können, lernte ich beim <strong><a href="http://www.weingut-rapp.de/">Weingut Rapp</a></strong> in Ebernburg.  <img src='http://weinfachberater.der-ultes.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Da ich in dem<strong> sehr miserabelen Weinjahr 1972</strong> geboren bin, glaubte ich nicht mehr daran, eines Tages einen noch trinkbaren Wein meines Jahrgangs kosten zu dürfen. Als ich auf das Weingut kam wurde ich nach meinem Jahrgang befragt. Darauf winkte ich nur ab und sagte, dass es aus dem Jahr nichts trinkbares mehr gäbe. Aber nun wurde ich eines besseren belehrt, Herr Rapp gab mir <strong>lächelnd</strong> einen 1972 Riesling QbA aus der Lage Ebernburger Erzgrube.<br />
Der Wein war<strong> tatsächlich noch </strong>goldgelb mit grünlichen Reflexen, ihm entströmte ein Duft von sehr reifen Südfrüchten, Honig und Petrol. Im Gaumen setzten sich die Früchte und der Honig fort, untermalt mit einer gerade zu noch frisch wirkenden Säure. Ja was soll ich sagen, manchmal kommt man vollkommen unerwartet zu tollen Erlebnissen rund um und mit dem Wein.<br />
An dieser Stelle möchte ich die Weinreise durch das Alsenztal enden lassen.</p>
<p>Ich hoffe, dass <strong>meine kleine Reise durch das Alsenztal zur Nahe</strong> Euch liebe Leser auf den Geschmack gebracht hat und vielleicht einige von Euch sich das Alsenztal auch einmal anschauen wollen. Den anderen Lesern, denen die Zeit und Muse fehlt, empfehle ich die einzigartigen Weine dieser Region, die zumindest für die Zeit ihres Genusses ein köstliches Erlebnis bilden.</p>
<p>Mit vinophilen Gruß<br />
Euer <a href="http://twitter.com/Weinspunk">Weinspunk</a> alias <a href="http://www.dirkfreier.de/">D.Freier</a></p>
<p><strong>PS.</strong> Sollte jemand Fehler oder Ungenauigkeiten entdecken, schiebe ich es hiermit auf den Genuss einer Flasche 2008 Alisencia Riesling trocken vom Weingut Hahnmühle während des Schreibens. Damit auch noch einen herzlichen Dank an Martina Linxweiler. Sie stellte mir diesen inspirierenden Wein schon vorab zur Verfügung.</p>
<p><strong>Ps.Ps.</strong> Vielen Dank auch an derUltes, meinen Text auf seinem Blog als Gastbeitrag zur Weinrallye 24 einzustellen.</p>
<p>Anm. d. Red.: Geschrieben im Rahmen der <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/05/29/weinrallye-24-das-gute-liegt-wirklich-nahe/">Weinrallye #24</a>, die Regeln gibt&#8217;s im <a href="http://winzerblog.de/weinrallye/weinrallye-die-regeln/">Winzerblog</a>.</p>
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		<title>Weinbaugebiet Nahe &#124; Weinrallye #24</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 03:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Weinbaugebiet Nahe beginnt im Norden bei Bingen, dort wo die Nahe in den Rhein mündet, und zieht sich entlang der Nahe und ihrer Nebenflüssen (Trollbach, Alsenz, Guldenbach,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Weinrallye Nahe" src="http://winzerblog.de/wp-content/uploads/weinrallye_200.jpg" alt="" /></p>
<p>Das <strong>Weinbaugebiet Nahe</strong> beginnt im Norden bei <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=bingen&amp;sll=51.316881,10.415039&amp;sspn=12.483215,39.550781&amp;ie=UTF8&amp;ll=49.964914,7.897797&amp;spn=0.025066,0.077248&amp;t=h&amp;z=14&amp;iwloc=A">Bingen</a>, dort wo die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nahe_(Rhein)">Nahe</a> in den Rhein mündet, und zieht sich entlang der <strong>Nahe und ihrer Nebenflüssen</strong> (Trollbach, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alsenz_(Fluss)">Alsenz</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guldenbach">Guldenbach</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%A4fenbach">Gräfenbach</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glan_(Nahe)">Glan</a>) entlang derer Flussläufe. In Richtung Südwesten wird Weinbau betrieben bis etwa in Höhe der Stadt <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=kirn&amp;sll=49.964914,7.897797&amp;sspn=0.025066,0.077248&amp;ie=UTF8&amp;ll=49.794785,7.457314&amp;spn=0.100617,0.30899&amp;t=h&amp;z=12&amp;iwloc=A">Kirn</a>, in Richtung Süden in etwa bis in Höhe des Ortes <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=bayerfeld-Steckweiler&amp;sll=49.794785,7.457314&amp;sspn=0.100617,0.30899&amp;ie=UTF8&amp;ll=49.685845,7.798576&amp;spn=0.100844,0.30899&amp;t=h&amp;z=12&amp;iwloc=A">Bayerfeld-Steckweiler</a>.<span id="more-2609"></span></p>
