2009 Papa Luna, Calatayud

Als ich neulich in Esslingen Stefan Jauch im weinwerk8 besuchte habe ich dort den Papa Luna entdeckt. Die Flasche konnte sich einige Tage an das Kaiserstühler Klima gewöhnen und wird nun, in einer Reihe mit weiteren Spaniern, geköpft.

2009 Papa Luna

Als Winemaker fungierte bei Papa Luna der schottische Master of Wine (MW) Norrel Robertson. Zusammen mit dem Weingut San Gregorio stellt Robertson den Papa Luna als Cuvée aus 70 % Garnacha, 25 % Shiraz, 3 % Mazuela und 2 % Monastrell her.

Während mir Calatayud überwiegend für brachiale-Old-Vine-Grenache-Garnacha-Granaten bekannt ist überrascht der Papa Luna zwar mit viel Kraft, aber auch Eleganz:

Optisch auffällig sobald der Wein ins Glas kommt ist seine extrem tiefe und dichte Farbe.

Der Geruch ist anfangs zwar verschlossen und zeigt nur eine Art Holzstaubnote, aber nach kurzer Belüftung zeigt er in der Nase opulente Noten dunkler Beeren, Lakritze, Kakao, Leder und eine leichte Rauchnote!

Am Gaumen spielt er mineralisch und zeigt, sehr sortentypisch für eine Garnacha geprägte Cuvée, Merkmale schwarzer Früchte mit Gewürzaromen und schwarzem Pfeffer. Hat er einige Zeit geatmet entfaltet er auch hier die ledrigen Noten!

Zum Abgang sage ich nur: Wow!

Papa Luna wurde „nur“ 5 Monate in neuen und gebrauchten Barriques ausgebaut, macht aber die nächsten Jahre sicher sehr viel Spaß, auch dank des moderaten Preises von knapp unter 10 €!

Mein Tipp:  schnell kaufen!

2009 Papa Luna

Bezugsquellen nennt Björn Steinemann!

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