Weinstein

Weinstein entsteht als ein Gemisch aus Salzen der Weinsäure, überwiegend bestehend aus Kaliumhydrogentartrat (KC4H5O6) und Calciumtartrat (CaC4H4O6).

Weinstein ist nur schwer in Wasser löslich, wodurch er sich im Allgemeinen am Boden der Flasche oder am Korken kristallin absetzt. Geschmacklich ist Weinstein neutral, im Mund fühlt er sich an wie Sand oder Salz, er hat keine schädlichen Auswirkungen. Weinstein deutet darauf hin, dass während des Weinausbaus im Tank oder Fass weder chemisch (durch den Einsatz von Metaweinsäure), noch physikalisch (durch Kälte) dahingehend stabilisiert wurde, was letztendlich der Qualität des Weins zugute kommt!

Entgegenwirken kann man dem eventuell unangenehm auftretenden Erscheinungsbild im Glas schlichtweg durch fachgerechtes Dekantieren.

Gerade die hochwertigsten deutschen Rieslinge haben gerne zum Teil sogar sehr viel Weinstein.

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