<p>Die Stadt <a href="http://maps.google.de/maps?q=bad+kreuznach&amp;oe=utf-8&amp;client=firefox-a&amp;ie=UTF8&amp;split=0&amp;gl=de&amp;ei=Pq46Svz-CImi_Aah55SoCw&amp;ll=49.852594,7.860031&amp;spn=0.100497,0.30899&amp;t=h&amp;z=12&amp;iwloc=A"><strong>Bad Kreuznach</strong></a> ist mit immerhin rund 770 <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/18/hektar/">Hektar</a> Rebfläche nicht nur die <strong>größte Weinbaugemeinde an der Nahe</strong>, sondern als größte Stadt der Region auch deren kulturelles und wirtschaftliches Herz. Bad Kreuznach spielt nicht nur an der Nahe, als größte, sondern auch in <strong>Gesamtdeutschland</strong> als <strong>siebtgrößte Weinbaugemeinde</strong> eine gewichtige Rolle. Beachtlich ist auch der Vorsprung Bad Kreuznachs zur nächstgrößten Weinbaugemeinde an der Nahe: <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Guldental&amp;sll=49.852594,7.860031&amp;sspn=0.100497,0.30899&amp;gl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=49.895298,7.84956&amp;spn=0.050204,0.154495&amp;t=h&amp;z=13&amp;iwloc=A"><strong>Guldental</strong></a> mit knapp 380 Hektar! Darauf folgt <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Wallhausen&amp;sll=49.895298,7.84956&amp;sspn=0.050204,0.154495&amp;gl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=49.896625,7.763557&amp;spn=0.100406,0.30899&amp;t=h&amp;z=12&amp;iwloc=A"><strong>Wallhausen</strong></a> mit rund 220 Hektar und <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Langenlonsheim&amp;sll=49.896625,7.763557&amp;sspn=0.100406,0.30899&amp;gl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=49.90149,7.814713&amp;spn=0.100396,0.30899&amp;t=h&amp;z=12&amp;iwloc=A"><strong>Langenlonsheim</strong></a> an vierter Stelle mit etwa 190 Hektar. Man muss schon die <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/17/rebe/">Reb</a>fläche der <strong>Plätze zwei, drei und vier addieren</strong> um in der Summe ungefähr die gleiche Fläche wie die Stadt Bad Kreuznach zu haben.</p>
<p>Die Weinberge liegen im <strong>Wetterschatten</strong> des Binger Wald, Soonwald und Hunsrück im Norden und Nordwesten. Im Süden, speziell im Bereich der Nebenflüsse Alsenz und Glan finden die Reben <strong>Schutz</strong> durch das Nordpfälzer Bergland. Neben dem Schutz den die Weinberge durch diese Mittelgebirge erhalten, sind sie auch ausschlaggebend für die überwiegende Regenarmut.</p>
<p>Das <strong>Klima an der Nahe</strong> ist in vielen Weinbaugemeinden gerade so für den Weinbau ausreichend: Man hat hier im Durschschnitt <strong>1.600 Sonnenstunden</strong>, durschnittliche Niederschläge von gerade einmal <strong>519 mm</strong> pro Jahr und eine Jahresdurchschnittstemperatur von <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2008/07/28/cool-climate/">knapp unter</a> <strong>10°C</strong>.</p>
<p>Der <strong>Riesling</strong> als Rebsorte fühlt sich hier sehr heimisch. Man findet ihn auf rund 26 % der gesamten Rebfläche, <strong>Müller-Thurgau</strong> auf knapp 17 % sowie <strong>Silvaner</strong> auf 8 % der Rebfläche. Insgesamt sind hier auf über 80 % weiße Rebsorten angepflanzt, Rotwein macht nur knapp ein Fünftel der Weinberge aus.</p>
<p>Die Weinberge findet man überwiegend in <strong>leicht hügeligen Flach- bis Hanglagen</strong>, teils auch nicht als großflächige Monokultur, sondern durchaus im Wechsel mit Feldern und Wiesen. Lediglich bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_M%C3%BCnster_am_Stein-Ebernburg">Bad Münster am Stein-Ebernburg</a> und entlang der Nahe bis an Niederhausen vorbei, im gesamten Alsenztal und in Höhe Dorsheim sind umfangreiche <strong>Steillagen</strong> zu finden. Sonst findet man auch hier und da vereinzelte Steillagenweinberge, aber nur wenige!</p>
<p>Was den <strong>Boden</strong> anbelangt, so kann man der Nahe unmöglich einen typischen Boden zusprechen, man findet hierfür eine viel zu große Vielfalt: Porphyr, Schiefer, Schieferton, Quarzit, Rhyolith, Melaphyr, Andesit, Sandstein, Tonstein, Mergel, Ton, Lehm, Sand, Löß, Lößlehm, Terrassensand, Terrassenkies , Terrassenlehm.</p>
<p>Geschrieben im Rahmen der <a href="http://weinfachberater.der-ultes.de/2009/05/29/weinrallye-24-das-gute-liegt-wirklich-nahe/">Weinrallye #24</a>, die Regeln gibt&#8217;s im <a href="http://winzerblog.de/weinrallye/weinrallye-die-regeln/">Winzerblog</a>.</p>
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		<title>Weinrallye #20 &#8211; Was esse ich damit ein nicht trockener Wein der nicht unbedingt weiß sein muss dazu passt? Oder so&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 22:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggerei und Alltag]]></category>
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		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Riesling]]></category>
		<category><![CDATA[Weinrallye]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bistro Max in Winnweiler hat zum Glück eine auf Frische orientierte Küche mit vielen regionalen Produkten, alles mit gutem handwerklichem Geschick zubereitet. Die Forelle war auf den Punkt gar und hatte durch den Kräutersud einen leicht kräutrigen Geschmack.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="weinrallye_200 von derUltes bei Flickr" href="http://winzerblog.de/weinrallye/"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3333/3207205412_d17a73520d_m.jpg" alt="weinrallye_200" width="160" height="80" /></a>Von <a href="http://hausmannskost.wordpress.com">Hausmannskost</a> wurde das Thema der Weinrallye #20 vorgegeben: <a href="http://hausmannskost.wordpress.com/2009/01/21/20-weinrallye-wein-zum-fisch-aber-nicht-weis-und-trocken/"><strong>Wein zum Fisch, aber nicht weiß und trocken</strong></a></p>
<p>Das stellt mich erst einmal vor ein <strong>kleines Problem</strong>: Aufgewachsen und bis heute wohnhaft bin ich in einer Region<span id="more-1135"></span> und einer Familie, in der man noch nie viel Fisch zubereitet hat. Deshalb, egal wie gerne ich koche, tu ich mir bis heute mit der Zubereitung von Fisch etwas schwer. Meine erste Idee, <strong>Fischstäbchen</strong>, habe ich dann verworfen und auf den Besuch im Restaurant heute Abend gehofft.</p>
<p>Im Restaurant ein kurzer <strong>Blick auf die Speisekarte</strong> und ich wusste: Die Weinrallye ist gerettet! Besser noch: Ich kann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn, obwohl ich ihn nicht gerne zubereite, ich esse Fisch sehr gerne. Kurz die Karte gecheckt und eine im Kräutersud gegarte Bachforelle mit Salzkartoffeln ausgewählt:</p>
<p><a title="P2120360 von derUltes bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/derultes/3275338678/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3322/3275338678_cd3f677ba7.jpg" alt="P2120360" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Das <strong><a href="http://is.gd/jlA0">Bistro Max in Winnweiler</a></strong> hat zum Glück eine auf Frische orientierte Küche mit vielen regionalen Produkten, alles mit gutem handwerklichem Geschick zubereitet. Die Forelle war auf den Punkt gar und hatte durch den Kräutersud einen leicht kräutrigen Geschmack. Salzkartoffeln als Beilage sind, was die Weinauswahl anbelangt zum Glück eher unproblematisch.</p>
<p>So wählte ich als Essensbegleiter einen <strong>halbtrockenen Riesling</strong> aus dem Alsenztal vom <a href="http://www.weingut-hahnmuehle.de/">Weingut Hahnmühle</a>. Dieser hat neben seiner frischen Frucht auch eine leichte Note frischer Kräuter, eine knackige Säure und eine verspielte Restsüße. Die Bachforelle hat definitiv von dem Riesling profitiert, dessen durch die dezente Restsüße etwas kräftiger Körper war auch nicht zu schwer.</p>
<p>Generell ist das Kllischee, das zu Fisch immer nur ein trockener Weißwein harmoniert, ohnehin nicht ganz korrekt. In sehr vielen Fällen funktionieren gerade zu Fisch und anderen Meerestieren ohnehin Weißweine im dezent halbtrockenen Bereich oder auch Roséweine. Je nach Zubereitung kann sogar ein leichter bis mittelschwerer Rotwein sehr gut dazu passen. Eine der gelungensten Kombinationen die mir bislang begegnet ist, war vor einigen Jahren eine gegrillte Jakobsmusuchel mit einem im Barrique ausgebauten Barbera dazu. Als ich das las, dachte ich nur: Absolut unmögliche Kombination. Zu meiner Überraschung passte es perfekt. Deswegen sollte man da immer offen sein und testen!</p>
<p><a title="P2120359 von derUltes bei Flickr" href="http://www.la-carotte-catering.de/054f6e9b6a0fe2f04/index.html"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3360/3274539539_4ec1bdf05c.jpg" alt="P2120359" width="500" height="375" /></a></p>
<p>PS: Liebes Team vom Max, im Winter ist die Treppe höllisch glatt!</p>
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		<title>Locher &#8211; doch noch warten mit der Lese!</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2008 15:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggerei und Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Alsenztal]]></category>
		<category><![CDATA[Lese]]></category>
		<category><![CDATA[Locher]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Trauben sind in gesundem Zustand, die Blätter haben sich zum Großteil bereits verfärbt. Ein paar Tage noch können sie hängen, optimal wäre natürlich wenn sie noch ein paar Sonnenstunden genießen könnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hatten wir ja für heute die <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-24031552.html">Lese geplant</a>. <span id="more-853"></span></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://idata.over-blog.com/2/11/06/42//PA259755v-.jpg" alt="" width="505" height="384" /></p>
<p>Um 20 vor Acht heute früh haben wir dann telefonisch beschlossen die Lese doch noch einmal zu verschieben. Da ich trotzdem in der Gegend war, hab ich einen kurzen Abstecher gemacht um ein paar morgendliche Impressionen einzufangen. Die Trauben sind in gesundem Zustand, die Blätter haben sich zum Großteil bereits verfärbt. Ein paar Tage noch können sie hängen, optimal wäre natürlich wenn sie noch ein paar Sonnenstunden genießen könnten. Ich fahre also wieder Richtung Heimat und genieße an einer der momentan vier Baustellen auf der B48 im Alsenztal den Blick in den Rückspiegel. Die Zeit bis zur Lese werde ich zu überbrücken wissen&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://idata.over-blog.com/2/11/06/42//PA259817v-.jpg" alt="" width="110" height="514" /></p>
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		<title>Locher &#8211; die Lese rückt näher</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 06:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggerei und Alltag]]></category>
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		<description><![CDATA[Lese im Weinberg Locher bei Bayerfeld Steckweiler im Alsenztal im Jahr 2008.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während mittlerweile die meisten Winzer ihre Lese nahezu abgeschlossen haben, planen wir am kommenden Samstag damit zu beginnen.<span id="more-859"></span></p>
<p>Über den Wein und den Weinberg hab ich hier bislang ja noch gar nichts erzählt. So viel vorweg: Es steckt viel Liebe und Arbeit drin, große Menge kommt allerdings dabei nicht heraus. Die Qualität war bislang (2006/2007) immer unseren Erwartungen entsprechend&#8230;</p>
<p>Wir werden also am kommenden Samstag ausrücken um unsere Trauben zu ernten. Bewaffnet mit Lesescheren Kübeln und allem was man so braucht. Ich hoffe ich denke an meine Kamera um das Geschehen auch in Bildern zu dokumentieren. Sobald ich die Zeit dafür finde werde ich auch noch ein wenig mehr über unseren exotischen Weinberg berichten&#8230;</p>
<p>Samstag früh um 9 Uhr geht&#8217;s los. Freiwillige Lesehelfer können sich jederzeit bei mir melden!</p>
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		<title>2007 Riesling Spätlese Steckweiler Mittelberg, Hahnmühle</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 21:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weinnotizen]]></category>
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		<category><![CDATA[Riesling]]></category>
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		<category><![CDATA[Vinoloc Steckweiler]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Glas zeigt sich der Wein mit einer intensiv gelben Farbe, die jugendlich funkelt. Ich rieche direkt vollreife exotische Früchte wie zum Beispiel Ananas und Papaya. Der Riesling stürmt förmlich in meinen Mund und wirbelt alles auf. Die enorme Restsüße von über 90 g/l und die rassig-wilde Säure von 9 g/l...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://idata.over-blog.com/2/11/06/42//P9239564.jpg" alt="" width="175" height="214" />Nachdem ich bereits zur Weinrallye #15 mit dem <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-22839106.html" target="_blank">2004 Cabernet Son Roig von Can Majoral</a> einen Rotwein aus     biologischem Anbau verkostete, versuch ich es heute Abend mit einem Weißwein aus biologischem Anbau.</p>
<p>Das <a href="http://www.weingut-hahnmuehle.de/" target="_blank">Weingut Hahnmühle</a> liegt rund 15 Minuten nördlich von meinem Wohnort in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mannweiler-C%C3%B6lln" target="_blank">Mannweiler-Cölln</a>, im malerischen <a href="http://www.weingut-hahnmuehle.de/Alsenztal.htm" target="_blank">Alsenztal</a> und gehört somit zum Weinbaugebiet Nahe. Das Weingut wird betrieben von Martina und Peter Linxweiler. <span id="more-968"></span>Die Familie Linxweiler, äußerst nette und sympathische Menschen, führt das Weingut seit     mittlerweile 22 Jahren und setzt bedingungslos auf ökologischen Anbau. Besonderheit auf der Hahnmühle ist die Tatsache dass man dort seinen eigenen Strom aus einer eigenen von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alsenz_(Fluss)" target="_blank">Alsenz</a> angetriebenen Stromanlage gewinnt. Bewirtschaftet werden von der Hahnmühle etwa 13 <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-21320222.html" target="_blank">Hektar</a> Weinberge</p>
<p style="text-align: center;"><img class="CtreTexte aligncenter" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;" src="http://idata.over-blog.com/2/11/06/42//P9239559.jpg" alt="" width="505" height="326" /></p>
<p>Mein <a href="http://wein-ultes.over-blog.de/article-22147048.html" target="_blank">Wein</a> heute Abend ist eine restsüß ausgebaute Riesling Spätlese vom Steckweiler Mittelberg aus dem Jahrgang     2007 mit nur 7,5 % vol. Alkohol. <img class="GcheTexte alignright" style="border: 10px solid #ffffff; margin: 0px;" src="http://idata.over-blog.com/2/11/06/42//P9239545.jpg" alt="" width="300" height="380" />Dank des Glasverschlusses muss ich mir zumindest keine Gedanken darum machen ob der Wein einen Korkschmecker haben könnte!</p>
<p>Im Glas zeigt sich der Wein mit     einer intensiv gelben Farbe, die jugendlich funkelt. Ich rieche direkt vollreife exotische Früchte wie zum Beispiel Ananas und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Papaya" target="_blank">Papaya</a>. Der Riesling stürmt förmlich in meinen Mund und wirbelt alles auf. Die enorme Restsüße von über 90 g/l und die rassig-wilde Säure von 9 g/l strapazieren im ersten Moment die     Geschmacksknospen. Eine Aromatik nach Zitrusfrüchten belegt im ersten Moment den gesamten Mundraum, wird allerdings von Sekunde zu Sekunde von Noten gelber exotischer Früchte überdeckt.</p>
<p><img class="CtreTexte alignleft" style="border: 0px solid #000000; margin: 0px auto;" src="http://idata.over-blog.com/2/11/06/42//P9239565.jpg" alt="" width="245" height="310" /></p>
<p>Wenn der     Wein sich auf der Zunge ein wenig erwärmt hat bekommt er einen zarten Hauch einer sanften Honignote und Trockenfrüchte. Generell wirkt sich etwas Luft sehr positiv auf den Wein auf. während er zu     Beginn noch recht verschlossen ist, öffnet er sich mit zunehmender Zeit im Glas. Im Nachhall ist der Wein wieder geprägt durch vollreife exotische und vor allem Früchte in Kombination mit einer     rassigen Säure. Animiert zum Weitertrinken!</p>
<p>Ich mag solche restsüßen Weine, gerne auch einmal im lieblichen Bereich. Sie müssen allerdings auch eine dementsprechend rassige Säure haben um spannend zu bleiben, nicht klebrig zu wirken.</p>
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